Saturday, January 28, 2023
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Wie konnte der iranische Terror – Diplomat Assadi den Terrorismus in ganz Europa verbreiten?


Der iranische terroristische Diplomat Assadollah Assadi

Das Urteil über den inhaftierten terroristischen Diplomaten des iranischen Regimes, Assadollah Assadi, steht bevor. Neue Informationen über seine Rolle als Leiter des Terror- und Spionagenetzwerks des klerikalen Regimes in Europa haben weitere Fragen über die Bedrohungen aus Teheran aufkommen lassen.

Assadi und seine drei Komplizen werden am Donnerstag von einem Gericht in Belgien ihr Urteil erhalten. Sie wurden verhaftet, weil sie einen Bombenanschlag auf die Versammlung „Freier Iran“ des Nationalen Widerstandsrates Iran (NWRI) in Paris, Frankreich, verüben wollten.

Die deutsche Polizei verhaftete Assadi am 1. Juli, bevor er wieder in Österreich war, wo er als dritter Sekretär der iranischen Botschaft in Wien arbeitete. Die Polizei fand in seinem Auto zwei Notizbücher, ein grünes und ein schwarzes. Das schwarze Notizbuch enthielt Informationen und Codes über den Bombenanschlag von 2018. In dem grünen Notizbuch zeigte Assadi seine Reisen in 11 Länder in Europa auf und es befanden sich in ihm auch mehrere Quittungen über Geldzahlungen an andere Agenten, deren Identität immer noch unbekannt ist.

Die neuen Enthüllungen sind nun im Zentrum der medialen Berichterstattung, denn sie zeigen das Ausmaß des iranischen Netzwerkes des Terrorismus und der Spionage.
„Ein grünes Notizbuch wurde in dem Auto von Assadi gefunden, als er in Deutschland verhaftet wurde. In ihm wurden detailliert 289 Orte in 11 Ländern in Europa beschrieben, wo er Kontakt mit Agenten des Regimes aufnahm“, schreibt die Sunday Express aus Großbritannien.

Laut dem Express war Assadi „der Leiter des europäischen Büros des iranischen Ministeriums für Geheimdienste und Sicherheit“.

„Das grüne Notizbuch von Assadi zeigt das wahre Ausmaß seiner Verbindungen in Europa. Von den 289 Orten, die aufgelistet sind, sind 86 Sehenswürdigkeiten, 53 sind Geschäfte, 45 Restaurants und 23 Hotels. Obwohl er als Diplomat in Österreich tätig war, sind nur 38 Besuche dort erfolgt, was 13% entspricht. Zu den anderen Ländern, die er besuchte, gehörten Italien, Ungarn, Tschechien, Belgien, Holland, Schweden, Schweiz und Luxemburg.“, schreibt der Express über die neuen Informationen zur Rolle von Assadi im Terrornetzwerk des Regimes in Europa.

Farzin Hashemi, der stellvertretende Vorsitzende des Nationalen Widerstandsrates Iran (NWRI), sagte gegenüber dem Express:“ Das Spionagenetzwerk des Regimes in Europa, das auch für Terroranschläge wie in Paris genutzt wurde, sollte aufgedeckt und zerstört werden und die EU sollte von Teheran fordern, dass es seinen Terrorapparat auflöst und es glaubhafte Garantien dafür erhält, dass ein ähnlicher Anschlag nicht mehr vorkommt oder dies ernsthafte Auswirkungen auf die diplomatischen Beziehungen hat.“


Der Express wies auch auf die Erklärung von 20 früheren hochrangigen Vertretern aus Europa hin, welche die EU aufforderten, einen klaren Standpunkt gegen den staatlich geförderten Terrorismus des iranischen Regimes einzunehmen.

„In einer gemeinsamen Erklärung forderten sie sie EU auf, das komplette iranischen Geheimdienstministerium und die IRGC auf die Terrorliste zu setzen und ergänzten, dass es eindeutige Beweise in dem Villepinte – Fall gibt, welche zeigen, dass auch iranische Vertreter auf höchster Ebene an diesem geplanten Massenmord beteiligt waren“, schreibt der Express und zitiert dabei die Erklärung der früheren europäischen Vertreter.

Hintergrund

In Rage wegen der führenden Rolle des iranischen Widerstandes bei den großen Iran – Protesten 2018 und der erfolgreichen Umsiedlung von Mitgliedern der Volksmojahedin Iran (PMOI/MEK) aus dem Irak nach Albanien, versuchte das iranische Regime, der iranischen Widerstandsbewegungen einen schweren Schlag zu versetzen.

Die Machthaber des Regimes beauftragten Assadollah Assadi, einen ihrer terroristischen Diplomaten, der in Österreich agierte, einen Bombenanschlag auf der jährlichen Veranstaltung „Freier Iran“ in Paris verüben zu lassen. Die europäischen Sicherheitsbehörden verhafteten Assadi und seine drei Komplizen Amir Sadouni, Nasimeh Naami und Mehrdad Arefani.

Das Außenministerium des iranischen Regimes, welches von Mohammad Javad Zarif angeführt wird, hat dieses Verbrechen begleitet und Assadi die entsprechenden diplomatischen Privilegien bereit gestellt. Laut des belgischen Staatsanwaltes nutzte Assadi ein kommerzielles Passagierflugzeug, um 500 Gramm TATP Sprengstoff von Teheran nach Wien zu bringen. Weil er einen diplomatischen Pass hatte, konnte er die Sicherheitskontrollen passieren.

Der iranische terroristische Diplomat Assadollah Assadi, der Anführer eines großen Spionage- & Terrornetzwerkes in der EU

Seit seiner Verhaftung hat Assadi – trotz aller Beweise – eine Kooperation mit den Behörden verweigert und ist nicht einmal bei den Prozesstagen anwesend gewesen. Er beharrt weiterhin auf seiner diplomatischen Immunität.

Der belgische Staatsanwalt zeigte auf, dass aufgrund internationalem Recht die Behörden die diplomatische Immunität aufheben konnte, weil er einen Massenmord plante.

Die neuen Informationen zeigen erneut, wie Teheran die Inaktivität und die Beschwichtigungspolitik der EU nutzt, um Terrorismus in ganz Europa zu verbreiten. Dafür nutzt es auch seine diplomatischen Missionen und seine Diplomaten. Assadi behauptet bis heute, dass er diplomatische Immunität besitzt, weil sein Chef Zarif, der ebenfalls bei diesem Anschlag beteiligt war, ebenfalls diplomatische Immunität besitzt und auf breiter Basis von den Anführern der EU begrüßt wird.

Der Bombenanschlag von 2018 hat aufgezeigt, wie die falsche Politik der Beschwichtigung durch die EU das Regime dazu ermutigt hat, die Sicherheit in Europa zu gefährden.

Der Fall Assadi ist ein guter Anlass für die Anführer in der EU, nun den Terrorismus des Regimes ein für alle Mal in Europa zu beenden.

Die Anführer der EU sollten Sanktionen gegen das Regime wegen seinem staatlich geförderten Terrorismus verhängen. Sie sollten die Botschaften des Regimes und seine sogenannten Kulturzentren schließen und seine Agenten aus Europa ausweisen. Dies sind konkrete Schritte, welche Europa dabei helfen, sich des Terrorismus der Mullahs zu entledigen.