Thursday, February 9, 2023
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Assadollah Assadi’s Urteil könnte einen Wendepunkt in den Iran – EU Beziehungen darstellen


Am 4. Februar werden der inhaftierte terroristische Diplomat Assadollah Assadi und seine drei Komplizen ihr Urteil vor einem belgischen Gericht verkündet bekommen, weil sie 2018 einen Bombenanschlag auf eine Versammlung der Opposition in Paris verüben wollten. Die Verhaftung von Assadi und sein Prozess stellen einen historischen Prozess in Europa dar und er könnte der Beginn eines Wendepunktes darstellen, um gegen den seit Jahrzehnten verüben Terrorismus des Regimes vorzugehen. Der Prozess von Assadi könnte auch einen generellen Wendepunkt in den Beziehungen zwischen dem Iran und Europa einläuten.
Seit seiner Gründung 1979 gehört Terrorismus zum Muster des Mullahregimes. Das Regime hat seit den 80er Jahren seine diplomatischen Missionen und sogenannten Diplomaten dazu benutzt, um Oppositionelle in Europa zu ermorden. Die Ermordung von Prof. Kazem Rajavi, dem Vertreter des iranischen Widerstandes in der Schweiz, ist nur ein Beispiel von mehreren Ermordungen, welche die Terroristen in Europa verübten, die dabei diplomatische Pässe benutzten.
Doch der Fall Assadi ist besonders. Vor seiner Verhaftung war er der dritte Botschaftsrat in der iranischen Botschaft in Wien. „Überwältigende Beweise“, wie es die Medien nennen, wurden im Auto von Assadi gefunden, als er am 1. Juli 2018 in Deutschland verhaftet wurde. Zwei wichtige Beweisstücke waren ein grünes und ein schwarzes Notizbuch. In dem schwarzen Notizbuch waren Informationen über den Bombenanschlag enthalten. Im grünen Notizbuch beschrieb Assadi Reisen in 11 europäische Länder, darunter Deutschland und Frankreich sowie seinen Treffen mit iranischen Agenten, die große Geldbeträge von ihm erhielten.
Die Informationen zeigen, dass er de facto der Leiter des großen Spionage- und Terrornetzwerk des iranischen Regimes in Europa war.
Seit seiner Verhaftung hat Assadi jegliche Kooperation mit den belgischen Behörden abgelehnt. Er lehnte es sogar ab, vor Gericht zu erscheinen, als am 27. November und am 3. Dezember die Prozessstage in Belgien stattfanden. Die Anwälte der Anklage verwiesen darauf, dass das iranische Regime Assadi angewiesen hatte, nicht vor Gericht zu erscheinen und keine Antworten zu geben, welche darauf schließen lassen, dass das Regime hinter der terroristischen Operation steht.

Iran’s Terrorist-Diplomat, Assadollah Assadi, Led a Large Espionage & Terrorism Network in EU
Der iranische terroristische Diplomat Assadollah Assadi leitete eine großes Spionage- & Terrornetzwerk in der EU
Sie unterstrichen auch, dass es eine Zusammenarbeit mit dem Ministerium für Geheimdienste und Sicherheit (MOIS) gegeben hat und dies keine Einzeltat von Assadi war, sondern dass das ganze iranische Regime dahinter steckt.
Assadi wurde nur Tage nach der Übergabe von 500 Gramm TATP Sprengstoff und eines Detonators an ein terroristisches Paar in Luxemburg fest genommen. Assadi hatte Amir Saadouni und seine Frau Nasimeh Naami beauftragt, die Bombe so nahe wie möglich an Maryam Rajavi, die gewählte Präsidentin der iranischen Opposition, zu bringen.
Während Assadi als Leiter des Geheimdienstnetzwerkes des Regimes in Europa fungierte, wurde sein Status als „Diplomat“ und seine Rolle im Außenministerium des Regimes nie überprüft und so konnte der Terroranschlag des Regimes voran getrieben werden.
Das iranische Außenministerium mit seinem Chef Mohammad Javad Zarif hat willentlich und wissentlich den diplomatischen Deckmantel für Assadi geschaffen, so dass er seine Mission vollenden konnte. Seit der Verhaftung von Assadi hat Zarif sein Ministerium mobilisiert, um Assadi zu retten und stets auf seiner „diplomatischen Immunität“ bestanden, obwohl diese im Rahmen eines geplanten Massenmordes aufgehoben werden kann.


Die belgischen Anwälte unterstrichen, dass laut eines Gesetzes von 2002 in Belgien die belgischen Behörden sogar Assadi in Österreich verhaften und seine diplomatische Immunität aufheben hätten können. Seine Planung eines Massenmordes erlaubte nach internationalen Recht, die diplomatische Immunität von Assadi in Europa aufzuheben und ihn zu verhaften.
Nach zwei Jahren der Untersuchung zeigt ein Berg an Beweisen, dass der Bombenanschlag von 2018 ein Akt des staatlich geförderten Terrorismus war. Die klaren Beweise zeigen, wie das Regime seine diplomatischen Privilegien und seine Beziehungen mit Europa ausnutzte, um einen Massenmord im Herzen von Europa zu begehen.
Winston Churchill sagte einst:“ Ein Beschwichtiger denkt, wenn er ein Krokodil füttert, dann wird es ihn als letzten fressen“. Die Europäische Union hat nach Jahrzehnten der Beschwichtigung des Regimes nun selbst den Versuch eines Bombenanschlages im Herzen von Europa erleben dürfen.
Der Prozess von Assadi und seine wahrscheinliche Verurteilung wäre ein Anlass, um einen Wendepunkt in den Beziehungen zwischen Europa und dem Iran einzuleiten.
Europa könnte nun die Botschaften des Regimes schließen lassen und die Agenten von europäischen Boden ausweisen. Dies würde sicher helfen, dass Teheran weniger Chaos in der Welt verbreiten kann.