Tuesday, February 7, 2023
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Khomeini’s erster Schritt zur Errichtung seines islamischen Weltreiches

Teil VI     
Kosar und Mobin Fronteinheiten der Qoudsarmee im Irak
Von: Reza Shafa
Die Kosar Organisation wurde aufgebaut, um die wahren Absichten der Mullahs in dem Land zu verschleiern. Seit den frühen 80ern und dem überraschenden Auftauchen einer abscheulichen Methode zur Verbreitung des von der Regierung in Teheran neuerdings errichteten islamischen Fundamentalismus wurden die gleichen Taktiken, die in der Vergangenheit positiv getestet wurden, die Tagesordnung für die Qoudsarmee im Irak.

Seit Anfang September 2003 begann die Qoudsarmee eine großflächig angelegte Kampagne zur Verbreitung ihres Terrornetzwerkes unter dem Mantel humanitärer Hilfe für die Armen und Bedürftigen im Irak.

Parallel zu den Aktivitäten der Kosar und unter völliger Anerkennung der von ihr diktierten Richtlinien gibt es andere Frontorganisationen, wie die Shahid Foundation, das Salvation Kommittee Khomeinis und den Roten Halbmond. Diese Einrichtungen scheinen von außen gesehen unabhängig, sind es aber überhaupt nicht. Eine gründliche Überprüfung würde enthüllen, dass alle diese Organisationen Verbindungen zur Qoudsarmee haben. Brigadegeneral Haj Mansour Haqiqat-Parvar leitet die Kosar Organisation im Irak. Die Stiftung hat mehrere Zweigstellen in einer Reihe von irakischen Städten eröffnet.

Ihre Hauptaufgabe besteht in der logistischen Hilfestellung für die von den Iranern unterstützten Gruppen und bereitet den Weg für die Qoudsarmee in dem Land.

Mobin Organisation

Einige Monate nach dem Sturz der vorhergehenden irakischen Regierung gab der Höchste Führer der Mullahs Ali Khomeini in einer Sitzung mit dem Kommandeur der Qoudsarmee, Brigadegeneral Qassem Soleimani, und Verwaltungsangestellten der Internationalen Gemeinschaft Ahlalbeit, Lehrern der Theologieschule von Qom, Mitgliedern des Ministeriums für Kultur und Islamisches Verhalten sowie anderer betroffener Regierungsverwaltungen neue Richtlinien zur Errichtung einer neuen Islamischen Republik im Irak. Um ihrer Aufgabe gerecht zu werden, sollten sie die notwendigen kulturellen Grundlagen schaffen.
Brigadegeneral Hossein Shriatmadari, der Stellvertreter von Khamenei und der Hauptherausgeber von Kayhan, dem bestens bekannten konservativen iranischen Nachrichtenblatt, schrieb in einer Ausgabe: "Die absolute schiitische Mehrheit im Irak hat, so wie es auch im Iran war, gemeinsame Glaubensvorstellungen unabhängig von den geografischen Grenzen, die die beiden Nationen trennen. Auch wenn solche natürliche Trennungen anerkannt sind, können sie nicht zwei Völker davon abhalten, enge gemeinsame religiöse Überzeugungen zu haben. Wie im Iran, haben die ethnischen und nationalen Unterschiede die Menschen nicht davon abgehalten, eine Islamische Regierung im Iran zu bilden. Offensichtlich werden die treuen Muslime im Irak mit einem Auge auf den Iran als Beispiel dem folgen."

Nach der Sitzung vergeudete die Qoudsarmee keine Zeit, um Khameneis Befehl umzusetzen, und gründete eine neue Organisation die so genannte Mobin Organisation unter Brigadegeneral Danaii im Irak.

Der Höchste Nationale Sicherheitsrat (SNSC) sandte eine manipulierende Direktive an alle Regierungsmitglieder und militärischen Einheiten, dass nun alle kulturellen Aktivitäten des Nachbarlandes unter der Kontrolle Mobins im Irak stehen würden.

Die Mobin Organisation eröffnete offiziell am Vanak Platz im Norden Teherans ein Büro.

Mobin verfolgt folgende Ziele im Irak:

1.    flächendeckender Aufbau von Radio- und Fernsehstationen im Irak;
2.    Ideologische Kurse für Mitglieder von Gruppen, die der Qoudsarmee nahe stehen, wie der Höchste Islamische Irakische Rat (SIIC), die Badr Brigade, die Hisbollah Bewegung, die 15. Sha’aban Bewegung, die Seyed al-Shohada Bewegung, die Sarolah Bewegung, um nur einige zu nennen;
3.    Eröffnung von Buchausstellung in mehreren Städten im Irak;
4.    kostenlose Verteilung islamischer Bücher und CDs in dem Land;
5.    Eröffnung von Video Clubs in irakischen Städten;

Um von seinen Aktivitäten abzulenken, gründete die Mobin Organisation eine Institution, die so genannte "Kulturelle Mobin Association". Die Angestellten der neuen Gesellschaft sind Mitglieder von solchen Gruppen wie dem SIIC, der Badr Brigade und anderen bereits genannten.

Jetzt gibt es im Irak 100 Bücherläden, 80 Video Clubs, mehr als 300 Quoranzentren.

Bis jetzt eröffnete die Mobin Organisation zehn Buchausstellungen in Großstädten im Irak wie u. a. Bagdad, Basrah und Kirkuk. Bei jedem Ereignis wurden Tausende Bücher und CDs mit Lehren von Khomeini, Khamenei und anderen Führern des Mullahregimes vergeben.

Bei einer solchen Show wurden mehr als $13.000 in Buch- und CD-Form vergeben; Poster von Khomeini und Khamenei wurden ebenfalls verteilt.

Der IRGC und die Qoudsarmee sind ebenfalls in die Ermittlungen über Terroranschläge im Irak involviert und wie auch immer sie ihre Todespfade zu verschleiern versuchen,  werden sie leicht zu erkennen sein.

Fortsetzung folgt …
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Reza Shafa ist ein Experte für das Geheimdienstnetz des iranischen Regimes im Iran und im Ausland. Er hat umfangreiche Studien zum VAVAK (MOIS), dem Nachrichtendienst der IRGC und u. a. auch der Qoudsarmee betrieben. Gegenwärtig schreibt er für die Website des NWRI.