
Gedenkfeiern zum 40. Tag für die Märtyrer
Demonstrationen und Zusammenstöße in Abdanan; Rufe nach „Tod Khamenei“ in Teheran, Maschhad und anderen Städten
Am Abend des Montags, 16. Februar, und Dienstags, 17. Februar 2026, wurden die Gedenkfeiern zum 40. Tag für die Märtyrer des Aufstands in verschiedenen Städten des Landes zu Schauplätzen öffentlicher Proteste gegen das Klerikerregime.
In Abdanan führten Demonstrationen, die am Montagabend begonnen hatten, am Dienstag zu Zusammenstößen mit den Sicherheitskräften. Das Regime versuchte, die Proteste durch Internetsperren, Tränengaseinsatz, die Entsendung von Verstärkung und das Eröffnen des Feuers zu unterdrücken. Aufständische Jugendliche antworteten mit Rufen wie „Tod Khamenei, Fluch auf Khomeini“.
In Maschhad gedachten unerschrockene Jugendliche und Einwohner des 40. Tages des Märtyrertodes von Hamid Mahdavi. Trotz der Anwesenheit von Sicherheitskräften und der Belagerung der Moschee, in der die Zeremonie stattfand, skandierten sie: „Wir schwören beim Blut unserer Kameraden, wir halten bis zum Ende durch“ und „Wir haben keine Märtyrer geopfert, um Kompromisse einzugehen und den mörderischen Anführer zu preisen.“
In Behesht-e Zahra, Teheran, versammelte sich eine große Menschenmenge am Grab des Aufstandsmärtyrers Sepehr Shakouri, bekannt als „Sepehr Baba“. Sie erneuerten ihr Gelöbnis gegenüber den Märtyrern mit Sprechchören wie „Kanonen, Panzer, Maschinengewehre sind nicht mehr wirksam“, „So viele Jahre des Verbrechens, Tod diesem Velayat [Regime]“ und „Tod dem Unterdrücker“.
In Najafabad marschierten Menschen mit großen Fotos der Märtyrer. In Hashtgerd und Malekshahi nahmen große Menschenmengen an den Gedenkfeiern für den Märtyrer Mehran Heidari Babanazar bzw. die weiteren Märtyrer teil. In Zanjan wandelte sich die Gedenkfeier zum 40. Tag nach dem Tod von Iliya Ojaghloo in einen Protestmarsch, bei dem Süßigkeiten verteilt und „Für jeden Getöteten erheben sich tausend, um ihn zu ersetzen“ skandiert wurde.
In Kermanshah gingen die Menschen am 40. Tag nach Tiam Kianimanesh auf die Straße, in Shahin Shahr für Mohammad Reza Ghorbani, in Bandar Ganaveh für Karim Heidari, in Shahriar für Ali Gholamloo und in Saveh für den 17-jährigen Navid Nazemi Maleki. Sie skandierten: „Diese gefallene Blume ist ein Geschenk an das Vaterland.“ In Bukan fand die Gedenkfeier für Siavash Shirzad und in Quchan die für Yousef Bakhshi statt. Höhepunkte waren die flammende Rede der Mutter des Märtyrers und der Ruf: „Ich werde töten, ich werde töten, wer auch immer meinen Bruder getötet hat.“
Sekretariat des Nationalen Widerstandsrates Iran (NWRI)
- Februar 2026
