Tuesday, December 6, 2022
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Herr al-Rubaie, wer im Glasshaus sitzt, sollte nicht mit Steinen werfen

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Frei nach einem arabischen Sprichwort heißt es: Es gibt die, die dir dein Gepäck auf den Rücken legen und die dann verschwunden sind. Man könnte auch sagen: „Es gibt diese schuldigen Personen, die andere versuchen zu bestrafen, um ihr eigenes Unvermögen zu verdecken.“

Heute sagte der nationale Sicherheitsberater (Muwaffaq al-Rubaie) in einer klaren Lüge, dass er Dokumente von irakischen Politikern habe, die Gelder von den Volksmodjahedin Iran (PMOI/MEK) bekommen haben. Als Antwort könnte man sagen: Nun, warum hast du dann die ganze Zeit damit gewartet, etwas dagegen zu tun? Offensichtlich war er nicht bereit zuzugeben, dass er diese so genannten Dokumente vorher nicht hatte, sondern sie eher während seines neuen Besuchs in Teheran, vor dem grausamen und unmenschlichen Angriff auf Ashraf, (Wohnort der PMOI im Irak) erhielt.
Er spricht von diesen Dokumenten zur gleichen Zeit, wo die dummen und unmenschlichen Angriff das Ziel haben, die Ashrafbewohner aus dem Irak in Übereinstimmung mit den Anordnungen der "Turbanträger" in Teheran zu zwingen. Die Verzögerung in seiner Ansage ist deshalb, weil die "Dokumente" in Teheran entworfen und fabriziert werden mussten.

Wir würden al-Rubaie gerne sagen, dass aufsässige Iraker ein Dorn in seinen Augen sind. Mit solchen Behauptungen hat er alle patriotischen Politiker im Irak wie selbstverständlich ins Visier genommen und es ist unnötig zu sagen, dass diese unechten Dokumente und Propaganda ihnen nicht schaden werden.

Alle Iraker wissen, dass die Absicht solcher herausfordernden Bemerkungen und politischer Erpressung darin besteht, Menschen davon abzuhalten, den Mund aufzumachen, ihre Hände an zu ketten und den Protest der Leute gegen die in Bezug auf Ashraf unmenschlichen Maßnahmen zu verhindern. Deshalb sind wir auch nicht zu besorgt gegenüber der Bedrohung oder dem Jubel der Politiker.

5.2 Million Iraker haben einen Appell zur Unterstutzung der PMOI unterzeichnet. Haben all diese Leute Geld von der PMOI erhalten, um ihren Patriotismus und ihre Willensfreiheit auszudrücken? Die Unterstützung der irakischen Menschen für die PMOI beruht auf ihrem Glauben an dem Dienst für ihr Land und das Verteidigen höherer Ideale. Wenn al-Rubaie fabrizierte Fälle gegen Millionen von Irakern schaffen will, dann kann er direkt vor gehen.

Es gibt einen Ausdruck, der sagt, "Wenn Sie keine Scham haben, können Sie tun was Sie erfreut." Also, Sie können frei erfundene Fälle gegen alle Iraker präsentieren und sie verurteilen, weil die 5.2 Millionen Unterzeichner ein Teil der kompletten irakischen Bevölkerung sind. Und die irakischen Menschen würden den Missbrauch gegen einen Teil nicht dulden. Aber wir müssen fragen, wie konnte solch eine große Zahl von  Unterschriften gesammelt werden? Es gibt politische Parteien, die von Teheran aus geschaffen worden sind und die trotz Millionen von Dollars keine 10 Unterschriften organisieren konnten. Wir glauben, wie die Iraker sagen würden, dass al-Rubaie "keine Scham hat."
War es nicht al-Rubaie selbst, der am 16. März eine Erklärung abgab, dass die irakische Regierung Besuche durch internationale Organisationen begrüßt, die sich Ashraf ansehen wollen? Warum gab dann das Internationale Komitee von Juristen zum Schutz vom Ashraf eine Presseinformation heraus, die kürzlich betonte, dass seit Anfang 2009 der Irak den Zugang von zwölf internationalen Organisationen nach Ashraf verhindert hat? Das Komitee veröffentlichte auch die Namen jener Organisationen in seiner Presseinformation.

Es ist klar, dass al-Rubaie irakische Politiker besonders mit dem "politischen Reformplan" bedroht, auf dessen Grundlage keinem erlaubt wird, nationale Grundsätze für persönliche Tendenzen zu opfern. Dieser Plan wurde von allen Teilnehmern am irakischen politischen Prozess einschließlich der herrschenden Splittergruppen unterzeichnet, die hinter der beklagenswerten Behandlung von Ashrafbewohnern sowie den Versuchen stehen, sie zu vertreiben.

Statt jedoch zu versuchen, patriotische irakische Politiker zu bestrafen, wenn es denn tatsächlich in den Interessen des Iraks ist, sollte al-Rubaie mit sich selbst beginnen, weil er angeklagt wird, Geld und Bestechungsgelder vom iranischen Regime zu erhalten.

Es gibt echte Dokumente, die diesen Anspruch mit der Unterschrift von Karim Shahpour unterstützen, von dem alle Iraker gehört haben.… Also, Herr Berater, als ein Zeichen des Verstands bitte ich Sie: So lange Sie im Glashaus sitzen, werfen sie mit Steinen nicht auf andere. (22. März 2009)