Wednesday, November 30, 2022
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Maryam Rajavi fordert arabische Führer auf, um eine menschliche Katastrophe in Ashraf zu verhindern

 Sofortmaßnahmen sind zu ergreifen

In einem dringenden Schreiben an die arabischen Führer rief Maryam Rajavi, die vom iranischen Widerstand gewählte Präsidentin, dazu auf, dass der arabische Gipfel Sofortmaßnahmen ergreife, um die 3.500 schutzlosen Bewohner von Camp Ashraf im Irak vor einer humanitären Katastrophe zu schützen.

Frau Rajavi sagte, dass das iranische Regime, dem ein weit verbreiteter Hass seitens des Volkes im Iran entgegenschlägt, die Bewohner von Ashraf ausrotten wolle, um seiner Hauptoppositionskraft auf der einen Seite einen harten Schlag zu versetzen und gleichzeitig das wichtigste politische und kulturelle Hindernis gegen seinen fundamentalistischen Einfluss im Irak zu beseitigen und seine unheilvolle Herrschaft über dieses Land zu vollenden.

An eine arrogante Bemerkung Ali Khameneis, des Obersten Führers des iranischen Regimes, erinnernd, die dieser bei einem Treffen mit dem Präsidenten der Republik Iraks am 28. Februar gemacht hat, wo er sagte “das beidseitige Abkommen über die Ausweisung der PMOI aus dem Irak muss umgesetzt werden, und wir warten darauf”, zählte sie einige der unterdrückerischen Restriktionen auf, denen die Bewohner Ashrafs durch Iraks Nationalen Sicherheitsberater Mouwaffaq al-Rubaie unterworfen werden. Sie betonte, dass diese Maßnahmen Ashraf in ein Gefängnislager verwandelt und die Basis für eine humanitäre Katastrophe gelegt hätten.

Sie bekräftigte, dass die Verteidigung der Bewohner Ashrafs auch eine Verteidigung islamischer Werte und genuiner arabischer Traditionen sei. Das würde der Aggression des klerikalen Regimes gegen Länder in der Region und anderen arabische und islamische Länder begegnen, einer bösen Aggression, die im Irak begonnen hat und sich auf Palästina, den Libanon, Bahrain, Ägypten und Marokko ausweitet. Deshalb erwarten die Iraner und alle Muslime, dass der arabische Gipfel in dieser Frage eine Haltung einnimmt und harte Maßnahmen ergreift.

Sie forderte dazu auf, dass der Gipfel in seiner Abschlusserklärung die Notwendigkeit des Respekts der Rechte der Bewohner Ashrafs als Gäste der arabischen Gemeinschaft und als politische Flüchtlinge unter der Vierten Genfer Konvention unterstreicht.

Die Bewohner Ashrafs, von denen ein Drittel Frauen sind, haben seit 1986 legal im Irak gelebt. Als Gäste des irakischen Volks seit den letzten 23 Jahren haben sie mit diesem die engsten Beziehungen geknüpft. In getrennten Statements haben im Juni 2006 5,2 Millionen Iraker, im Juni 2008 drei Millionen Schiiten und die Mehrzahl der irakischen politischen Führer und Parteien, soweit sie nicht mit dem iranischen Regime verbunden sind, den Aufenthalt der PMOI im Irak unterstützt. Sie betrachten diese Organisation als ein kulturelles und politisches Bollwerk gegen die Infiltration des islamischen Fundamentalismus. Die national gesinnten irakischen Kräfte, seien sie Schiiten oder Sunniten, erkennen die Tatsache an, dass niemand außer dem iranischen Regime die Vertreibung der PMOI aus dem Irak wünscht, und die Unabhängigkeit einer jeden irakischen politischen Gruppierung ist an ihrer Haltung gegenüber der PMOI ablesbar.

Das Sekretariat des Nationalen Widerstandsrates Irans
29. März 2009