Saturday, February 4, 2023
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Das iranische Regime löst Suleimani im Irak ab

Ein ranghohes Mitglied der Irakischen National-Allianz, zu der auch Gruppen mit engen Beziehungen zum iranischen Regime gehören, erklärte, Qassem Suleimani werde wegen seines Fehlverhaltens im Irak durch seinen Vertreter Hossein Hamadani abgelöst werden.

 

Suleimani, ein Kommandeur der Quds-Truppe, war seit dem Sturz der vorigen Regierung im Jahre 2003 für die Sicherheitspolitik des iranischen Regimes im Irak zuständig.

Im Bericht heißt es: „Das Mitglied der Nationalen Allianz, das sich anonym äußerte, sagte, Suleimanis größter Erfolg im Irak sei die Erhöhung Malikis zum Premier sowie das Fernhalten seines Rivalen Iyad Allawi gewesen, zuerst bei den irakischen Parlamentswahlen im Jahre 2005, dann bei jenen im Jahre 2009, obwohl damals der Block Allawis die meisten Parlamentssitze erobert hatte.“

Hamadani (Hamedani) ist einer der Gründer des IRGC in der iranischen Provinz Hamadan im Jahre 1980. Bis 20098 war er Adjutant des Kommandeurs der Bassij-Truppe, Hossein Taeb; doch bald wurde er zum Kommandeur des IRGC in Teheran befördert – aufgrund der Rolle, die er bei der Unterdrückung des Volksaufstands gespielt hatte. 

Die Quelle der Nationalen Allianz berichtete „Asharq Al-Awsat“: „Hamadan hat bei verschiedenen Gelegenheiten den Irak besucht. Alle seine Besuche waren geheim. Einige davon erfolgten über den (internationalen) Flughafen Najaf. Er trat dabei unter falschen Namen als schiitischer Pilger auf.

„Einmal begegnete ich ihm im Hause eines der Leiter der Nationalen Allianz. Wir wollten uns vor den letzten Wahlen über die künftige Regierung austauschen,“ fügte er hinzu. Die Quelle beschreibt Hamadani als „nicht weniger schlau als Suleimani, wenn nicht noch schlauer, denn er war schärfer und noch extremer“. „Er war bekannt wegen der hervorragenden Fähigkeiten, die er bei der Bildung von Milizen und bewaffneten Gruppen gezeigt hatte.“

Nach der im Jahre 2011 ausgebrochenen syrischen Revolution wurde Hamadani als Vertreter Suleimanis zur Hilfe für den syrischen Diktator Bashar al-Assad entsandt. 

Hamadani sagte am 4. Mai in einer – bei den hohen Kommandeuren des Corps der Revolutionsgarden seltenen – Bewertung der militärischen Intervention des iranischen Regimes in Syrien am 4. Mai: „Heute erwarten 130 000 ausgebildete Bassij-Soldaten den Eintritt nach Syrien. Heute kämpfen wir in Syrien für die Interessen der Islamischen Revolution. Unsere Verteidigungsarbeit in Syrien gehört zu der Heiligen Verteidigung.“ (Mit diesem Begriff beziehen sich die Vertreter des Regimes auf den iranisch-irakischen Krieg der 80er Jahre.)

Er fügte hinzu: „Das IRGC kämpft in Syrien durch Organisation von 70 000 ‚alewitischen’, ‚sunnitischen’ und ‚schiitischen’ Jugendlichen in 42 Gruppen und 128 Bataillonen. … Mit Hilfe der Klugheit des Höchsten Führers und unter Einsatz der Taktik städtischer Kriegführung hat sich die Zahl der in diesem Lande Getöteten verringert, und es ist bis zu einem gewissen Grad gelungen, dauerhafte Sicherheit herzustellen.“ (Nachrichtenagentur Fars am 4. Mai)

Zur Etablierung der Bassij-Truppe in Syrien sagte er: Diese Truppe „wurde in 14 syrischen Provinzen organisiert. In den besetzten Provinzen haben diese Truppen Zellen gebildet und Operationen gegen die bewaffneten Truppen (der Opposition) durchgeführt. … In den vergangenen drei Jahren befanden sich 70% Syriens in der Hand der bewaffneten Truppen, doch glücklicherweise sind nun 75% des syrischen Territoriums gesäubert worden, und die Gefahr eines Sturzes des syrischen Regimes ist gebannt.“ (Nachrichtenagentur Tasnim, verbunden mit der terroristischen Quds-Truppe, am 4. Mai)