Thursday, December 8, 2022
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Zwei Gewerkschaftler wurden von den Mullahs´ Justiz verurteilt

Iran: Two labor activists sentenced to serve time by the mullahs' judiciaryNWRI – Mansour Osanlou, Vorsitzender des Exekutivkomitees der Arbeitergewerkschaft der Busgesellschaft in Teheran und den Vorstädten (SWTBC) und sein Stellvertreter, Ebrahim Madadi, wurden von Mullahgerichten zu fünf bzw. drei Jahren Gefängnis wegen "Untergrabung der nationalen Sicherheit" verurteilt, so die staatliche Nachrichtenagentur ISNA am 31. Oktober.

Am 10. Juli 2007 wurde Osanlou nach seiner Verhaftung durch die Staatlichen Sicherheitskräfte und Agenten des Ministeriums für Staatssicherheit und Nachrichtendienste (MOIS) massiv geschlagen, was dazu Einschränkung seiner Sehfähigkeit führte. Einer Augenoperation wurde nur durch den Druck seiner Familie und der Gewerkschaft zugestimmt, die ihre Besorgnis über seine Situation zum Ausdruck gebracht hatten.

Die Entscheidung, ihn trotz seines Gesundheitszustandes wieder ins Gefängnis zurückzubringen, war von dem berüchtigten Richter Hassan Zare Dehnavi gefällt worden, der auch als Hassan Haddad bekannt ist und dem Teheraner Staatsanwalt als Sicherheitsberater zur Seite steht. Dehnavi ist bekannt für seine außergewöhnliche Brutalität politischen Gefangenen gegenüber.

Um noch mehr Druck auf Madadi auszuüben, wurde er vom Block 209 des berüchtigten Evin Gefängnisses in das Qazel-Hesar Gefängnis verlegt, in dem gewöhnliche Straftäter einsitzen.

Der Iranische Widerstand appelliert an alle internationalen Menschenrechtsorganisationen und Gewerkschaften, vor allem die Internationale Transportarbeiter Gewerkschaft (ITF), das Regime für seine Gewerkschaftsfeindlichkeit zu verurteilen und sofort die Befreiung von Osanlou und Madadi in die Wege zu leiten.

Das Sekretariat des Nationalen Widerstands Iran
31. Oktober 2007