Saturday, November 26, 2022
StartNWRIGewählte PräsidentinPARIS: Internationale Konferenz zur „Delistung der PMOI und Aussichten eines Wandels 2013“

PARIS: Internationale Konferenz zur „Delistung der PMOI und Aussichten eines Wandels 2013“

Auf einer internationalen Konferenz mit dem Titel „Delistung der PMOI und Aussichten eines Wandels in 2013“ nahmen prominente Persönlichkeiten aus Amerika, Frankreich und den arabischen Ländern teil. Sie wiesen dort auf die starke Bedrohung der Mullahs für den Frieden und die Demokratie in der Region und der Welt hin und warnten davor, dass die Zeit für eine neue Politik gegen dieses Regime bald abgelaufen ist.

Auf der Konferenz redeten auf Einladung des französischen Komitees für einen demokratischen Iran (CFID) und unter dem Vorsitz von Francois Colcombet , einem Richter und früheren Abgeordneten der französischen Nationalversammlung, Maryam Rajavi, die gewählte Präsidentin des iranischen Widerstandes, Rudy Guiliani, früherer Bürgermeister von New York und US Präsidentschaftskandidat 2008, Ed Rendell, Vorsitzender der Demokraten (1999-2001) und Gouverneur von Pennsylvania (2002-2011), Tom Ridge, erster Heimatschutzminister (2003-2005), John Bolton, früherer US Botschafter bei der UN, Patrick Kenndy, früherer Abgeordneter des Repräsentantenhauses (1995-2011), Michael Muckasey, früherer US Staatsanwalt (2007-2009), Sid Ahmed Ghozali, früherer algerischer Ministerpräsident, Ingrid Betancourt, frühere kolumbianische Präsidentschaftskandidatin, Senator Robert Torricelli, Mitchell Reiss, früherer Direktor für politische Planung im US Außenministerium (2003-2005), Linda Chavez, frühere Direktorin für Öffentlichkeitsarbeit im Weißen Haus, Dominique Lefebvre, Abgeordneter der französischen Nationalversammlung, General David Phillips, Kommandeur der US Militärpolizei (2008-2011), Oberst Wesley Martin, früherer hochrangiger Offizier aller Anti-Terroreinheiten im Irak und US Kommandeur zum Schutz von Ashraf, Oberst Leo Mc Closkey, JIATF Kommandeur für Ashraf bis 2009, Prof. Raymond Tanter, früheres Mitglied des US Sicherheitsrates und Dr. Allan Gerson, früherer Chef des US Rates der Delegation für die UN.

————————————————————————

• Der Widerstand unter der Führung von Maryam Rajavi ist eine sinnvolle Alternative zu den Mullahs und sollte als solche behandelt werden

• Warnungen vor dem Ausplündern des beweglichen und unbeweglichen Eigentums der Bewohner von Ashraf und Liberty; Kritik an den Vertretern der UN wegen dessen Inaktivität zur Verteidigung ihrer Eigentumsrechte

• Maryam Rajavi: Die Zeit für einen Sturz der Mullahs ist gekommen, die Delistung gibt dem Regime eine echte Krise zum Sturz ihrer Herrschaft, die Balance zwischen den Kräften des Widerstandes und dem Regime ist hergestellt und die Kräfte des Widerstandes im Iran werden sich neu aufstellen und ihre Gruppen vereinen

• Die Obama Administration sollte in ihrer zweiten Amtszeit von der gescheiterten Beschwichtigungspolitik Abstand nehmen und eine frische und entschiedene Politik gegen die Mullahs fahren

• Schließung aller Botschaften des iranischen Regimes

• Ein Sturz des syrischen Diktators wird bald einen Sturz der Mullahs nach sich ziehen

————————————————————————

Die Redner unterstrichen, dass der 10-Punkte Plan von Frau Rajavi demokratische Werte enthält und dass die Opposition unter ihrer Führung eine glaubwürdige Alternative zu dem Mullahregime darstellt. Sie sollte daher von der Weltgemeinschaft unterstützt und anerkannt werden.

