
Am Sonntag stürmten irakische Demonstranten das Konsulat des iranischen Regimes in der irakischen Stadt Karbala. Dieser Vorfall war eine Reaktion auf die Ermordung des prominenten Aktivisten Jawad al-Wazni durch iranische Söldnergruppen.
Diese Entwicklung zeigt erneut, wie der Iran in Terrorismus und andere destruktive Aktivitäten verwickelt ist, welcher nicht nur das Leben der Menschen im Iran, sondern auch aller Menschen in der Region zerstört. Es zeigt auch, dass das Mullahregime eine Bedrohung für den globalen Frieden und seine Sicherheit ist.
Die Proteste über die destruktive Präsenz des iranischen Regimes im Irak begannen bereits im Oktober 2019.
Das Regime hat den Irak, Syrien und den Libanon als seine „strategische Tiefe“ bezeichnet. Vor allem der Irak spielt wegen der überwiegenden schiitischen Bevölkerung eine große Rolle. Daher sind die Proteste ein schwerer Schlag für die strategische Tiefe des Regimes. Nach 18 Jahren der Besetzung des Irak durch brutale Aktionen und durch Söldnergruppen ist die strategische Tiefe des iranischen Regimes nur noch einen Schritt vor einem Zusammenbruch entfernt.

Die aktuellen Proteste im Irak gegen die destruktiven Aktivitäten des Regimes erfordern eine globale Aktion gegen den Terrorismus des Regimes, der sich nicht auf den Iran oder den Mittleren Osten beschränkt.
Im Februar 2021 verurteilte ein belgisches Gericht den iranischen Terror – Diplomaten Assadollah Assadi zu 20 Jahren Haft. Assadi hatte seine diplomatische Tarnung benutzt, um Sprengstoff aus dem Iran nach Belgien zu schmuggeln und dann einen Bombenanschlag auf eine Versammlung der Opposition 2018 in Frankreich zu verüben. Die Verhaftung und der Prozess von Assadi machten noch einmal deutlich, dass die Botschaften des Regimes als Basis für Terrorismus dienen.
Dieser Fakt wurde auch vom iranischen Außenminister Mohammad Javad Zarif in einem geleakten Audioband bestätigt. Zarif erklärt darin, dass die Diplomaten, die unter seiner Kontrolle stehen sollten, darunter auch in den Botschaften im Irak und Syrien, von den Revolutionsgarden (IRGC) dorthin entsendet werden und dass das Außenministerium und die Botschaften des Regimes eine „Sicherheitsstruktur“ besitzen.
Am 15 .November 2019 hatte der Nationale Widerstandsrat Iran (NWRI) aufgedeckt, wie der Botschafter des Regimes im Irak, Iraj Masjedi, als geheimer Gouverneur des Irak agierte.
„Es ist eindeutig, dass der Botschafter des iranischen Regimes im Irak, Iraj Masjedi, der geheime Gouverneur von Khamenei im Irak ist. Er ist als hochrangiger Quds Force Kommandeur eindeutig die wichtigste Person des Regimes im Irak. Seine Position gibt ihm die Macht und die diplomatische Tarnung, um Agenten zur Ermordung von Demonstranten im Irak auszusenden, wenn diese eine Bedrohung für den iranischen Einfluss darstellen“, heißt es im Bericht des NWRI.
Fortgesetzte Proteste im Irak und Iran, zwei Seite der gleichen Medaille
Die Proteste im Irak gegen die Einmischung des iranischen Regimes gehen Hand in Hand mit den steigenden Protesten im Iran. Menschen aus allen Bereichen des Lebens protestieren im Iran, rufen Slogans gegen die Korruption und die falsche Politik des Regimes, welche die Menschen in die Armut treibt. Das iranische Volk rief bei diesen Protesten mehrfach „Lasst Syrien in Ruhe, denkt an uns“ und kritisierte damit den Export von Terrorismus durch das Regime.
Nun kommen immer mehr Beweise für den Terrorismus des Regimes ans Tageslicht und mit den Forderungen bei den Protesten im Iran beginnen auch andere Nationen, den Terrorismus der Mullahs in ihrem Land zu verurteilen. Die internationale Gemeinschaft muss den Druck auf das Regime auf ein Ende seiner terroristischen Aktivitäten erhöhen.
