NWRI – Unmittelbar vor dem Treffen des Rates der Europäischen Union für auswärtige Angelegenheiten forderte Frau Maryam Rajavi, die gewählte Präsidentin des iranischen Widerstandes, in einem Brief an die Hohe Vertreterin der Europäischen Union, Frau Catherine Ashton, die Europäische Union zu dringenden Maßnahmen auf, die zum Schutz der Bewohner Ashrafs und zur Verhinderung einer weiteren humanitären Katastrophe notwendig sind.
Sie bat dringend um Unterstützung des Ashraf betreffenden Plans, der von der Delegation, die das Europäische Parlament in den Irak geschickt hatte, vorgelegt worden ist.
Frau Rajavi erklärte: Anderthalb Monate nach dem Massaker des 8. April ist es immer noch nicht zu einer unabhängigen Untersuchung des Vorfalls gekommen. Sie warnte, die Anwesenheit irakischen Militärs in Ashraf und die Errichtung militärischer Befestigungen deuteten im Verein mit zahlreichen weiteren Anzeichen auf die ominöse Absicht des klerikalen Regimes und seiner Handlanger im Irak, in Ashraf ein weiteres Massaker größeren Ausmaßes anzurichten. Frau Rajavi erinnerte daran, daß mangelnde Aufmerksamkeit auf die zahlreichen Warnungen des iranischen Widerstands und vieler internationaler Beobachter vor den Zielen des iranischen Regimes und der irakischen Regierung in den vergangenen Jahren und Monaten den Weg für die Überfälle auf Ashraf und die Massaker von Juli 2009 und April 2011 bereitet hat.
Die gewählte Präsidentin des iranischen Widerstandes drängte Frau Ashton, sich im Interesse einer friedlichen Lösung der Sache Ashraf für den Plan des Europäischen Parlaments einzusetzen und damit zur Verhinderung einer weiteren menschlichen Katastrophe beizutragen. Diese Lösung garantiert den Schutz der Bewohner Ashrafs bis zu einer endgültigen Entscheidung ihres zukünftigen Verbleibs. Zu diesem Zweck forderte sie Frau Ashton auf, die zu der Stationierung einer permanenten Beobachtergruppe der Vereinten Nationen oder der Europäischen Union notwendigen Maßnahmen zu ergreifen und die Mitgliedstaaten der EU zu intensiverer Zusammenarbeit aufzufordern, besonders was den Transport der Patienten betrifft.
Sekretariat des Nationalen Widerstandsrates Irans
23. Mai 2011
