Tuesday, January 31, 2023
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Demonstranten vor UN nennen Ahmadinejad einen Mörder

Sample ImageNew York (CNN) – Sie kamen von weit her und sie sagten, sie wollen denen eine Stimme verleihen, die in ihrer Heimat still sein müssen.
Sie wollten ihren Standpunkt vor den Vereinten Nationen ausdrücken, wo Mahmoud Ahmadinejad an der Vollversammlung teilnahm. Sie nannten den iranischen Präsidenten einen Terroristen und Mörder.
„Azadi! Azadi“, rief die Menge. Es heißt Freiheit
„Hazer! Hazer“, riefen sie. Es heißt (Wir sind) bereit.

„Wir sind bereit für den Wechsel“, sagte Moslem, ein früherer iranischer Meister im Ringen gegenüber Reportern auf der Demonstration, die gegenüber der Vereinten Nationen am Dag Hammarskjold Plaza stattfand.

Einer von ihnen war Fateh Khazri. Sie sagte, dass ihr Vater im Iran wegen seiner Verbindungen zu Dissidenten verhaftet wurde. Sie kam von London (England), um hier ihre Meinung zu vertreten.

„Ahmadinejad ist ein Terrorist. Ahmadinejad ist ein Mörder. Er muß den Iran verlassen.“, sagte sie.
Mayhar Harsini kam aus Köln in Deutschland. „Die Menschen in unserem Land haben keine Stimme. Wir sind hier, um für sie zu reden, weil sie es nicht können.“

Die Organisatoren des Protestes, eine Koalition von US Iranischen Gruppen, die sich jedes Mal versammeln, wenn Ahmadinejad die UN besucht, sendeten den Protest per Satelliten TV und über das Internet in den Iran, damit die Menschen die Opposition zum iranischen Regime sehen.

Sample Image„Wie kann die USA erlauben, dass so eine Person an diesem Ort sein kann?“, wundert sich Kamal Byog aus Luxemburg. „Er muss von der UN ausgewiesen werden.“

Einige Demonstranten riefen den Slogan „Viva Rajavi“ und trugen Bilder von Maryam Rajavi, der Anführerin des Nationalen Widerstandsrates Iran, die im Exil lebt.

Lila Flaggen und Ballons, welche die Opposition von Rajavi unterstützen, flogen herum, als sie an der Veranstaltung per Satellit aus Paris zugeschaltet war.

„Ich fordere die UN auf, das iranische Regime und seine Verbrechen zu verurteilen, die zu den schlimmsten Menschenrechtsverletzungen zählen.“, sagte sie. „Diejenigen, die heute hier sind, sind tapfere Menschen, die den Iran repräsentieren. Ahmadinejad ist ein Feind des Iran.“

Die Menge antwortete:“ Rajavi ja, Ahmadinejad Nein.“

Andere Demonstranten trugen blutige Gefangenenuniformen und Schlingen um ihren Hals, Symbole der Unterdrückung unter dem islamischen Regime, sagten sie. Eine Frau saß umringt von Steinen, die im Iran als Methode der Hinrichtung benutzt werden.

„Der frühere New Yorker Bürgermeister Rudolph Giuliani sprach zur Menge. Er sagte: „Ihr und euer Anliegen sind die größte Hoffnung für den Iran.“