Friday, February 3, 2023
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Vom iranischen Regime unterstützte Milizen stellen für den Irak eine ernste Gefahr dar

NWRI – Vom iranischen Regime unterstützte Kämpfer, deren sektiererisches Morden sich gegen Sunniten richtet, stellen für die Zukunft des Irak eine ernste Gefahr dar – so ein irakischer Schriftsteller und Analyst.

In einem Interview mit dem Fernsehsender „Al-Arabiya“ über die mit dem iranischen Regime verbundene Miliz, die als „Hashde al Shabi“ bekannt ist, erklärte der irakische Schriftsteller und Analyst Omar Sobhi: „Ein Gesetz wurde im irakischen Parlament verabschiedet, das Hashde al-Shabi begünstigt und anerkennt – ein Schlag gegen den nationalen Konsensus, der von 2003 an bis heute existierte. Ein derartiges Gesetz versetzt den Bemühungen der Vereinten Nationen einen Dolchstoß. Der historische nationale Konsens, durch den die Iraker vereinigt wurden, verdankte sich aber diesen Bemühungen.“

„Obwohl der Sprecher des Parlaments, Vertreter der Kurden und der Alliierten Truppen und selbst einige Vertreter der Nationalen Koalition gefordert hatten, die Verabschiedung des Gesetzes um zwei oder drei Tage zu verschieben, um Gelegenheit zu Veränderungen zu schaffen, haben sie das Gesetz angenommen und diese Forderungen ignoriert. In diesem Gesetz – so der irakische Analyst – lauern schwere Gefahren.“

„Al-Arabiya“: „Sie erinnern sich: Als die Angelegenheit der irakischen Nationalgarden aufs Tapet kam, da warfen sie Steine darnach und haben ein entsprechendes Gesetz verhindert. Sie durchkreuzten es, haben aber dies Gesetz über Nacht durchgesetzt. Wie würden Sie das analysieren?“

Omar Sobhi: „Obwohl das Gesetz zu dem Rahmenwerk der politischen Vereinbarung gehörte, auf deren Basis die Regierung im Jahr 2014 gebildet wurde, und obwohl die politischen Parteien einschließlich der Nationalen Koalition sich auf die die Nationale Garde betreffende Gesetzgebung verpflichteten, haben sie das Gesetz nicht verabschiedet.“