StartNachrichtenInternationalSyrisches Netzwerk für Menschenrechte lehnt Zarif’s Teilnahme an ISSG Treffen ab

Syrisches Netzwerk für Menschenrechte lehnt Zarif’s Teilnahme an ISSG Treffen ab

NWRI – Das Syrische Netzwerk für Menschenrechte (SNHR) lehnte am Montag die Teilnahme von Javad Zarif, dem Außenminister des iranischen Regimes, an einem Treffen der Internationalen Unterstützungsgruppe für Syrien (ISSG) in Wien diese Woche ab.

„SNHR verurteilt die Einladung des Ministers für Auswärtige Angelegenheiten der Islamischen Republik Iran auf das Treffen der Internationalen Unterstützungsgruppe für Syrien (ISSG), die am 17. Mai in Wien tagt.“, schrieb die Menschenrechtsgruppe in einer Erklärung auf seiner Webseite.

„SNHR betont, dass die Islamische Republik Iran durch ihre von ihm finanzierten Milizen und durch seine „iranischen Revolutionsgarden“ an schweren und weitreichenden Verbrechen beteiligt ist und diese begehen Kriegsverbrechen und Verbrechen gegen die Menschlichkeit in Syrien. Sie waren auch an der Unterdrückung der Volksaufstände gegen das syrische Regime unter Bashar Al Assad zu Beginn der Revolution in Syrien beteiligt.“

„Wir haben von vielen Massakern im großen Stil und anderen destabilisierenden Aktivitäten berichtet, vor allem in Al Qalamon, Al Nabak und östlich von Homs, zusätzlich in den südlichen und östlichen Vororten von Aleppo und in anderen Regionen.“ 

 „SNHR erklärt, dass die russische Luftwaffe ebenfalls Taten begangen hat, die Kriegsverbrechen darstellen. Rußland und der Iran können in keinster Weise als Freunde oder Unterstützer des syrischen Volkes oder syrischen Staates angesehen werden, zumindest nicht zu diesem Zeitpunkt.“

„SNHR fordert die internationale Gemeinschaft auf, Druck auf die Islamische Republik Iran auszuüben, damit diese die Milizen zurück zieht, die unter ihrem Kommando kämpfen und dass es aufhört, das syrische Regime mit allen Arten von Waffen zu versorgen und dabei mithilft, Verbrechen gegen die Menschlichkeit gegen das syrische Volk zu begehen. Wir fordert auch, all die beteiligten Kommandeure zur Rechenschaft zu ziehen, allen voran Quassem Sulaimani und dass alle Opfer und deren Familien für ihr erlittenes Unrecht kompensiert werden. Die russische Föderation muss das Gleiche tun“, ergänzt die Erklärung.