Monday, November 28, 2022
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Ausbreitung des Fundamentalismus in Afrika, Asien und den früheren sowjetischen Staaten

Sample ImageVon Reza Shafa

Das iranische Regime unterstützt Schulklassen in verschiedenen Ländern, die Farsi unterrichten sollen und die den Fundamentalismus ausweiten.

Es gibt einige Berichte aus den Kreisen der Mullahs, die davon berichten, dass es ein politisches Ziel ist, Fundamentalismus und Terrorismus in die Länder der ehemals zur UDSSR gehörenden Staaten und einige unterprivilegierte Länder in Afrika, den Mittleren Osten und Lateinamerika zu exportieren. Unter dem Deckmantel der „kulturellen Entwicklung“ und die Sprache Farsi zu lehren, investiert das Regime große Summen in die dort von der Regierung unterstützten Organisationen, wie zum Beispiel in die kulturelle und islamische Kommunikationsorganisation (CICO) und seine Gefolgschaften. Natürlich ist  das Regime nicht an Kultur- und Literaturverbreitung interessiert, sondern sie dienen als offizielle  Begründung für andere Ziele.

Der Vertreter der Mullahs im Libanon hat den Farsiunterricht in das Bildungssystem des al-Mahdi eingeführt. In diesem Jahr werden fast 400 Teilnehmer diese Art des Unterrichtes der Mullahs kennen lernen. Im nächsten Jahr plant das Regime, seinen Unterricht auf weitere Städte auszuweiten. Ihre Vertretungen im Libanon haben bisher 500 Bücher in Farsi in die Schulen von al-Mahdi (nähere Informationen zu al-Mahdi: http://de.wikipedia.org/wiki/Muhammad_al-Mahdi)  gebracht und jede Woche werden 27 Farsi Klassen in zwei dieser Schulen unterrichtet.

Die früheren Sowjetstaaten, Pakistan und Ungarn sind einige der Ziele des iranischen Regimes, um den Fundamentalismus unter dem Deckmantel des “Farsi” Unterrichts auszubreiten. In Tadjikistan zum Beispiel benutzte das Regime diverse Kulturkanäle, um ihre Publikationen und ihre Bücher mit Hilfe der CICO zu vertreiben. Das Regime vergab pro Jahr fast 100 Stipendien an tadjikische Studenten.  Die Lieferung von Farsibüchern an Hochschulen und Universitäten beeinflusst den Lehrplan des Landes mit islamisch -fundamentalistischen Ideologien des Ajatollah Ruhollah Khomeni und startet die Bildung von Arbeitsgruppen und Treffen, die alle unter dem Deckmantel von „wissenschaftlichen“ Aktivitäten stehen.

Im Oktober gab das Regime eine Studie bei der Abteilung für östliche Studien der Kazakh Nationaluniversität in Auftrag. In ihm ging es um die kulturellen Einflüsse des Regimes in anderen Ländern. In Armenien wird Farsi an 26 Schulen gelehrt, die vom Regime und seinen Vertretern beeinflusst werden. Zusätzlich dazu wurde im Oktober diesen Jahres in Ungarn von einer umfangreichen Kampagne im Rahmen einer Kultur- und Handwerksausstellung in Budapest gestartet.

Und einem anderen Bericht zu Folge hat das Kulturzentrum für religiöse Angelegenheiten in Lahore, Pakistan ein 3-monatiges Farsi Programm gestartet.

Die afrikanischen Staaten wurden ebenfalls nicht von den so genannten “freien Kulturangeboten” verschont. Es gibt verschiedene Berichte in dieser Hinsicht, von der eine hier exemplarisch erwähnt werden soll. Das Regime hat eine Farsiklasse in einer Universität in einem der ärmsten afrikanischen Länder, den Komoreninseln, eröffnet. Dies ist in vielen anderen afrikanischen Staaten ebenso der Fall, wo das Regime sich so genannter Kulturkanäle bedient, um Terrorismus und Fundamentalismus zu expandieren.

Um die wahren Absichten des Regimes bezüglich der sogenannten kulturellen Initiativen deutlich zu machen, braucht es nur eines Zitates von Ali-Akbar Velayati, dem früheren Außenminister und jetzigen Beraters des obersten geistlichen Führers Ali Khamenei. Er sagte:“ Nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion war sich jeder klar, dass wir diese Gelegenheit dazu nutzen müssen, um uns selbst darzustellen, damit der Iran als die Hauptmacht im zentralen Asien und des Kaukasus gesehen wird. Was am wichtigsten war, war das Tempo, mit dem wir vorgehen mussten. Und eine Möglichkeit war, die Stärke der Farsisprache zu erneuern. Also nahmen wir ein Transportflugzeug, beluden es mit vielen Farsibüchern und sendeten sie nach Tadjikistan.“