Thursday, December 1, 2022
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Interpol lehnt den Antrag des Irans ab, den Haftbefehl wegen des argent. Bombenattentats aufzuheben

MARRAKECH, Marokko, 7. November 2007 (Agenturen) – Interpol hat am Mittwoch die Anfrage Irans zurückgewiesen, die Haftbefehle gegen fünf führende Iraner zurückzunehmen, die Argentinien wegen ihrer vermutlichen Rolle bei dem Bombenattentat 1994, bei dem 85 Menschen ihr Leben lassen mussten, sucht.

Über die Frage wurde durch Delegierte aus 145 Interpol Mitgliedsstaaten während der Jahreshauptversammlung der Weltpolizeibehörde in der marokkanischen Stadt Marrakech abgestimmt.

Unter den Gesuchten ist der frühere Geheimdienstchef Ali Fallahian und der frühere Führer der Revolutionären Garden des Landes, Mohsen Rezaei.

Der Bombenanschlag im Juli 1994 hat die siebte Etage der argentinisch-israelischen Freundschaftsgesellschaft in Buenos Aires, ein Symbol der Jüdischen Gemeinde, der größten in Lateinamerika, zerstört.

Die argentinischen Staatsanwälte beschuldigten den Iran, das Bombenattentat in Buenos Aires federführend geplant zu haben und die libanesische militante Hisbollahgruppe mit der Ausführung beauftragt zu haben.
Im November 2006 wurden Haftbefehle gegen acht Iraner erlassen, unter ihnen der frühere Präsident Akbar Hashemi Rafsanjani und der frühere Außenminister Ali Akbar Velayati.

Im März 2007 zog das Exekutivkomitee drei ihrer Haftbefehle wieder zurück, darunter Rafsanjani und Velayati, aber die fünf anderen blieben bestehen.