Saturday, December 3, 2022
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Die Zahl der Todesfälle im Iran wächst auf 13000 in 231 Städten


Iran: Coronavirus Ausbruch
Die Organisation der Volksmudschahedin des Iran (PMOI/MEK) hat am Samstag, dem 28. März bekanntgegeben, dass die Zahl der Todesfälle im Iran durch das Coronavirus in 231 Städten im ganzen Iran auf 13000 gestiegen ist. Die Zahlen der Opfer waren in Alborz 520, in Gilan 1300, in Mazandaran 1030, in Hamadan 290, in Semnan 90, in Khorasan Razavi 1070, in Süd Khorasan 33 und in Hormusgan 33.
Heute verlautbarte ein Sprecher des Gesundheitsministeriums des Regimes, dass in den letzten 24 Stunden (am 28.3.) 3076 Menschen durch das Virus angesteckt worden seien, 220 Prozent mehr als am gleichen Tag vor einer Woche.
Augenzeugen in der im Norden gelegenen Stadt Babol sagen, dass die Situation in der Stadt und den umgebenden Dörfern katastrophal sei. In jeder Allee und in jedem Dorf gibt es mehrere Tote. Niemand bleibt von der Ansteckung verschont. Die Situation in den Leichenhallen und auf den Friedhöfen ist schrecklich. Örtliche Beamte sind nicht in ihren Büros und niemand übernimmt die Verantwortung.
Der Chef des Khomeini Krankenhauses in Ardebil wurde von einer örtlichen Fernsehstation mit den Worten zitiert: „Die Zahlen des Gesundheitsministeriums beziehen sich nur auf die, die positiv auf das Virus getestet wurden. Aber testen wir alle Patienten? Nein! Das Krankenhaus ist voll und das medizinische Personal ist jetzt erschöpft. Krankenschwestern und Ärzte verausgaben sich manchmal so sehr, dass ich manchmal schreien möchte… In den letzten 24 Stunden haben wir 290 neue Corona-Patienten bekommen“.
Trotzdem äußerte Hassan Rohani, in Schrecken versetzt durch die Aussicht aus Volksaufstände, seinen Unmut über die Offenlegung des Ausmaßes des Desasters: „Diejenigen, die Gerüchte verbreiten … sind enge Verbündete des Coronavirus“. Rohani fügte seinen täglichen Lügen eine neue hinzu, wenn er behauptete: „Unsere Infrastruktur für das Gesundheitswesen ist so robust, dass wir bis jetzt nicht nur dem Druck standgehalten haben, sondern dass unsere Krankenhäuser, Ärzte und Krankenschwestern auch vorbereitet und in der Lage sind, die Patienten zu behandeln, wenn die Verbreitung des Virus sich mehrere Wochen lang vergrößert und ihren Höhepunkt erreicht… Uns ergeht es nicht wie den Ländern, in denen Patienten auf den Fluren zusammenbrechen“!
Demgegenüber erklärte in einer Konferenz im Gesundheitsministerium Ali Akbar Haghdoust, der Chef des Nationalen Ausschusses für die Coronavirus Epidemiologie: „Das Virus ist herumgeschlichen und es ist seit Februar in mehreren Städten zirkuliert. Unter den heutigen Umständen scheint es, dass wir vielleicht im Mai das Virus relativ kontrollieren… (Obwohl) wir in Teheran noch nicht den Höhepunkt erreicht haben, … hoffe ich, dass genügend Betten (in den Krankenhäusern) verfügbar sein werden, so dass wir mit der Krise fertig werden“.
Zugleich hören Repression und Zensur weiterhin nicht auf. Heute meinte der Oberst im IRGC Hossein Amirli, ein berüchtigter stellvertretender Kommandeur der Cyber Polizei (FATA), dass in 998 Fällen Vorladungen erfolgt sind, dass 974 Leute identifiziert und 316 registriert worden seien. 299 hätten zudem nach seiner Aussage Warnungen über Telefon erhalten und „kriminelle Inhalte“ seien von ihren Mailkonten gelöscht worden.
Die Situation der Gefangenen verschlimmert sich. Viele Gefangene sind durch das Coronavirus gestorben, so in Urmia, in der Größeren Strafanstalt von Teheran (Fastafouyeh), in Ghezel Hesar… In den letzten Tagen hatten wehrlose Gefangene in Khorramabad, Aligurdaz, Täbris und Saqqez keine andere Wahl als zu rebellieren. Mehreren von ihnen gelang die Flucht, während andere von den Revolutionsgarden beschossen und getötet wurden. Die Justiz der Mullahs hat die repressiven Maßnahmen in den Gefängnissen verstärkt, besonders in Fastafouyeh in Teheran, und den Gefangenen keinen Gang an die frische Luft gewährt.
Frau Maryam Rajavi, die gewählte Präsidentin des Nationalen Widerstandsrats Iran (NWRI), warnte einmal mehr vor einer großen Katastrophe und einem Verbrechen gegen die Menschlichkeit in den iranischen Gefängnissen. Um einen kollektiven Verlust von Menschenleben zu verhindern, sollten, so appellierte sie, der Generalsekretär der Vereinten Nationen, der Sicherheitsrat, der Menschenrechtsrat, die Hohe Kommissarin für die Menschenrechte und die Europäische Union sich bemühen, die Freilassung von Gefangenen, besonders der politischen Gefangenen, zu erwirken.
Sekretariat des Nationalen Widerstandsrats Iran (NWRI)
28. März 2020