Wednesday, December 7, 2022
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Hunderte von iranischen Bataillonen in Syrien, erklärt ein Abgeordneter

Brigadegeneral Mohammed Jamali Paqale in Syrien getötet

NWRI – Ein iranischer Abgeordneter, Mitglied des Ausschusses für nationale Sicherheit und Außenpolitik des Parlaments, hat bestätigt, es befänden sich „hunderte von Bataillonen“ in Syrien, um für Bashar al-Assad zu kämpfen. 

 

Die staatliche Nachrichtenagentur ISNA hingegen berichtete am Montag, Javad Ghoddusi Karimi habe erklärt: „Syrische Kommandeure, die von iranischen Truppen unterstützt werden, geben Siege der Armee bekannt“ – Siege über die Syrer, die kämpfen, um das Assad-Regime zu stürzen. 

Er äußerte sich einen Tag, nachdem die syrische Opposition am Sonntag verlangt hatte, man solle eingestehen, daß das iranische Regime Syrien besetzt habe. 

„Der Iran muß als Besatzungsmacht in Syrien gelten,“ sagte Ahmad Jarba, der Vorsitzende der „Nationalen Koalition der revolutionären und oppositionellen Truppen“, während einer Krisensitzung arabischer Außenminister in Kairo. 

Der Sprecher des IRGC (der iranischen Revolutionsgarden), General Ramazan Sharif, wies Karimis Feststellungen mit folgenden Worten zurück: Das Regime „hat nur Berater nach Syrien entsandt, um seine militärische Erfahrung an die syrische Armee weiterzugeben.“

Zugleich hat das iranische Regime jedoch bekanntgegeben, ein ranghoher Kommandeur des IRGC sei in Syrien getötet worden. Offizielle Vertreter gaben seinen Namen als Brigadegeneral Mohammed Jamali Paqale an. 

General Qasem Soleimani, der Chef der iranischen Quds-Truppe, einer Eliteeinheit innerhalb des IRGC, wurde in einem Bericht der staatlichen Nachrichtenagentur Mehr mit einem Lobpreis des Dienstes Jamalis im Militär des iranischen Regimes zitiert. Am Dienstag wurde mit allen Ehren eine Trauerfeier in Kerman im Südwesten des Iran veranstaltet. 

Während des Begräbnisses Jamalis gelobte der stellvertretende Kommandeur des IRGC, General Hossein Salami, die Ära militärischer Interventionen in ‚islamischen’ Ländern durch die ‚Welt-Arroganz’ sei ‚an ihr Ende gekommen’; so berichtete eine staatliche Nachrichtenagentur.