Monday, December 5, 2022
StartNachrichtenTerrorismus & FundamentalismusAbgeordneter aus Großbritannien: Anschlagsversuch in Paris hätte Krieg bedeuten können

Abgeordneter aus Großbritannien: Anschlagsversuch in Paris hätte Krieg bedeuten können

Der Abgeordnete der Konservativen, Bob Blackman, sagte, dass es zu einem Krieg hätte kommen können, wenn der geplante Terroranschlag des iranischen Regimes auf die Freie Iran Versammlung in Paris am 30. Juni erfolgreich gewesen wäre, an der 100.000 Menschen teil nahmen.

Blackman gehörte zu weiteren 600 Politikern und Würdenträgern aus aller Welt, die an der Veranstaltung des iranischen Widerstandes teil nahmen. Er sagte, dass ein „solch schrecklicher Angriff“ die Führung in den USA dazu hätte bewegen können, militärisch aktiv zu werden.

Der Abgeordnete für East Harrow sagte:“ Zentrale Personen in der US Regierung waren anwesend. Ich möchte nicht darüber nachdenken, was danach passiert wäre. Wären bei dem Anschlag einige von ihnen getötet oder verwundet worden, dann wäre es wohl zu einem Krieg gekommen.“

Die geplante Bombenangriff wurde von europäischen Sicherheitskräften vereitelt, dabei wurden zwei iranische Agenten, Amir S. (38) und Nasimeh N. (33), in Belgien verhaftet. Das Paar wurde auf dem Weg zur Versammlung mit 500 Gramm Sprengstoff entdeckt und wegen der Planung eines terroristischen Anschlages von den belgischen Behörden verhaftet.

Die deutschen Behörden verhafteten kurz darauf einen iranischen Diplomaten, der in Wien aktiv ist. Er hat das Paar angeheuert und ihm den Sprengstoff übergeben. Er wird wohl auch nach Belgien ausgeliefert werden.

Blackman sagte, dass er den belgischen Behörden dabei hilft, einen „erfolgreichen Prozeß“ gegen die Terroristen zu führen.

Am Mittwoch hielt der Nationale Widerstandsrat Iran (NWRI) eine Pressekonferenz in London ab. Dort gab er neue Informationen zu dem geplanten Bombenanschlag und anderen terroristischen Aktivitäten des Regimes in Europa bekannt.

Der NWRI stellte in einem neuen Bericht klar, dass der oberste Führer Ali Khamenei und Präsident Hassan Rouhani dem Anschlagsplan bereits im Januar zugestimmt hatten, als die iranischen Aufstände, die vom Widerstand angeführt wurden, im Land tobten. Er deckte auch auf, dass der Oberste Nationale Sicherheitsrat des Iran (SNSC), der unter dem Vorsitz von Rouhani geleitet wird, die treibenden Kraft hinter allen Terroranschlägen im Ausland ist. 

Es hieß:“ Laut spezifischer Informationen aus dem Regime wurde die Entscheidung zur Ausführung der Operationen, zu denen auch der Bombenanschlag auf die Versammlung in Paris gehörte, im Januar 2018 vom Obersten Nationalen Sicherheitsrat beschlossen, den Hassan Rouhani leitet.“

Der NWRI warnte vor weiteren terroristischen Aktivitäten in Europa, die „in eine neue Phase gehen“ und das darin noch stärker die Botschaften des Iran verwickelt sein werden.

Nach der Konferenz forderte Backman die britische Regierung auf, sich  – wie die USA – vom Atomdeal mit dem Iran zurück zu ziehen und effektive Sanktionen gegen den Iran einzuleiten.

Er sagte:“ Ich will das iranische Volk nicht leiden sehen, es soll nicht hungern oder andere Probleme haben. Ich will einen Regimewandel hin zu einer demokratisch gewählten Regierung sehen, die sich um sein Volk kümmert. Wir müssen die Iraner mit viel Geld sanktionieren und die Personen, die Ärger fabrizieren, die Führung des Iran und die Revolutionsgarden, denn auch sie sind in terroristischen und anderen schändlichen Aktivitäten beteiligt.“