Wednesday, December 7, 2022
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Zahl der Todesfälle durch das Coronavirus übersteigt im Iran in 298 Städten die 35 800


Die Organisation der Volksmudschahedin des Iran (PMOI/MEK) gab am Sonntag, dem 26. April 2020, bekannt, dass die Zahl der Todesfälle durch das Coronavirus in 298 Städten im Iran die 35 800 überschritten hat. Die Zahl der Opfer beträgt in Teheran 5 950, in Khorasan Razavi 2 860, in Gilan 2 590, in Isfahan 2 350, in Mazandaran 2 350, in Ostaserbeidschan 1 450, in Sistan und Belutschistan 750, in Ardabil 670 und in Yazd 530.
Obwohl Hassan Rohani einerseits schamlos feststellt: „Wir wissen nicht, wann der Ausbruch des Coronavirus endet, und die Last liegt fast vollständig auf den Schultern des Volkes“, sagt er andererseits: „Mitte Mai oder in der Mitte des Ramadan werden die Moscheen, die religiösen Stätten, die heiligen Schreine und die Freitagspredigten wieder öffnen, wobei besondere Vorschriften gelten in den betreffenden 127 sauberen (virusfreien) Gebieten.“. Auf diese Weise beabsichtigt das Kleriker Regime, seine künstlichen religiösen Predigten für politische Zwecke wieder aufzunehmen und Moscheen und Schreinen zu erlauben, aus den Betern finanziellen Vorteil zu ziehen auf Kosten des Lebens der Menschen und einer zunehmenden Ausbreitung des Coronavirus.
Während Rohani von 127 sauberen (virusfreien) Gebieten spricht, hat die Nationale Einsatzgruppe zum Kampf gegen das Coronavirus (NCCT), das „epidemiologische Komitee“, in ihrem letzten Bericht, der in der staatlichen Tageszeitung Hamshahri veröffentlicht worden ist, festgestellt: „Semnan, Yazd, Ghom, Qazvin, Zentraliran, Ostaserbeidschan, Teheran, Alborz, Isfahan und Zanjan gehören zu den Provinzen mit einem steigenden Trend des Ausbruchs. Die gleiche Gruppe der Provinzen Semnan, Zentraliran und Ghom haben einen Trend aufwärts erlebt…. Die Provinzen Mazandaran, Ardabil, Luristan, Ilam, Nordkhorasan, Gilan, Kurdistan, Südkhorasan, Westaserbeidschan und Golestan sind gelb markiert, was bedeutet, dass die Rate des Ausbruchs des Coronavirus in der Mitte liegt. Der Virus breitet sich in zunehmender Rate aus in den Provinzen Ardabil und Gilan, während sie in den Provinzen Westaserbeidschan und Kurdistan abnimmt. Es gibt Anzeichen eines neuen Höhepunkts in den Provinzen Golestan und Nordkhorasan. Die Provinzen Fars, Khorasan Razavi, Hamedan, Kohgiluyeh und Boyer-Ahmad, Khusistan, Hormusgan, Chaharmahal und Bakhtiari, Kermanshah, Sistan-Belutchistan, Kerman und Bushehr sind grün markiert. Dies bedeutet, dass sie die kleinste Rate an COVID-19 Fällen im Land haben. In der Gruppe mit der höchsten Rate zeigt die Zahl der Todesfälle in den Provinzen Zentraliran und Zanjan eine Zunahme um 20 %. Aus den Provinzen Zentraliran und Semnan wird gemeldet, dass die Rate des Ausbruchs mehr als 25 % beträgt. Die Provinzen Ilam und Mazandaran haben die höchste Rate der Zunahme bei der Zahl der Todesfälle mit um die 60 % erlebt. Die Provinz Gilan hat wenig Änderung gezeigt und sieht sich einer Erhöhung der Zahl der Todesfälle um 25 % und der Zahl der Infizierten gegenüber“.
