Wednesday, February 8, 2023
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Eine frühere Geiselnehmerin verteidigt die Ermordung unschuldiger Menschen bei den Iran – Protesten


Masoumeh Ebtekar, die Sprecherin der Geiselnehmer, welche am 4. November 1979 die US Botschaft stürmten

Masoumeh Ebtekar, die Vizepräsidentin für Frauen und Familienangelegenheiten aus dem sogenannten Lager der „Rofemer“, verteidigte den Gouverneur der Stadt Ghom (nahe Teheran), der die Sicherheitskräfte anwies, Demonstranten während der Iran – Proteste in 2019 zu erschießen.

Ebtekar, die eine aktive Rolle bei der iranischen Geiselkrise in 1979 spielte, bezeichnete die Anti – Regime Demonstranten als „Terroristen“, welche „das Gouvernement stürmten“
Masoumeh Ebtekar, auch bekannt als „Schwester Mary“, war die Sprecherin der Geiselnehmer, welche am 4. November 1979 die US Botschaft stürmten. Sie verteidigte vehement die Geiselnahme und forderte, das sie ausgetauscht werden.

 

Sie nannte die Sicherheit des Regimes die Sicherheit des Volkes und beschrieb die 2019 Iran – Demonstranten. Sie sagte:“ Bei diesem Vorfall gab es eine Reihe von Demonstranten und eine limitierte Anzahl von terroristischen Schützen, welche das Arsenal und das Verteidigungszentrum der Stadt angriffen. Sie (der Quds Gouverneur) sagten:“ Ich muss die Sicherheit und das Eigentum der Menschen schützen“ (Staatliche Khabar Online, 31. Oktober 2020).

Ebtekar verteidigte die iranische Geiselkrise als „einzigartige und spezielle“ Aktion. Große Iran – Proteste brachen im November 2019 nach einer plötzlichen Erhöhung der Benzinpreise aus. Das iranische Regime hat nach vier Jahrzehnten der Unterdrückung, der Korruption und des sozialen und wirtschaftlichen Mismanagement die iranische Gesellschaft in ein Pulverfass verwandelt. Der Anstieg des Benzinpreis führte zu einer Explosion der Gesellschaft. Verärgerte Menschen gingen auf die Straße und riefen „Tod dem Diktatur“ und stürmten die Zentren der Unterdrückung des Regimes.

Iran – Proteste: Landesweiter Aufstand im Iran – November 2019

Die November Aufstände haben an dem Fundament des iranischen Regimes gerüttelt und Reuters berichtet, dass Aki Khamenei, der oberste Führer der Mullahs, die Revolutionsgarden (IRGC) und die staatlichen Sicherheitskräfte (SSF) anwies, die Demonstranten zu ermorden.

Laut der Berichte der Volksmojahedin Iran (PMOI/MEK) sind über 1500 Menschen durch die Regimekräfte getötet worden.

Nun rückt der Jahrestag der Iran – Proteste von 2019 näher und die Aussagen von Ebtekar fallen zusammen mit den unterdrückenden Maßnahmen des Regimes, welches seine ultimative Angst vor einem neuen Protest zeigt.


Zeitgleich wurde Oberst Alireza Daliri, ein ruchloser Kommandeur der SSF, der in den 80er Jahren an dem Massaker in Kurdistan (Westiran) teilnahm, als SSF Kommandeur in Kermanshah (Provinz Kurdistan) ernannt (Offizielle Nachrichtenagentur der IRGC, 2. November 2020).

Das Regime versucht, die Atmosphäre der Unterdrückung zu erhöhen, um mögliche Aufstände zu verhindern.

Das Regime ist weder gewillt noch in der Lage, die wirtschaftlichen und sozialen Krisen zu lösen, was in dem Aufstand vom November 2019 mündete. Nun ist die COVID – 19 Krise und die Todeszahlen steigen, was ein Ergebnis der Inaktivität und Vertuschung des Regimes ist und was die Ablehnung der Gesellschaft noch einmal erhöht hat.

Kürzlich hat Hossein Salami, der IRGC Kommandeur, seine Einheiten angewiesen, alle Häuser unter dem Vorwand des „Aufspürens und Separierens von Covid – 19 Kranken“ zu durchsuchen. Die Aussagen eines Kommandeurs von Truppen, welche das Volk seit vierzig Jahren unterdrückt haben, bestätigen erneut, dass die iranische Gesellschaft immer rebellischer wird und sich die Mullahs in einer Sackgasse befinden.