Sunday, December 4, 2022
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Maryam Rajavi beim Treffen der sozialistischen Gruppe des Europarates

NWRI – Maryam Rajavi, die vom iranischen Widerstand gewählte Präsidentin, nahm auf Einladung der Gruppe der Sozialisten der Parlamentarischen Versammlung im Europarat am Mittwoch, dem 12. April, an einem Meeting teil.

Lluís Maria de Puig, Vorsitzender der Sozialisten eröffnete die Versammlung mit einem Willkommensgruß an Rajavi und bot ihr den Platz an.

Rajavi dankte der Gruppe der Sozialisten und ihrem Vorsitzenden für die Gelegenheit, den Iranischen Widerstand in dieser Versammlung anzuhören und lenkte dann die Aufmerksamkeit der Mitglieder auf die Gefahren, die vom iranischen Regime ausgehen. Sie sagte: "Durch die Wiederaufnahme der Urananreicherung mit 164 stufenförmigen Zentrifugen, trotzte das Regime offen dem Appell der Erklärung durch das Präsidium des UN-Sicherheitsrats zum Stopp der Anreicherung." Sie wiederholte danach: "Das hat noch einmal bewiesen, dass Verzögerungen nur die Mullahs in ihren Atomambitionen bestärken."

"Heute steht die Welt auf einer gefährlichen Kreuzung. Auf der einen Seite ist die Aussicht auf eine fundamentalistische Diktatur mit Nuklearwaffen und auf der anderen Seite steht die Aussicht auf einen neuen Tod bringenden Krieg in der Region. Aber die internationale Gemeinschaft  muss nicht zwischen diesen beiden wählen", sagte Rajavi und bezog sich auf das gegenwärtige Unentschieden in der Atomfrage mit dem iranischen Regime. Sie bemerkte: "Es gibt eine dritte Option: eine demokratische Wende durch das iranische Volk und ihren organisierten Widerstand. Die Beschwichtigung der Mullahs wird keinen Krieg verhindern, sondern nur die Kriegsgefahr erhöhen. Die Welt muss schnell handeln. Wir haben nicht viel Zeit."

"Der Westen hat den Mullahs im Iran schon vor Jahren alle möglichen Konzessionen angeboten. Auf Geheiß des Regimes hat die Europäische Union eines der Mitglieder des Nationalen Widerstandsrats Iran, die Organisation der iranischen Volksmojahedin, auf die Schwarze Liste gesetzt", sagte Rajavi und fügte hinzu, "heute sind dadurch die grundlegende Meinungsfreiheit und die Möglichkeit für die Durchsetzung der Wahrheit über den Iran Angriffen ausgesetzt. Das ist Tatsache, obwohl die Europäische Union den NWRI selbst nicht auf die Terrorliste gesetzt hat."

Außerdem bemerkte Rajavi: "Der britische Außenminister bekannte vor kurzem, dass die Stigmatisierung der PMOI auf Wunsch des iranischen Regimes geschehen sei. Es ist jedoch keine reale oder juristische Basis vorhanden."

Weltweit haben 6.500 Rechtsanwälte und Juristen, unter ihnen Lord Slynn of Hadley, der frühere Richter am Europäischen Gerichtshof, und mehr als  2000 Parlamentarier gefordert, dass die PMOI rehabilitiert werden muss."