Sunday, July 21, 2024
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Ein libanesischer Geistlicher zeigt sein wahres Gesicht – als Agent der Quds-Truppe des IRGC

Mohamed Ali Hosseini Moddati, ein libanesischer Geistlicher, hat unlängst seine Tätigkeit als Agent der Quds-Truppe der Iranischen Revolutionsgarden, des Ministeriums für Nachrichten und Sicherheit (MOIS) und der libanesischen Hisbollah wieder aufgenommen.

Nach der gewaltigen Versammlung der iranischen Opposition in Paris, die das Mullah-Regime im Iran in seinen Grundpfeilern erschütterte, verlegte sich das MOIS darauf, die wahre Natur dieses Geistlichen zu enthüllen. Am 7. Juli wurde er mit anderen bekannten Agenten des iranischen Regimes wie Ghorban Ali Hossein-Nezhad, Mohammad Karami, Issa Azade, Batoul Soltani, Reza Jebeli, Davoud Baghervand, Zahra Moini, Ali Akbar Rastgu, Mohammed Hossein Sobahani, Mehdi Khoshhal und Mohammad Razzaqi nach Paris gebracht. Sie wurden im Keller eines mit dem MOIS verbundenen Restaurants (namens „Teheran“) im 15. Distrikt von Paris instruiert.

Hossein-Nezhad wurde vor dem Massaker des 1. September zur Sammlung von Nachrichten um Camp Ashraf herum eingesetzt. Der Nationale Widerstandsrat des Iran (NCRI) enthüllte damals Bilder von ihm und Einzelheiten. Im Juli 2015 kam er gemeinsam mit einem anderen Agenten des iranischen Regimes nach Auvers-Sur-Oise (nördlich von Paris), um über das Hauptquartier des NCRI Informationen zu sammeln. Er wurde jedoch von der französischen Polizei verhaftet; er gab zu, von einem Agenten des MOIS namens Ahmad Zarif, der mit der iranischen Botschaft in Paris verbunden war, Geld erhalten zu haben, um eine Reihe von Aufträgen auszuführen.

Mohammad Hossein Sobhani ist der Agent, der im Juni 2007 wegen Mordes an iranischen Flüchtlingen in Paris verhaftet wurde.

Reza Jebeli erhielt im März 2008 vom MOIS einen Paß, um bei Verbrechen an der Organisation der Volksmojahedin des Iran (PMOI/MEK) mitzuwirken. Er ging vom Iran nach Ashraf und wurde von der irakischen Polizei verhaftet. Jahre später wurde er in Kanada wegen Entführung verurteilt.

Hosseini brach am 5. Juli von Beirut aus zu einem von Ahmad Zarif arrangierten Besuch nach Paris auf. Sein Flugticket und Hotelreservierungen in Paris wurden von Ahmad Zarif arrangiert und von Hossein-Nezhad bezahlt. Der libanesische Geistliche wurde von Hossein-Nezhad und einem weiteren Agenten des iranischen Regimes am Flughafen empfangen und in das Hotel St. Honoré gebracht.

Arabische Politiker sagen, Hosseini, der sich geheim in einer Stellung der Hisbollah im Süden von Beirut aufhält, sei, um seine wahre Natur zu verschleiern, bemüht, sich als Mitarbeiter arabischer Regierungen auszugeben.

Nachdem er ein Jahrzehnt in Qom, im Zentral-Iran, zugebracht hat, wurde er zu einem Mitglied der Hisbollah. Dann verließ er den Iran und wandte sich gegen sie; er erklärte sich solidarisch mit der PMOI/MEK und engagierte sich dafür, „gegen den Terrorismus und die religiöse Diktatur zu arbeiten, wie das Mullah-Regime im Iran sie verkörpert“. Er begann zu betonen, daß „jegliche Beziehung zu diesem Regime und seinen Agenten ein schweres Verbrechen sei“. (S. die Anlage vom 28. August 2007)

Immer wieder – darunter am 29. September 2008, am 23. Oktober 2014 und am 2. Juni 2015 – unterstrich er in eigener Handschrift und mit seiner Unterschrift die „rote Linie“ des Verrats.

Regelmäßig bat er um „finanzielle Hilfe und Unterstützung des Distrikts Bani Hashem im Libanon“ sowie um Unterstützung von Schiiten, die sich gegen das iranische Regime und die Hisbollah stellten; in jenen Jahren hat die PMOI/MEK, obwohl sie in den Lagern Ashraf und Liberty von beständiger Belagerung und schwierigen Lebensumständen betroffen war, ihm regelmäßig Hilfe gewährt. (Quittungen liegen vor und können veröffentlicht werden.) Als er im Libanon verhaftet und ins Gefängnis geworfen wurde, trug die PMOI/MEK alle seine gerichtlichen und persönlichen Kosten und unterstützte ihn umfassend. Dieser Geistliche wurde endlich, im Jahre 2014, aus dem Gefängnis entlassen, bat aber bis März 2017 die PMOI/MEK um finanzielle Unterstützung (tägliche e-mails liegen vor und können veröffentlicht werden).

Dann begann der Geistliche, zahlreiche e-mails und Tweets zu versenden, in denen er die PMOI/MEK beschuldigte, ihn seiner Rechte zu „berauben“! In einem widerwärtigen Akt von Erpressung forderte er $30 000, zu zahlen innerhalb einer Woche; dann werde er seine gegen die PMOI/MEK gerichteten Maßnahmen einstellen. (Dokumente liegen vor und können veröffentlicht werden.)

Hosseini ist im Kontakt mit anderen Agenten des MOIS und der Quds-Truppe in Beirut, Doha und Paris ab und zu nach Qatar gereist, um an Sitzungen dieser Dienste teilzunehmen; er bekam für seine dort gehaltenen Reden Geld. Im vorigen Jahr war er mit seiner Familie zwei Wochen lang in Paris Gast dieser Agenturen.

Ferner verdient Erwähnung, daß das MOIS sich den Fall der Stadt Ahvaz im Südwesten des Iran zu Nutze machte. Weniger als zwei Wochen vor der Versammlung der iranischen Opposition in Paris twitterte Hosseini auf Befehl des MOIS: „Wir baten Maryam Rajavi Farsi, al-Ahwaz als Teil des Arabischen Staates der Vereinigten Emirate anzuerkennen. Sie lehnte ab.“ Niemals hatte dieser lügnerische Geistliche den Mut zu einer solchen Erklärung; es ist einzig im Interesse der Mullahs und eine Verschwörung gegen die iranische Opposition und die iranischen Araber. Seine eigene Erklärung vom 24. Januar ist deutlich genug.

Damals machte die PMOI alle Beziehungen zu ihm und finanzielle Unterstützung davon abhängig, daß er zu diesen Dingen eine klare, lebhafte Erklärung abgäbe. In seinem Text betont er, es sei „notwendig für die Bewohner von Ahwaz, sich mit allen Iranern, und vor allem dem NCRI, solidarisch zu erklären“; es sei „wichtig, daß den Bewohnern von Ahwaz ein Hang zur Separation fehle“. Auch fordert er diese Leute auf, „zu ihren Brüdern vom NCRI beste, kooperative Beziehungen zu unterhalten – mit dem Ziel, den Iran von der Herrschaft der Mullahs zu befreien“, denn „das MOIS der Mullahs gründet seine Handlungen auf dem Prinzip: ‚Herrsche durch Teilung’ und trachtet nach Spaltung der vereinten iranischen Nation. …“ (S. die Anlage)

Nationaler Widerstandsrat des Iran mit seinem Ausschuß gegen den Terror
den 9. Juli 2017