Während die Amtsträger zahlreiche Berichte über die hohe Rate der Infektionen und Todesfälle in den „grünen Provinzen“ abgegeben haben, gibt es, auch wenn man sich auf den Bericht des epidemiologischen Komitees verlässt, keine vom Coronavirus freie Zone im Land. Rohani bezeichnet eine freie Zone als solche, wo die Einweisungen in Krankenhäuser die Zahl Null erreicht haben bei einer Woche ohne Todesfälle sowie einer steigenden Zahl von geheilten Patienten. Wenn dieser Trend sich in zwei aufeinanderfolgenden Wochen fortsetzt, wird das Gesundheitsministerium das Gebiet zu einer ‚freien Zone‘ erklären.
Heute hat Ali Nobakht, der Vorsitzende des Gesundheitsausschusses im Parlament des Regimes, gegenüber der staatlichen Website Fartak-Nachrichten ausgesagt: „Wir haben den Gipfel bei den Krankheitsfällen noch nicht hinter uns gelassen und die Entscheidung des NCCT, die Beschränkungen aufzuheben, bedeutet nicht, dass wir den Gipfel des Ausbruchs hinter uns hätten“.
Andererseits schreibt heute die staatliche Tageszeitung Resalat: „Die statistischen Daten zeigen, dass die Zahl der Patienten in den Krankenhäusern zugenommen hat und dass zu befürchten ist, dass mit der Aufhebung der Regeln des sozialen Abstands die Zahl der Opfer wieder steigt. Die Wiedereröffnung von Geschäften mit ‚geringem Risiko‘ hat Besorgnisse über die Möglichkeit einer zweiten Welle des Ausbruchs erregt“.
Mohammad-Reza Mahboubifar, ein Mitglied des NCCT, dessen Äußerungen in der staatlichen Tageszeitung Setareh Sobh in einem Editorial erwähnt werden, sagt: „Die Regierung hinkt bisher weit hinter vielen Ländern zurück wegen des Mangels an Quarantänen und (den nicht auferlegten) sozialen Beschränkungen. Während das Land hätte unter Quarantäne gestellt und stillgelegt werden sollen, sobald das Coronavirus identifiziert worden ist, und während eine Strategie für eine Kontrolle über die Krankheit hätte formuliert werden sollen, wurden diese Beschränkungen insbesondere in den Epizentren des Virus aus politischen Gründen nicht umgesetzt… Die Statistiken … geben nicht die Realität wieder, die Zahl der Infizierten und Toten ist höher. Leider wurde die Todesursache bei vielen Opfern des Coronavirus falsch anderen Erkrankungen zugeschrieben, um die Sterblichkeitsrate niedrig zu halten. Zugleich werden wir in der zweiten und der dritten Welle des Coronavirus in den kommenden Wochen noch mehr Einschränkungen auferlegen müssen“.
Unterdessen gibt es weiter Warnungen vor einer Implosion des Regimes. Heute schreibt die staatliche Zeitung Eghtesad-Sar-amad: „Mit dem Anwachsen der militärischen Macht des Iran ist die wirtschaftliche Macht parallel dazu nicht nur nicht gewachsen, sondern wurde täglich schwächer. Hohe Unterentwicklung, ausgedehnte administrative Korruption, ein ungünstiges Geschäftsumfeld, die Existenz einer „fetten Regierung“ und wirtschaftliche Instabilität sind seit Jahren ein konstantes Kennzeichen unserer Wirtschaft. Slogans wie „Dschihad Management“, „Widerstandsökonomie“, „die Übertragung des Kommandos an revolutionäre Jugendliche“ … haben unserer kranken Wirtschaft bisher keine Erleichterung verschafft. Heute gleicht die Wirtschaft der der Sowjetunion, bevor diese zusammenbrach. Bis jetzt ist noch kein Land in der Lage gewesen, ein Militär aufzubauen, das mit der Armee der Armen und Verarmten fertig wird“.
Sekretariat des Nationalen Widerstandsrats Iran (NWRI)
26. April 2020