Tuesday, November 29, 2022
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Maryam Rajavi: Bemerkungen von Khamenei zeigen Intensität der Risse im Regime

 Maryam Rajavi: Die Aussagen von Khamenei bei der Freitagspredigt in Teheran sind ein Signal für die Krise und die Risse im Regime und zeigen die Angst vor der öffentlichen Unzufriedenheit

Khamenei hat einen sinnlose Versuch unternommen, die Krise durch brutale Unterdrückung und Ultimaten an die Rivalen zu beenden

NWRI – Die gewählte Präsidentin des Nationalen Widerstandsrates Iran, Maryam Rajavi, beschrieb die Aussagen des iranischen obersten Führers Ali Khamenei bei der Freitagspredigt in Teheran als eine Reflexion der weitreichenden Krise und der Tiefe der Risse im klerikalen Regime und als ein Zeichen der Angst der Kleriker vor öffentlichen Boykott oder der direkten Konfrontation mit dem Regime.

Frau Rajavi sagte: Khamenei hat einen sinnlosen Versuch unternommen, die Krise zu beenden, welche das klerikale Regime verschluckt und hat seine Totenglocke durch brutale Unterdrückung der Opposition und der Dissidenten, durch Ultimaten an die internen Gegner, Beschimpfung und Verhaftung früherer Mitarbeiter und Führungspersonen des Regimes erschallen lassen.

Während des Freitagsgebetes in Teheran sagte Khamenei: „Wenn eine Bedrohung gefühlt wird und wenn das Eindringen falscher Prinzipien in das Gerüst des Systems erfolgt….dann ist das ein tödliches Gift.“

Er ergänzte: „Die Frage ist nicht, ob es verschiedene Standpunkte gibt. Es geht um Opposition und Angriffe. Es geht um Leid. Es geht darum, ein Schwert gegen das System und die Revolution zu ziehen.“

Er warnte seine Gegner und sagte:“ Das System angreifen ….(und) das Schwert gegen es ziehen und gegen das System aufstehen wird eine harte Reaktion nach sich ziehen.“

Khamenei versuchte ebenfalls Beispiele in der Historie des Islam zu suchen und schwörte „die Quelle der Verschwörung und seine Wurzeln zu zerstören“ und „die Feinde zu verbrennen.“

Er beschrieb die steigende Empörung über einen kleinen Teil der Veröffentlichungen von Ermordungen, brutaler Unterdrückung und der Vergewaltigung von Gefangenen durch das Regime bei den aktuellen Aufständen als „Lügen und Geschwätz“. Er bezeichnete die abtrünnigen Kleriker und die besiegten Rivalen im Regime als „frühere und aktuelle politische Mitarbeiter im Land, die im System saßen“ und warnte sie davor, dass sie „ihr eigenes Ende durch ihre Fehler eingeläutet haben“.

Sekretariat des Nationalen Widerstandsrates Iran
11. September 2009