Sunday, December 4, 2022
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Der Papst fordert eine Lösung der nuklearen Irankrise

NWRI – Papst Benedikt ruft in der ersten Ostermesse seines Pontifikats zu einer "ehrenvollen Lösung" für die nukleare Krise mit dem Iran auf.

Er schloss seinen Appell für den Weltfrieden in sein österlichen Segen "Urbi et Orbi" auf dem Petersplatz in Rom vor fast 100.000 Menschen ein.

Der Papst, der am Mittwoch seit einem Jahr das Oberhaupt der römisch-katholischen Kirche ist, nutzte seine Ansprache, um die Probleme in der Welt, vor allem in Afrika, dem Mittleren Osten und in Lateinamerika, aufzuzeigen.

In einer klaren Stellungnahme zum Iran, sagte er: "In Anbetracht der internationalen Krise, die mit der Atomkraft verbunden ist, so möge über ernsthafte und aufrichtige Verhandlungen eine für alle ehrenvolle Schlichtung erreicht werden."

In einem anderen Teil seiner Rede verteidigte der Papst Israels Existenzrecht, eine Passage, die eine indirekte Kritik an den Äußerungen Mahmoud Ahmadinejads, dem Iranischen Präsidenten, zu sein scheint, der forderte, dass der jüdische Staat vom Erdboden zu verschwinden habe.

Aber er forderte ebenfalls die Errichtung eines Palästinensischen Staates.

Er sagte: „"Die Internationale Gemeinschaft, die das Recht Israels auf eine Existenz in Frieden erneut bekräftigt, möge dem palästinensischen Volk helfen, die prekären Umstände, unter denen es lebt, zu überwinden und seine Zukunft aufzubauen, indem es der Bildung eines wirklichen Staates entgegengeht."