Thursday, December 8, 2022
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Wie das iranische Regime eine Touristenattraktion zerstört hat

Über Chabahar wird in einer Werbebroschüre des iranischen Regimes für Touristen gesagt, es sei „einer der schönsten Orte der Welt”, aber was für Urlauber eine Art Oase sein mag, ist für die Bewohner die Hölle auf Erden.

Während dieser strategische Hafen voller hart arbeitender, interessierter und Willkommen heißender Menschen ist, wird er auch von extremer Armut in Schach gehalten wegen der unheilvollen Maßnahmen des Regimes und der Revolutionsgarden. Weil  Chabahar Iran‘s einziger Ozeanhafen ist, ist er auch der Hauptort der Schmuggelaktivitäten des IRGC. Dazu gehören Geldtransaktionen, Waffen und auch Kämpfer für terroristische Ableger. Selbstverständlich ist nichts davon dokumentiert.

Das bedeutet, dass diese schöne Stadt zu einem der unterprivilegiertesten Gebiete des Landes geworden ist, wo sich die Beschäftigungssituation verschlechtert, je mehr Migranten auf Suche nach Arbeit dorthin kommen und oft bereit sind, für weniger zu arbeiten als die ursprünglichen Bewohner.

Laut der Propaganda des Regimes haben die Mullahs mit Chabahar große Pläne, darunter die Schaffung eines petrochemischen Komplexes, eines Durchgangshafens und einer mit anderen Staaten gemeinsamen Gaspipeline; aber das Problem ist, dass die Bewohner nichts davon haben werden.

Das Schlimmste daran ist, dass die reichen Wasserquellen von Chabahar auch ohne Tourismusindustrie oder Energieprojekte ausreichen würden, um sicherzustellen, dass die Bewohner ein gutes Leben mit viel Fisch zum Essen hätten, aber das Regime hat Verträge mit China, Südkorea und Thailand abgeschlossen, die kaum Fische für die iranischen Fischer übrig lassen.

Während Chabahar einmal beanspruchen konnte, über reiches und einzigartiges Ackerland zu verfügen, haben die Bauprojekte des Regimes, die an keine Standards gebunden sind und die geplant wurden, um nur Unternehmen und Instituten, die dem Regime gehören, zu nützen, dazu geführt, dass die Wasserquellen ausgetrocknet sind und dass fruchtbares Land verdorrt ist. Dieses Problem gibt es nicht nur in Chabahar, Bauern in Isfahan und anderswo berichten dasselbe, aber Chabahar liegt direkt am Meer; deshalb ist umso irrer, dass man das hat geschehen lassen.

Natürlich ist es ganz wie im Rest des Iran so, dass die Menschen in Chabahar von den Mullahs sich selbst überlassen wurden und dass sie mit Armut, Dürre und Arbeitslosigkeit alleine fertig werden müssen. Wenn sie sich zu Wort melden, sehen sie sich den Unterdrückungsmaßnahmen des IRGC ausgesetzt.

Der einzige Unterschied ist, dass das Regime im ganzen Land eben das ernten wird, was auf verdorrtem Land zu holen ist, nämlich die Verbitterung der Menschen. Bald werden die Menschen in Chabahar sich erheben, um das Regime zu vertreiben, das sie all ihrer Möglichkeiten beraubt hat.