Sunday, December 4, 2022
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Iran: Hochrangiger Kleriker sagt, die Atominspektoren der UNO dürfen nicht Parchin besuchen

NWRI – Ein hochrangiger Kleriker sagte vor eine Gruppe von Mitgliedern der Revolutionsgarden (IRGC), dass es den Atominspektoren der Vereinten Nationen nicht erlaubt ist,

das Militärlager Parchin zu besuchen, wo das iranische Regime Forschungen im Zusammenhang mit der Produktion von Atomwaffen durchgeführt hat.

Ahmad Khatami, ein führendes Mitglied der Expertenversammlung und ein enger Verbündeter von Ali Khamenei, erklärte am Donnerstag, dass „die Islamische Republik des Iran keinen Zugang zu ihren militärischen Zentren zulässt“.

„In den Atomverhandlungen murmelt der Westen so Stück für Stück, dass er die militärische  Anlage Parchin und die Raketen besuchen möchte zusätzlich zu den Anlagen für Atomenergie. Aber der Iran wird dies niemals erlauben, weil ihr Mangel an Wissen über unser Militär sie vielleicht dazu verführt hat“. 

Er meinte, wenn das Regime seine militärischen Anlagen öffnet und sie Gegenstand der Gespräche werden, so wird es „zerdrückt”.

Diese Anmerkungen werden in einem Augenblick gemacht, wo die Gespräche der sechs Mächte mit dem Regime mit dem Ziel, seinen Drang zu Atomwaffen zu blockieren, sich auf die entscheidende Kraftprobe  im November zu bewegen. 

Eine Aufsehen erregende Explosion in der Nacht des 6. Oktober tief im Inneren der Militärbasis Parchin, die 15 Meilen südlich von Teheran gelegen ist, hat neue Fragen bezüglich der Aktivitäten in der Anlage aufgeworfen.

Die Explosion und ein anschließend ausgebrochenes Feuer, über die die Nachrichtenagenturen des Regimes nur ganz allgemein berichtet haben, konnten von Teheran aus gesehen werden.

Diese Explosion, ob sie nun rein zufällig war oder nicht, ereignete sich in einem Schlüsselmoment in den Auseinandersetzungen des iranischen Regimes mit den sechs Weltmächten.

Das Regime hat sich einer Reihe von Bemühungen der Internationalen Atomenergie Organisation widersetzt, Antworten in etwa einem Dutzend getrennter Sachfragen zu erhalten. Eine davon (unter den weniger entscheidenden) betraf die Aktivitäten in Parchin vor etwa zehn Jahren.

Der Chef der atomaren Überwachungsbehörde der UNO warnte erst kürzlich am 20. Oktober vor den Behauptungen des Regimes, es sei nicht an Atomwaffen interessiert, und erläuterte, er könne nicht garantieren, dass alle atomaren Aktivitäten ziviler Natur seien.

Yukiya Amano, der Chef der Internationalen Atomenergie Organisation,  erklärte bei einer Sitzung der IAEO in Wien, dass das Regime der Kleriker immer noch nicht alle Maßnahmen zur Herstellung von Transparenz in dem Atomproblem umgesetzt habe, zu deren Durchführung es sich Ende August bereiterklärt habe. 

Amano sagte dazu, seine Organisation könne „daraus nicht den Schluss ziehen, dass alles atomare Material im Iran friedlichen Aktivitäten diene“.

Obwohl diese Aussagen nicht neu sind, sind die Kommentare von Yukio Amano bedeutsam mitten in einer erneuten Sackgasse in den jetzt 12jährigen Sondierungen  über die militärische Seite des Atomprogramms des iranischen Regimes. 

Der Nationale Widerstandsrat Iran (NWRI) legte am 8. Oktober offen, dass das iranische Regime ein Forschungs- und Planungszentrum zur Atombewaffnung verlegt hat, um der Entdeckung durch die Überwachungsbehörde der UNO zu entgehen.

Es war der NWRI, der die heimliche Urananreicherungsanlage in Natanz und eine Schwerwassereinrichtung in Arak im Jahr 2002 bekannt gemacht hat. Nach dieser Enthüllung hat das iranische Regime zugegeben, dass es ein Anreicherungsprogramm hat.

Gemäß Informationen aus Quellen innerhalb des Iran hat das iranische Regime die Organisation zu Innovation und Forschung zur Verteidigung (SPND) im Juli in eine sichere Anlage im Komplex des Verteidigungsministeriums etwa 1,5 km (1 Meile) entfernt von ihrem früheren Ort verlegt.

Um die Aufmerksamkeit von den Schlüsselelementen des Zentrums  abzulenken, hat das iranische Regime „nicht sensitive“ Bereiche an dem alten Standort gelassen.