Die Redner unterstützten auch die Rechte der Bewohner von Ashraf und Liberty und sie riefen dazu auf, dass Liberty als Flüchtlingscamp anerkannt wird. Sie warnten vor weiteren Komplotten der Mullahs und der Regierung des Irak und ihren Versuchen, das Eigentum der Bewohner auszuplündern. Die Taten der UN Vertreter wurden kritisiert, sie nannten den Schutz des Eigentums der Bewohner als eine Pflicht, der die UN nachkommen muß.

In ihrer Rede erklärte Frau Rajavi, die Präsidentin des iranischen Widerstandes, dass es Entwicklungen im Iran gebe, die zum Vorteil des Widerstandes sind und dass auch die internationalen Entwicklungen zeigen, dass die Zeit für einen Sturz der Mullahs gekommen ist.

Sie erklärte: Das klerikale Regime hat sich mit fünf Krisen auseinander zu setzen, darunter zählt vor allem die steigende Ablehnung des Volkes und eine explosive Situation. Hinzu kommen die Aufstände in Syrien, Machtkämpfe im Regime, die Ultimaten im Atomprogramm und die zerfallende Wirtschaft des Landes. All diese Bedrohungen werden zu Aufständen und Spaltungen im Regime führen und der aktuelle Kurs wird ebenfalls zu einer Konfrontation mit der internationalen Gemeinschaften führen. All diese Punkte werden den Sturz der Mullahs bedeuten. Doch die Mullahs sollten nicht durch ihre eigenen Reihen gestürzt werden. Eine organisierte Bewegung ist nötig, welche die Situation nach ihrem Fall nicht ausnutzt, sondern das Volk zu einem wahren Sieg führt.

Frau Rajavi ergänzte, dass die Delistung der PMOI nun einen Sturz leichter gemacht hat, weil sich das Kräfteverhältnis zwischen der Widerstandsbewegung und dem Regime ausgleicht. Die iranische Gesellschaft hat neuen Mut geschöpft, vor allem die Jugend sieht es als Chance an, die Widerstandsbewegung im Land zu stärken und eine Vereinigung aller Einheiten des Widerstandes voran zu treiben.

Frau Rajavi betonte: In den letzten vier Jahren hat die Obama Administration den Weg der Beschwichtigung des Regimes fortgesetzt. Diese Politik ist gescheitert und die Mullahs bekamen weitere vier Jahre Zeit, ihr Atomprogramm voran zu treiben. Dem Regime wurde so gezeigt, dass man es anerkennt, es ließ den Mullahs und seinen Verbindungsleuten im Irak freie Hand, um die Menschen in Ashraf zu töten und sie zu unterdrücken. Frau Rajavi äußerte ihre Hoffnung, dass die Administration aus dieser Zeit gelernt hat und nun in der zweiten Amtszeit weitere kolossale Schäden für die Menschen im Iran und in der Region verhindert werden, indem eine klare und deutliche Politik gefahren wird, welche den Willen des Volkes zum Sturz der Mullahs unterstützt.

Die Präsidentin des iranischen Widerstandes sagte: Trotz internationaler Sanktionen in einigen Bereichen gegen das Regime gibt es immer noch die gleiche Politik des Westens gegenüber dem Iran. Wir sollten sie fragen: Was haben all die Gespräche erreicht? Warum werden die Schlupflöcher der Sanktionen nicht bedingungslos und sofort gestopft? Warum werden die Verantwortlichen der Verbrechen des Regimes gegen die Menschlichkeit nicht angeklagt?

Maryam Rajavi forderte:“ Wir fordern ein Ende dieser Politik. Schluß mit den Niederlassungen der Agenten des berüchtigten Geheimdienstministeriums in den Botschaften der westlichen Länder. Beendet die diplomatischen Beziehungen mit dem Regime des velayat-e faqih und schließt deren Botschaften!“

Sie sagte: Wir sehen aber auch viele positive Zeichen. Die französische Regierung hat beschlossen, die syrische Opposition anzuerkennen und der Freiheitsarmee von Syrien Waffen zu geben. Wir hoffen, dass andere Länder ihrem Beispiel folgen.“

Sekretariat des Nationalen Widerstandsrates Iran

17. November 2012