Monday, November 28, 2022
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Das iranische Regime tritt nach der Vereitelung eines terroristischen Anschlags die Flucht nach vorne an

Nach der Großen Versammlung des iranischen Widerstands in Paris und dem fehlgeschlagenen Terroranschlag der Mullahs sowie der Verhaftung der Agenten des Regimes, darunter eines terroristischen Diplomaten, hielt der Höchste Rat des Landes für die nationale Sicherheit auf Anordnung Khameneis eine Sitzung ab und beauftragte die betroffenen Organe:

das Außenministerium, das Geheimdienstministerium, die Quds-Truppe, den Geheimdienst der Revolutionsgarden und die staatlichen Medien, die Folgen dieses großen Skandals auf ein Minimum zu reduzieren.

  1. Die Apparate und Behörden der Regierung wurden verpflichtet, der „Organisation der Volksmojahedin des Iran (PMOI/MEK)“, um den Skandal zu vertuschen, die Schuld zu geben. Es handelt sich um einen bekannten Trick – die Flucht nach vorn, mit der versucht wird, die Verhaftung der Terroristen in Belgien und Frankreich sowie die Verhaftung eines terroristischen Diplomaten in Deutschland als von der PMOI am Vorabend des Besuchs von Rouhani in Europa inszeniert auszugeben – mit der Behauptung, sie habe den terroristischen Diplomaten in eine Falle gelockt.Nach der Erklärung des belgischen Staatsanwalt und der Bundesbehörde für Sicherheit sagte der Außenminister des Regimes: „Genau in der Zeit, in der der Besuch des Präsidenten in Europa beginnt, wird eine iranische Operation enthüllt; die ‚Täter‘ werden verhaftet.“ Er fuhr fort, er sei bereit, mit den betroffenen Behörden zusammenzuarbeiten, um klar zu stellen, dass es sich hier „um ein Täuschungsmanöver handelt – in der Absicht, eine falsche Adresse anzugeben“.
  2. Mohsen Rezai, ehemaliger Kommandeur des Corps der Islamischen Revolutionsgarden (IRGC) und Sekretär des Schlichtungsrates des Regimes, er dichtete in gleicher Absicht eine Has-und-Fuchs-Geschichte, um die beiden verhafteten Terroristen zu hochrangigen Mitglieder der PMOI zu befördern. Schamlos schrieb er: Die beiden „setzten sich mit dem Diplomaten in Verbindung und behaupteten ihre Bereitschaft, mit dem Iran zusammenzuarbeiten…“ Daher „kamen diese beiden Personen mit unserem Diplomaten an einem Ort zusammen, an dem ein Paket übergeben wurde, wie es von Kameras mit niedriger Reichweite oder von den Monafeqin (so nennt das Regime die PMOI) aufgenommen wurde“. „Diese beiden Mitglieder der Monafeqin ließen sich freiwillig verhaften und gestanden einen von einem iranischen Diplomaten angeführten Anschlag“ – so der törichte ehemalige Kommandeur des IRGC.
  3. Das Szenario des Regimes, das die belgischen Behörden mitteilten, schafft auch Klarheit über weitere vom Höchsten Sicherheitsrat der Mullahs fabrizierte Kommentare. Ein Offizier der belgischen Polizei sagte: „In Luxemburg kam es zu einem Treffen, das kontrolliert wurde; alle (die Sicherheitsdienste verschiedener Länder) arbeiteten zügig zusammen, um die Bombe zu finden und Assadi zu verhaften. Offenbar hoffte das Regime, die Bombardierung werde als innere Angelegenheit der PMOI angesehen werden – eine Theorie, die hätte glaubwürdig erscheinen können; doch als wir ihre Leute während der Operation festnahmen, änderte sich die Lage.“ (BuzzFeed website- 11. Juli 2018)
  4. Zugleich beauftragten das Geheimdienstministerium und das Außenministerium einige Personen in Europa und den USA, die das Regime unterstützen, unter ihnen solche, die an einer Beschwichtigung des Regimes interessiert sind, vorzugeben, Elemente innerhalb des Regimes hätten dies terroristische Verbrechen willkürlich geplant. Daniel Benjamin, Koordinator der Terrorismusbekämpfung im Außenministerium der USA unter Präsident Obama, der bis zur letzten Minute alles daran setzte, um die gerichtlich angeordnete Streichung der PMOI von der Terrorliste zu verhindern und dessen hysterische Feindseligkeit der PMOI gegenüber klar erkennbare Motive aufweist, sagte in dieser Sache, er könne die Möglichkeit nicht ausschließen, dass es sich hier um eine schurkische Maßnahme handle, die die iranischen Sicherheitsbehörden ausgeheckt hätten – oder radikale Elemente innerhalb dieser Behörden -, um die Regierung Rouhani in Verlegenheit zu bringen und vielleicht sogar die Kontrolle über den umkämpften Iran zu übernehmen.
  5. Im Ausland befindliche Einheiten der Quds-Truppe und Stellungen des Geheimdienstministeriums außerhalb des Landes wurden erneut aufgefordert, sich auf den Einsatz und die Rekrutierung indigener Elemente in Albanien, Bosnien, Serbien und im Kosovo zu konzentrieren, um gegen die PMOI gerichtete terroristische Anschläge durchzuführen. Auch wurde das Direktorium des Auslands-Radios und -Fernsehens der Mullahs verpflichtet, lügnerisch gegen die PMOI gerichtete Filme und Berichte in diesen Ländern zu produzieren, um den Boden für verbrecherische Handlungen vorzubereiten.
  6. Das IRGC wurde beauftragt, den Umfang seiner Spionage zu erweitern, um Informationen aus Kreisen der PMOI zu gewinnen.

Nationaler Widerstandsrat Iran

Ausschuß für Sicherheit und die Bekämpfung des Terrorismus

19. Juli 2018