Thursday, December 8, 2022
StartTerrorregimeAggression des Iran soll im Zentrum des USA-Golf Gipfels stehen

Aggression des Iran soll im Zentrum des USA-Golf Gipfels stehen

Donnerstag, den 14 Mai 2015  um 12:56 Uhr

Die Staatsführer vom Persischen Golf werden beim anstehenden Gipfel mit US Präsident Obama die Aggression des iranischen Regimes im Mittleren Osten hervorheben, erklärte der saudische Außenminister Adel Al-Jubeir.

 

Der Gipfel werde sich auch mit den Konflikten in Syrien und im Irak und mit den Kämpfen im Jemen beschäftigen, wo die von den Saudis geführte Allianz die vom Iran unterstützten Houthi Rebellen bombardieren, die große Teile des Jemen kontrollieren, gab er gegenüber der Nachrichtenagentur an.

Herr Al-Jubeir: „Wir beobachten eine Unterstützung des Iran für terroristische Organisationen und eine Erleichterung der Arbeit terroristischer Organisationen. Deshalb wird die Herausforderung darin bestehen, wie die Anstrengungen der USA und der Golfstaaten koordiniert werden können, um gemeinsam diesen aggressiven Unternehmungen von der Seite des Iran standzuhalten“. 

Er betonte, dass der Gipfel in Camp David auf ‚militärische Kooperation, Terrorismus und die Störmanöver des Iran in der Region‘ Gewicht legen werde. Er ergänzte: „Die Amerikaner werden den Delegierten vom Golf auch die Einzelheiten ihres Atomabkommens mit dem Iran erläutern“.

Die Gespräche finden statt vor dem Hintergrund des Versuchs der USA und fünf anderer Staaten, mit Teheran bis Ende Juni zu einer Übereinkunft zu kommen, das seine nuklearen Ambitionen beschneiden soll im Austausch gegen Erleichterungen bei internationalen Wirtschaftssanktionen. Die Nationen vom Persischen Golf befürchten, dass der Geldzufluss nur das erleichtern werde, was sie als Aggression des Regimes der Kleriker betrachten.

Das Weiße Haus meint, ein Atomabkommen werde den Weg freimachen für produktivere Diskussionen mit dem Iran über seine mutmaßlichen Terrorverbindungen. Die USA haben die Finanzierung und Bewaffnung von Hisbollah durch das iranische Regime ebenso kritisiert wie die Terrorangriffe, die von der Qods Armee des Regimes ausgeführt worden sind.

Herr Obama sagte gegenüber der Zeitung  Asharq Al-Awsat in einem Exklusivinterview vor kurzem: „Der Iran legt klar ein gefährliches und  destabilisierendes Verhalten in verschiedenen Ländern in der ganzen Region an den Tag. Der Iran ist ein staatlicher Förderer von Terrorismus. Er hilft mit, das Assad Regime in Syrien zu stärken.

 Er unterstützt die Hisbollah im Libanon und die Hamas im Gazastreifen. Er hilft den Houthi Rebellen im Jemen. Deshalb sind die Länder in der Region mit Recht tief besorgt über die Aktivitäten des Iran, besonders über gewalbereite Vertreter in den Grenzen anderer Nationen“.

„Es sollte“, so der Präsident weiter, „kein Zweifel über das Bekenntnis der Vereinigten Staaten zur Sicherheit der Region und zu unseren Partnern im Golfkooperationsrat bestehen.

Was die Zukunft des Iran anbetrifft, so kann ich keine Voraussagen über die innere Dynamik des Iran machen. Innerhalb des Iran gibt es Führer und Gruppen, die sich jahrzehntelang als Gegner sowohl der USA als auch unserer regionalen Partner bekannt haben“.