Saturday, December 3, 2022
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Iran: Verteidigungsminister verspricht eine Erweiterung des Raketenprogramms

Iran: Verteidigungsminister verspricht eine Erweiterung des Raketenprogramms

Hassan Rouhanis designierter Verteidigungsminister hat erklärt, in den nächsten vier Jahren komme einer Erweiterung des Raketenprogramms im Verteidigungsministerium erste Priorität zu.

Amir Hatami – ehemaliges Mitglied der paramilitärischen Bassij-Miliz – sprach in diesem Sinne am Donnerstag im Parlament des Regimes.

Er bezeichnete „die Erweiterung des Raketenprogramms, einschließlich dessen ballistischer Raketen“ als „erste Priorität des Ministeriums der Verteidigung in den nächsten vier Jahren“ – so nach dem Bericht der staatlichen Nachrichtenagentur IRNA von Dienstag, dem 15. August 2017.

„Wir werden,“ so sagte er nach Bericht des staatlichen Fernsehens von Mittwoch, dem 16. August 2017 vor dem Parlament, „während dieser Wahlperiode das Raketenpotential in allen Gebieten vergrößern, besonders auf dem Felde der ballistischen Raketen.“

Hatami betonte, man werde weiterhin Syrer töten; er beteuerte seine Loyalität gegenüber der Quds-Truppe: „Zweifellos werden wir die Unterstützung der Widerstandsfront (d. h. des Assad-Regimes) und des Pfeilers des Widerstands, der Quds-Truppe und meines lieben Bruders … Qassem Soleimani, auf den wir stolz sind, fortsetzen.“

Hassan Rouhani sagte zur Vorstellung seines neuen Verteidigungsministers, Hatami sei in bezug auf das Verteidigungsministerium und seine Programme mit der vollständigen Befehlsgewalt betraut. Rouhani sagte: „Ich unterstreiche einige Waffenprogramme, besonders jene, die das Raketenpotential betreffen, denn sie sind wichtig; er wird in diesem Gebiet besonders tätig sein.“

Ahmad Amir-Abadi, Mitglied des Parlaments des Regimes, bezeichnete Hatami als loyalen Gefolgsmann des Höchsten Führers, der seit 30 Jahren in den bewaffneten Streitkräften ein „Soldat des Höchsten Führers“ sei.

Amir-Abadi fuhr fort: „Er besitzt zur Entwicklung der Raketenmacht gute Pläne … zur Unterstützung der Verteidigungsfront … er verteidigt und unterstützt uneingeschränkt die Quds-Truppe … und Qassem Soleimani.“

Angesichts des allgemein gegen die Revolutionsgarden (IRGC) gerichteten Hasses zog Rouhani es vor, Hatami als den ersten Verteidigungsminister zu bezeichnen, der kein Mitglied des IRGC sei.

Doch Amir Hatami war seit der Gründung des religiösen Regimes ein aktives Mitglied der paramilitärischen Bassij-Miliz; er war während dieser Gründung 13 Jahre alt.

In den folgenden Jahren gehörte er zum Personal der Bassij und des IRGC, dem der Eintritt in die Armee befohlen wurde – zum Zweck der vollständigen Kontrolle über sie. Hatami war aktiv beteiligt an der Unterdrückung, Verhaftung und Hinrichtung patriotischen Personals in der Armee. Auf diese Weise stieg er in ihren Rängen rasch auf.

Im Jahre 1998 – er war damals 32 Jahre alt – beförderte Ali Khamenei ihn zum Brigadegeneral. Dabei steig er um zwei Ränge auf einmal auf. Khamenei ernannte ihn zum stellvertretenden Stabschef der Armee, zuständig für Angelegenheiten des Geheimdienstes.

Hatami war im Juli 1988 – während der Operation „Ewiges Licht“ – aktiv beteiligt an der Unterdrückung Oppositioneller und an der Konfrontation mit Mitgliedern der „Organisation der Volksmojahedin des Iran (PMOI)“.

Sekretariat des Nationalen Widerstandsrates Iran
18. August 2017