Friday, December 2, 2022
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Das Leben in Slums ist das Resultat der Herrschaft der Mullahs im Iran

Lehmhüttten als Behausung. Das ist eines der Kennzeichen der Slums und der Armut im Iran. Diese Hütten, die nur in wenigen Tagen gebaut werden, haben sich vervielfacht und dann werden sie noch von der Politik des Regimes oder von Agenten in der Gemeindeverwaltung zerstört.

Das Leben in den Slums geht meist einher mit Arbeitslosigkeit und in ihnen herrscht Mangel an sanitären Anlagen oder an Schulen.

Im Iran leben 20 Millionen der insgesamt 80 Millionen Iraner in Slums. Das ist ein eindeutiges Zeichen dafür, dass es eine soziale Katastrophe nach 40 Jahren der korrupten Herrschaft der Mullahs im Iran gibt.

Diejenigen, die in den Slums leben, sind gezwungen, aus ihren Heimatdörfern in die Städte zu ziehen, weil es dort Dürren, Armut oder Krieg gibt. Sie können sich dann in den Städten die hohen Lebenskosten nicht leisten und so müssen sie ihre Lehmhütten in den Slums errichten und dort in Armut leben.
Nach Teheran ist Mashhad die zweitgrößte Stadt im Iran, wo es eine hohe Rate an Slums in Bezug auf die Einwohnerzahl der Stadt gibt. Wenn man die Menschen dazu zählt, die im Umland dieser Städte in den Slums leben, dann sind die Zahlen einfach nur noch gigantisch hoch.

Die staatliche Nachrichtenagentur Khorasan-e-Razavi berichtete am 5. August 2018 in dieser Hinsicht:“ 1986 lebten noch 80.000 am unteren Rand der Gesellschaft, heute sind es 1,6 Millionen Menschen. Manche Dörfer sind heute völlig unbewohnt.“

„1986 lebten 10% der Bevölkerung von Mashhad in Slums. 2015 sind es bereits 1/3 aller Bewohner der Stadt gewesen“, schrieb die staatliche Nachrichtenagentur Tasnim am 1. August 2018.

Die Zahl der Menschen, die im Umland von Mashhad in Slums leben, wird auf 1,3 – 1,6 Millionen Menschen geschätzt. Die Wurzel allen Übels liegt in der zerstörerischen und kriegerischen Politik des iranischen Regimes.

Die unfaire Verteilung des Wohlstandes in den reichen Provinzen von Khorasan negiert, dass die Situation der Unterschicht und in den verlassenen Dörfern unter der Dürre und dem Wassermangel nur einige Beispiele für die Situation in der Region sind. Dieser Prozeß endet immer damit, dass die Wirtschaft der Dörfer völlig zerstört wird.

Die wirtschaftlichen Fähigkeiten von Mashhad

Masshad ist das drittgrößte Wirtschaftszentrum nach Teheran und Isfahan. Das Grab von Iman Reza (der achte schiitische Imam) hat Masshad in eine Stadt für Pilger und Touristen verwandet und die Agenten des Regimes fahren dort immense Gewinne ein. Schätzungen gehen davon aus, dass 6% der Bevölkerung von Mashhad davon profitieren, doch eine wirtschaftliche Mafia mit dem Namen „Astan Quds Razavi“ kontrolliert die Wirtschaft von Masshad.

„Astan Quds Razavi“ steht unter der Kontrolle und Oberaufsicht des obersten Führers des iranischen Regimes, Ali Khamenei. Niemand darf dieses gigantische Finanzsystem überprüfen oder kontrollieren, es zahlt nicht einmal Steuern.

Laut Statistiken aus dem Regime hat das Institut 40 riesige und aktive Frontunternehmen. Dazu gehören große Textilfabriken, Teppichhersteller, die Quds Razavi Minenorganisation, die Shahab Khodro Fabrik sowie landwirtschaftliche Unternehmen, Viehzucht, das pharmazeutische Unternehmen Thamen und mehrere Dienstleistungsunternehmen. Laut des Gesetzes sollen alle diese Unternehmen ihre Gewinne direkt dafür einsetzen, dass sie die Lebensbedingungen der unteren sozialen Schichten verbessern und deshalb zahlen sie auch keine Steuern.

Wenn man den sozio – ökonomischen Status von Mashhad wie ein Puzzle zusammen setzen würde, dann würde man ein klares Bild der Ungerechtigkeit sehen. Die Dorfbewohner leiden an Wassermangel und können ihre Felder nicht mehr bewässern. Die riesigen Wirtschaftsunternehmen des Regimes hingegen verdienen Milliarden Dollar und plündern das iranische Volk aus. Zudem ist es unklar, wohin überhaupt all die Gewinne wandern, die sie machen.

Das iranische Regime führt seit Jahrzehnten ein oligarchisches System und plündert mit ihm das Volk aus. Dazu gehören auch solche Institutionen wie die Astan-e-Quds. Mashhad war nicht umsonst der Geburtsort der Aufstände von 2018 im Iran. Von dort aus breitete sich der Aufstand in über 142 Städte aus und er wird das Mullahregime zum Sturz bringen.

Yaghoub Naseri, der Kommandeur der Islamischen Revolutionsgarden (IRGC) des Regimes für die Iman – Reza Region in Mashhad, machte am 27. September bei der Freitagspredigt deutlich, welche Angst das Regime vor den Aufständen hat. Er sagte in Bezug auf die Aufstände von 2018:“ Die Einwohner von Masshad sollten nicht das kopieren, was andere in anderen Städte tun.“

Dies zeigt, welche Angst das Regime hat und der Untergang des Regimes ist eng damit verbunden, dass es das Leben der Menschen ruiniert hat.