Thursday, February 9, 2023
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Maryam Rajavi: Umfassende Sanktionen gegen die Mullahs im Iran sind notwendig

Maryam RajaviMaryam Rajavi, die vom iranischen Widerstand gewählten Präsidentin, wandte sich in einer Botschaft an die 2500 Teilnehmer der Demonstration vom 24. November vor dem Sitz der Internationalen Atomenergiebehörde in Wien. Sie hat sich bei allen bedankt, die dort versammelt waren, um "die Opposition des iranischen Volkes gegen die atomare Aufrüstung der klerikalen Diktatur im Iran zu unterstützen, und forderten, dass der „Fall Iran“ wegen der Verstöße Teherans gegen den Atomwaffensperrvertrag an den Weltsicherheitsrat übergeben wird."

Frau Rajavi sagte: "Die nukleare Krise der Theokratie im Iran hat in den letzten Monaten eine kritische und gefährliche Phase erreicht. Nachdem Ahmadinejad zum Präsidenten der Mullahs aufgestiegen ist, hat das Regime seine Ambitionen, Atomwaffen in die Hände zu bekommen, mit dem Aufruf zur Zerstörung anderer Länder in der Region des mittleren Ostens, seiner aktiven Unterstützung des Terrorismus und seiner expansionistischen Einmischung im Irak kombiniert. Die anmaßende Drohgebärde der Mullahs wurde durch die nachgiebige Antwort und die zurückhaltende westliche Politik diesem Regime gegenüber ermöglicht. Die Politik der Beschwichtigung, die zahlreichen Konzessionen und die dem iranischen Regime in den letzten Wochen von Europa und den Vereinigten Staaten eingeräumten Gelegenheiten verschaffen den Mullahs einen noch größeren Zeitrahmen und werden schließlich zu Krieg und Katastrophe führen."

Die vom iranischen Widerstand gewählte Präsidentin wandte sich im Namen der iranischen Nation, deren Repräsentanten sich heute hier vor dem Hauptquartier der IAEO versammelt haben, an den Gouverneursrat der IAEO, die Länder der Europäischen Union und die Mitgliedsstaaten des UN-Sicherheitsrates und betonte:

•    Der Fall des iranischen Verstoßes gegen den Atomwaffensperrvertrag muss unverzüglich an den UN-Sicherheitsrat übergeben werden, und den Mullahs darf keine weitere Gelegenheit eingeräumt werden, ihre nuklearen Ziele zu verfolgen.
•    Gegen das Mullah-Regime im Iran müssen umfassende Sanktionen verhängt werden.
•    Die Führer dieses Regimes müssen wegen ihrer Verbrechen gegen die Menschlichkeit vor ein internationals Gericht gestellt werden.
•    Die Theokratie im Iran muss aus den Vereinten Nationen und anderen internationalen Körperschaften ausgeschlossen werden.
•    Das unveräußerliche Recht des iranischen Volkes, dem religiösen Faschismus Widerstand zu leisten, muss anerkannt und die Einstufung der Volksmojahedin als Terrororganisation aufgehoben werden.

Frau Rajavi hob hervor: „Die iranische Widerstandsbewegung hat die Welt über die geheimen nuklearen Aktivitäten der Mullahs informiert und wird sich auch weiterhin mit aller Kraft dafür einsetzen, dass diese Alpträume keine Wirklichkeit werden. Wir setzen in diesem Kampf auf die Hilfe und Solidarität aller Unterstützer des Friedens und der Menschenrechte."