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Im italienischen Parlament nennt Maryam Rajavi den Angriff auf Camp Ashraf ein eindeutiges Verbreche

At Italian Parliament, Maryam Rajavi describes attack against Camp Ashraf a crime against humanityFrau Rajavi fordert die Entsendung einer internationalen Delegation zur Untersuchung dieses Verbreches
Der Aufstand des iranischen Volkes wird trotz Khameneis nutzlosen Bemühungen weitergehen

Die vom iranischen Widerstand gewählte Präsidentin, Frau Maryam Rajavi, nannte die Angriffe irakischer Kräfte auf die Bewohner von Ashraf ein klares Beispiel eines Verbrechens gegen die Menschlichkeit und ein Kriegsverbrechen und rief in einer Rede vor dem italienischen Parlament heute Nachmittag die internationale Gemeinschaft und insbesondere die US-Regierung dazu auf, bezüglich dieser humanitären Katastrophe in Übereinstimmung mit ihren Verpflichtungen zu handeln. Die Angriffe, die gestern und heute stattfanden, haben mindestens sieben Menschen das Leben gekostet und 400 verletzt. Die Verletzten werden daran gehindert, medizinische Hilfe zu bekommen.

Frau Rajavi betonte, dass die Verantwortung für den Schutz der Bewohner Ashrafs bei der US-Regierung liege, und forderte ein sofortiges Eingreifen des UN-Sicherheitsrates und der Menschenrechtsorganisationen, um das Morden zu verhindern.

Frau Rajavi betonte auch, dass diese verbrecherische Operation von der irakischen Regierung auf Verlangen des klerikalen Regimes und dessen Oberstem Führer persönlich durchgeführt worden sei. Sie sagte, dass der iranische Widerstand, die Verletzten und die Familien der Ermordeten vor den zuständigen internationalen Gerichtshöfen Klage gegen die irakische Regierung und ihren Ministerpräsidenten, der die Direktiven des Obersten Führers des Regimes, Ali Khamenei, durchgeführt habe und den Angriff direkt befehlige, einreichen werden.

Eine große Zahl der Verletzten befindet sich in kritischem Zustand. Wegen des Mangels an Ressourcen und der Belagerung Ashrafs können sie nicht behandelt wrden, und die irakischen Kräfte verhindern, dass Ärzte nach Ashraf kommen und sie medizinisch versorgen.

Die vom iranischen Widerstand gewählte Präsidentin betonte, dass der Angriff auf Ashraf, ein Ort, der eine Inspiration für gesellschaftlichen Widerstand im Iran sei, die andere Seite der Medaille der Unterdrückung des landesweiten Aufstands des iranischen Volkes für seine Freiheit sei. Khamenei, dem es nicht gelungen sei, den Aufstand des iranischen Volkes durch Unterdrückung, Verhaftungen und Morde zu beenden, versuche,  seine Niederlagen während des Aufstands dadurch wettzumachen, dass er der irakischen Regierung neue Anweisungen gebe und Massaker an den Bewohnern Ashrafs verübe. Das werde jedoch nur dazu beitragen, den Hass und die Abscheu des iranischen Volkes gegenüber diesem Regime zu vergrößern, und  nur seine Entschlossenheit verstärken, im Iran einen Wandel herbeizuführen. Der Aufstand höre nicht auf, und für Khamenei und seine kriminellen Spießgesellen gebe es keine Möglichkeit, dem zu entkommen.

  Frau Rajavi erinnerte an die besondere Verantwortung der US-Regierung in Hinblick auf die Bewohner Ashrafs und rief US-Präsident Barack Obama dazu auf, persönlich einzugreifen und der humanitären Katastrophe ein Ende zu setzen. Sie betonte, dass die US-Regierung in der aktuellen Lage den Schutz der Bewohner Ashrafs übernehmern müsse. Sie rief auch alle EU-Regierungen dazu auf, die irakische Regierung entschlossen zu verurteilen und die nötigen Maßnahmen zu ergreifen, um die Rechte der Bewohner Ashrafs zu verteidigen.

Die vom iranischen Widerstand gewählte Präsidentin drängte den UN-Generalsekretär, unverzüglich eine Delegation in den Irak zu schicken, um dieses Verbrechen zu untersuchen und die Lage in Ashraf zu beobachten. Sie lud auch internationale Autoritäten und Menschenrechtsorganisationen ein, medizinische Hilfe für die Behandlung der Verletzten zu schicken.

Das Sekretariat des Nationalen Widerstandsrates Irans
29. Juli 2009