Thursday, December 1, 2022
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Lücke zwischen Reichen und Armen im klerikalen Regime des Iran vergrößert sich in gewaltigen Schritten

NWRI – In einem Bericht über die Schere zwischen Arm und Reich im Iran unter der Mullahdiktatur, schrieb die Washington Post, dass das Mullahregime zu Beginn der Revolution versprach, dass es Gleichheit in der Gesellschaft durch den fairen Verkauf von Öl geben würde.

Drei Jahrzehnte später ist jedoch nur eine verschwindend kleine Zahl im Besitz des versprochenen Wohlstandes, während der Rest der Iraner ums Überleben kämpft, obwohl es Milliardengewinne aus den Ölverkäufen gab. Der Bericht der Washington Post erschien am 7. August.

Der Artikel ergänzt, dass das Problem ein rasantes Ansteigen der Schere zwischen Arm und Reich gibt. „Viele sagen, dass die Schere zwischen Arm und Reich noch nie so groß war wie heute.“ Der öffentliche Ärger gegen dieses Ungleichgewicht hat bereits starke politische Dimensionen angenommen.

„Die neue wohlhabende Klasse des Iran hat die gewaltigen Dimensionen des heimischen Marktes genutzt und wurde dabei zum Teil von der Korruption und der bestechlichen Regierung gestützt.“ Darunter zählen auch die Kinder der iranischen Herrscher. 
 
„Die zusätzlichen Ölgewinne – fast 500 Milliarden in den letzten 5 Jahren – haben beim Festigen dieser kleinen Gruppe eine zentrale Rolle gespielt, weil sie von den Einnahmen profitiert hat.“ Die Washington Post zitierte einen früheren Wirtschaftsberater von Ahmadinejad mit den Worten, das wegen der finanziellen Probleme bereits 2,5 Millionen Kinder arbeiten gehen müssen, anstatt zur Schule zu gehen. Der Preis für eine Niere sei mittlerweile von 10.000 auf 2000 Dollar gesunken!