Monday, November 28, 2022
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Zwei kurdische politische Gefangene in Urumiyeh und Salmas erhängt

  • Frau Maryam Rajavi ruft dazu auf, dass die Menschenrechtsverletzungen des Mullahregimes vor den UN-Sicherheitsrat gebracht werden 

Am Samstag, dem 26. Oktober erhängten Henker des Mullahregimes Habibollah Golparipour und Reza Esmaeili (Mamedi), zwei kurdische politische Gefangene, weil sie mit der Partei des freien Lebens Kurdistan zusammengearbeitet hätten, im Zentralgefängnis Urumiyeh bzw. im Gefängnis Salmas.

Habibollah war ein Student aus Sanandaj. Er war 29 Jahre alt. Er wurde im Oktober 2009 festgenommen und in den Gefängnissen Mahabad, Sanandaj, Semnan und Urumiyeh schwer gefoltert. Die Henker des geistlichen Regimes weigern sich, seinen Leichnam seiner Familie zu übergeben. Vor einem der Unrechtsgerichte der Mullahs wurde ihm im Oktober 2010 wegen des erfundenen Vorwurfs der „Moharebeh [Feindschaft gegen Gott], bewiesen durch Propagandatätigkeit und Mitgliedschaft in einer Oppositionspartei“, der Prozess gemacht. Das lächerliche Verfahren dauerte zwei Minuten, dann wurde er zum Tode verurteilt. Der Henker, der zugleich sein Richter war, sagte ihm noch im Gerichtssaal, er „werde ihm selbst die Schlinge um den Hals legen.“ 

Reza Esmaeili, 34 Jahre alt, aus Salmas gebürtig, der im Juli 2009 verhaftet wurde, wurde wegen des gleichen Vorwurfs hingerichtet: „Moharebeh, bewiesen durch Propagandatätigkeit und Zusammenarbeit mit Parteien, die dem System entgegenarbeiten“. 

Zu gleicher Zeit wurden sechzehn politische Gefangene auf Befehl Khameneis im Gefängnis Zahedan gemeinsam erhängt. Beamte des Regimes gaben zu, dass diese Menschen lange im Gefängnis gesessen waren und nur zur Rache erhängt wurden dafür, dass am Freitagabend eine Anzahl Mitglieder der Revolutionsgarde in Saravan getötet wurden. Neun der Hingerichteten hatten auf Webseiten einen Text zum Massaker, das am 1. September in Ashraf verübt wurde, veröffentlicht. Darin hatten sie erklärt: 

Mitglieder der PMOI wurden getötet, weil sie die Rechte der iranischen Nation verteidigten … Sie verließen Haus und Vaterland, um die Gerechtigkeit und die Rechte der iranischen Nation zu verteidigen. Wir politischen Gefangenen verurteilen diese terroristische Greueltat der Qods-Miliz, die unter Befehl Malikis von der Armee eingesetzt wurde. Wir rufen die Unterstützer der Menschenrechte und die Mitgliedstaaten der Vereinten Nationen auf, diese Terrorakte der Qods-Miliz des iranischen Regimes zu unterbinden und die Täter und Befürworter solcher Handlungen zu bestrafen. 

Inzwischen sehen zwei andere kurdischen politischen Gefangenen namens Zaniar und Loghman Moradi, 25 und 27 Jahre alt, im Gefängnis Gohardasht ihrer Hinrichtung entgegen. 

Frau Maryam Rajavi, gewählte Präsidentin des iranischen Widerstandes, rief die inernationale Gemeinschaft auf, diese Hinrichtungen scharf zu verurteilen. Sie merkte an, Schweigen und Untätigkeit angesichts der wachsenden Zahl von Hinrichtungen, die seit der Wahl des neuen Präsidenten auf über 270 gekommen sei, sei nichts anderes als Unterstützung des mittelalterlichen Regimes bei seinen fortdauernden und immer schlimmer werdenden Greueltaten. Sie verlangte, dass die barbarischen Menschenrechtsverletzungen im Iran vor den UN-Sicherheitsrat gebracht und dass die Führer dieses Regimes wegen ihrer Verbrechen gegen die Menschlichkeit vor Gericht gestellt werden. 

Frau Rajavi forderte alle Menschen im Iran, besonders die Menschen in Sistan, Baluchestan und Kurdistan und unter ihnen die Jugend auf, den Familien der Hingerichteten ihr Beileid und ihre Solidarität auszusprechen. 

Sekretariat des Nationalen Widerstandsrates Iran 

27. Oktober 2013