Sunday, December 4, 2022
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Unternehmen aus Malaysia wegen Geschäften mit Mahan Air mit Sanktionen belegt

Eine malaiische Reiseagentur wurde vom US Finanzministerium mit Sanktionen belegt, weil sie Geschäfte mit der iranischen Fluggesellschaft Mahan Air getätigt hat.

Die US Administration versucht die Aktivitäten des iranischen Regimes durch einen Finanzkrieg einzudämmen und so die Einnahmen der Mullahs zu unterbinden. Die Reiseagentur aus Malaysia ist nun auf der Liste der Unternehmen, mit der die internationale Gemeinschaft keine Geschäfte mehr tätigten darf.  

Dies ist ohne Zweifel eine Warnung an andere Unternehmen in aller Welt, dass sich die USA an ihr Wort hält und diejenigen insVisier nimmt, die weiter Handel mit dem Iran treiben.

Mahan Air ist eine sogenannte private Fluggesellschaft, die ihren Hauptsitz in der Hauptstadt des Iran hat. Sie fliegt Ziele im Mittleren Osten, Zentralasien und Europa an und sie gilt als die erste „private“ Fluglinie des Iran. 2011 gab das US Finanzministerium bekannt, dass die Fluglinie „finanzielle, materielle und technische Unterstützung für die Qods Force in den Islamischen Rebolutionsgarden leistet“. Die Qods Force gelten als terroristische Organisation und so gab es Sanktionen wegen der Verletzung internationaler Gesetze und für den Transport von Waffen und Personal an terroristischen Gruppen, unter anderem der Hamas und der libanesischen Hisbollah.

Bei den Verhandlungen zum Atomdeal von 2015 wurde darüber diskutiert, ob man die Fluglinie von der Liste streicht, doch nun hat die USA die Sanktionen wieder verstärkt.

Obwohl die Fluglinie als privat gilt, wird sie als ein weiterer Arm der Revolutionsgarden angesehen. Die Privatisierung diente nur dazu, seine illegalen Aktivitäten besser zu vertuschen.

Die Islamischen Revolutionsgarden sind einer der größten Machtfaktoren im Iran. Sie kontrollieren einen großen Teil der iranischen Wirtschaft und ihnen gehören große Institutionen und dies erlaubt ihnen, immer mehr Kontrolle über das Land zu übernehmen und illegale und terroristische Akte durchzuführen, ohne dass man ihnen eine direkte Beteiligung nachweisen kann. So ist es auch bei Mahan Air gewesen.

Ohne sich das gesamte Bild anzusehen, wirken die Sanktionen gegen einen relativ kleinen Reiseanbieter in Malaysia wir ein unnötiger Schritt. Doch wenn man bedenkt, welche Rolle solche Unternehmen spielen, dann ist dies ein notwendiger und wichtiger Schritt, der andere Unternehmen warnt, keine Geschäfte mit dem Iran zu tätigen.

Die Hauptopposition zum iranischen Regime, der Nationale Widerstandsrat Iran (NWRI), warnt ebenfalls internationale Unternehmen davor, dass eine Investition in iranische Unternehmen immer das Risiko beinhaltet, dass man Geschäfte mit Institutionen macht, die Terroristen und andere illegale Aktivitäten fördern. 

Die Trump Administration weis dies ebenfalls und sie unternimmt diverse Schritte, damit Unternehmen und Personen zur Rechenschaft gezogen werden, die diese Warnungen ignorieren.

Dem Regime die finanziellen Mittel zu entziehen, ist ein notwendiger und wichtiger Schritt. Es sorgt für ein Ende der klerikalen Herrschaft, unter der das Volk seit Jahrzehnten leidet. Das Regime hat nicht nur dem eigenen Volk endloses Leid gebracht, sondern auch anderen Nationen, in denen sich das Regime eingemischt hat.

Sicher wird auch das iranische Volk unter den Sanktionen leiden, doch es weis, dass diese notwendig sind, um die despotischen Führer ein für alle mal zu beseitigen. Dann wird die Chance auf Freiheit, Demokratie und Menschenrechte endlich greifbar sein.