Thursday, June 13, 2024
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Weltkindertag und das Elend der Kinder, die bei den Protesten im Iran getötet wurden


Der 20, November ist der Weltkindertag, eine Gelegenheit, sich für das Wohlergehen der Kinder einzusetzen. Zugleich haben unter dem Mullah Regime im Iran Sicherheitskräfte bei den großen Protesten, die das Land in den letzten beiden Monaten erfasst haben, Kinder getötet.
Kian Pirfalak, ein zehnjähriger Junge aus Izeh im Südwesten des Iran, wurde am 17. November von Sicherheitskräften getötet. Er war mit seiner Familie auf dem Heimweg, als die repressiven Kräfte das Feuer auf ihr Fahrzeug

eröffnete.
Videos von Kian, der Roboteringenieur werden wollte, gingen bald viral durch die sozialen Medien. Ein Video von ihm, wie er ein Boot für den Wettbewerb herstellt und zugleich den „Gott des Regenbogens“ grüßt, berührt das Herz eines jeden Menschen.

Kian ist weder das erste noch wird er das letzte Kind sein, das von dem genozidalen Regime im Iran getötet wurde bzw. wird. Seit der landesweite Aufstand begann, sind mindestens 57 Kinder umgebracht worden. Was war ihr Verbrechen? Der Versuch eine Änderung herbeizuführen oder die Sehnsucht nach den gleichen Bedingungen wie andere Kinder in der freien Welt.
Nika Shahkarami, Sarina Ismailzadeh, Siavosh Mahmoudi und viele andere minderjährige Kinder haben ihr Leben verloren. Ihre Videos in den sozialen Medien zeigen, dass diese unschuldigen Kinder voller Leben und voller Hoffnung auf eine bessere Zukunft waren. Sie hatten viele Träume und Wünsche, die nicht verwirklicht wurden, die unter den Kugeln und Stöcken endeten.
Die Organisation der Volksmudschahedin des Iran (PMOI-MEK) hat die Namen von fast 500 Märtyrern dessen veröffentlicht, was viele Zuschauer als demokratische „Revolution“ des Iran betrachten. Die Jugendlichen, Frauen und Kinder machen den größten Teil der Opfer aus.

Am 13. Oktober hat Amnesty International eine Erklärung veröffentlicht, in der das Töten der Kinder verurteilt und unterstrichen wird, dass es „weiter Licht auf die tödliche Entschlossenheit der Behörden wirft, die jetzigen verbreiteten Proteste niederzuschlagen“.

„Wenn die internationale Gemeinschaft eine Person wäre, wie könnte sie diesen Kindern und ihren Eltern ins Auge schauen? Sie würde ihren Kopf senken vor Scham über die Untätigkeit gegen die durchgehende Straflosigkeit, die von den iranischen Behörden in Bezug auf ihre systematischen Verbrechen und groben Verletzungen der Menschenrechte genossen wird“, erklärte Heba Morayef, der Regionale Direktor von Amnesty International für den Vorderen Orient und Nordafrika.

Was es in der Tat dem Kleriker Regime erlaubt, mit seinem Tötungsrausch fortzufahren, ist die „durchgängige Straflosigkeit“, die geschaffen wurde durch die Unwissenheit der Weltgemeinschaft darüber, was bis jetzt im Iran passiert ist.

Im Juni 1981 hat der damalige Oberste Führer Ruhollah Khomeini den Sicherheitskräften befohlen, hart gegen einen großen Protest durchzugreifen, der von der MEK in Teheran organisiert worden war. Die Sicherheitskräfte schossen die Protestierer nieder und verhafteten viele mehr. Am Tag danach hat die staatliche Zeitung Etalat Fotos von erhängten gefangenen Teenagern gebracht und ihre Eltern aufgefordert, sie zu identifizieren.

Mohsen Mohammad Bagher, ein gelähmter kindlicher Schauspieler, wurde Anfang der 1980er Jahre verhaftet und später zusammen mit 30 000 politischen Gefangenen im Sommer 1988 hingerichtet. Die meisten der Opfer waren MEK Mitglieder und Unterstützer.

Die Krise der Straflosigkeit erlaubte es Ebrahim Raisi, einem der Hauptübeltäter des Massakers von 1988, zum Präsident des genozidalen Regimes zu werden. Raisi und der Oberste Führer des Regimes Ali Khamenei machen jetzt von der gleichen Straflosigkeit Gebrauch und töten iranische Kinder.
Genreration nach Generation haben iranische Kinder nichts als Elend und Entbehrung gespürt. Die im Iran herrschende Theokratie hat Millionen von Schulkindern an die Front des Iran-Irak-Krieges geschickt und sie als Kanonenfutter benutzt. Der Iran hat mit die meisten Kinderarbeiter. Täglich zeigen in den sozialen Medien zirkulierende Videos Kinder, die in Mülleimern nach Nahrung suchen.

Der Anteil iranischer Kinder am Reichtum ihres Landes besteht unter dem Mullah Regime in nichts als Armut. Dennoch haben iranische Jugendliche in den letzten vier Jahrzehnten ihre standhafte Entschlossenheit gezeigt, sich den Iran zurückzuholen, besonders aber in den letzten zwei Monaten.

Trotz der Brutalität des Regimes beim Töten von Kindern und Jugendlichen setzen die Iraner ihren Aufstand fort. Die Mütter von Märtyrern schwören wie die Mutter von Kian, ihre Kinder zu rächen und jedes Begräbnis verwandelt sich in einen weiteren Protest.

Diese Tapferkeit verdient internationale Unterstützung und die westlichen Regierungen sollten über Verurteilungen hinausgehen. Wahre Solidarität mit dem iranischen Volk erkennt das Recht auf Selbstverteidigung an und macht das Regime verantwortlich für seine Verbrechen gegen die Menschlichkeit. Diese Schritte beenden vier Jahrzehnte der Straflosigkeit für die herrschende Theokratie und helfen den Iranern bei ihrem Kampf dafür, eine helle Zukunft für künftige Generationen zu sichern.