Friday, February 3, 2023
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Wiederaufnahme der psychologischen Folter der Bewohner von Ashraf

Militärische Besetzung des Lagers Ashraf – Nachricht Nr. 169

Wiederaufnahme und Steigerung der durch 300 Lautsprecher an den Bewohnern Ashrafs verübten psychologischen Folter; weitere Agenten vom iranischen Regime nach Ashraf entsandt

Gestern nachmittag (dem 4. Dezember) haben auf Geheiß des irakischen Premierministers die Agenten des Mullah-Regimes, die vor 22 Monaten an verschiedenen Stellen rund um das Lager Ashraf stationiert wurden, mit 300 Lautsprechern ihre psychologische Folter an den Bewohnern Ashrafs wiederaufgenommen, die einige Tage lang unterbrochen war – mit ohrenbetäubendem Lärm.

 

Vor einigen Tagen hatte die Regierung des Irak auf Verlangen der UNO die Lautsprecher abgeschaltet; doch gestern begannen sie auf Befehl und Druck des Mullah-Regimes aufs neue mit ihrem dröhnenden Lärm, während sie mit Verstärkern ausgerüstet wurden. Während der vergangenen Tage hat das Geheimdienst-ministerium der Mullahs (MOIS) Dutzende seiner Agenten nach Ashraf geschickt, um die psychologische Folter an den Bewohnern zu steigern.

In seiner Erklärung Nr. 167 vom 29. November hatte der iranische Widerstand mitgeteilt, dass das MOIS die Zeichen, Plakate und Fahnen erneuere und die Lautsprecher zu neuem Gebrauch verstärke.

Die zeitweilige, auf Verlangen der UNO erfolgte Abschaltung der Lautsprecher und neuerliche Anschaltung auf Befehl des irakischen Premierministers lassen keinen Zweifel daran, dass die Regierung des Irak und ihr Premierminister die volle Verantwortung für diese psychologische Massenfolter tragen – ein beispielhaftes Verbrechen gegen die Menschlichkeit und Kriegsverbrechen. Daher bittet der iranische Widerstand die Vereinigten Staaten, die Vereinten Nationen und die Europäische Union, ihren internationalen Verpflichtungen entsprechend ihr Schweigen zu brechen und die Regierung des Irak zu zwingen, diese psychologische Folter zu beenden und die Agenten des MOIS aus der Umgebung des Lagers zu entfernen.

Sekretariat des Nationalen Widerstandsrates Iran
5. Dezember 2011