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„Bioterrorismus“ – ein Täuschungsmanöver des Regimes zur Vertuschung der eigenen Rolle bei der Ausbreitung des Coronavirus über den ganzen Iran

Die von der Ausbreitung des Coronavirus im Iran bewirkten sozialen und politischen Probleme haben im Regime die Angst vor einem weiteren Aufstand hervorgerufen. Sie haben den Höchsten Führer des Regimes, Ali Khamenei, und die Kommandeure der Revolutionsgarden (IRGC) zu einer Desinformationskampagne und dazu gezwungen, das Gerücht zu verbreiten, daß möglicherweise das COVID-19 von den Vereinigten Staaten hergestellt wurde. Dies dient aber nur dazu, die Rolle zu verdecken, die das Regime bei der Verbreitung des tödlichen Virus im Iran spielt.

Am 22. März sagte Khamenei: „Erstens werden Sie (die Vereinigten Staaten) selbst mit Engpässen konfrontiert. … Was Sie haben, benutzen Sie selbst! Zweitens: Sie werden beschuldigt, das Virus hervorgebracht zu haben. Man muß schon verrückt sein, um darauf zu vertrauen, daß Sie uns Medizin bringen werden. Eher könnten Ihre Arzneien das Virus noch weiter verbreiten oder stabilisieren. Oder wenn Sie einen Arzt senden, könnte es sein, daß Sie die toxische – giftige – Wirkung des von Ihnen geschaffenen Virus in der Nähe erproben wollen. Man sagt ja, daß Sie das Wissen über die iranischen Gene besitzen; ein Teil der Menge des Virus wurde besonders für den Iran hergestellt.“

Bereits vor einem Monat sprachen die Kommandeure des IRGC auf Befehl Khameneis, um die Rolle zu verheimlichen, die das Regime bei der Verbreitung des Coronavirus im Iran und der Verwandlung des Landes in ein Epizentrum des tödlichen Virus spielt, und um die öffentliche Meinung irrezuführen, von der Möglichkeit eines Bioterrorismus. In diesem Sinne sagte der Oberbefehlshaber des IRGC, Hossain Salami, am 5. März, wahrscheinlich hätten die Vereinigten Staaten das COVID-19 entwickelt.

In diesem Sinne erklärte die staatliche Nachrichtenagentur „Mizan“, die mit der Fraktion Khameneis verbunden ist, am 14. März in einem Artikel über die Verbreitung des Coronavirus im Iran die Absichten, die das Regime mit der propagandistischen These des „Bioterrorismus“ verbindet.

„Im Zusammenhang mit den gegen den Iran (d. h. sein Regime) gerichteten Anschuldigungen sollte man“, so heißt es in dem Artikel, „die Ursprünge der Entwicklung des Coronavirus ernsthaft betrachten. Dazu bestehen derzeit zwei Theorien. Die erste bezieht sich auf die Rolle Chinas bei der Ausbreitung des Virus; die zweite sieht in dem Coronavirus die Waffe des Bioterrorismus gegen den Iran und China. Die analytischen Hinweise der zweiten Theorie sollten umfassend organisiert und in die heimischen Medien sowie die Weltöffentlichkeit eingespeist werden. Da es nicht möglich ist, diese Idee mit Hilfe der öffentlichen Medien in der ganzen Welt zu verbreiten, sollte man Online-Kampagnen und Hashtags organisieren, die in den sozialen Medien zirkulieren, um diese Idee dennoch weltweit zu präsentieren.“

Dr. Ali Karami, Professor an der Baqiyatollah-Universität für medizinische Wissenschaften, die mit dem IRGC verbunden ist, versuchte am 17. März in einem Interview mit der staatlichen Website Habilian, die dem Ministerium für Nachrichten und Sicherheit des Regimes gehört (MOIS), den früheren Bemerkungen Khameneis zu der Möglichkeit eines biologischen Angriffs eine wissenschaftliche und medizinische Begründung zu geben. In diesem Sinne sagte er: „In seinen Ausführungen sprach der Höchste Führer von der Möglichkeit eines biologischen Angriffs; heute rede ich über dieselbe Möglichkeit. In der Molekularbiologie, die mein Fach ist, bestehen viele Informationen über die Genome. Vielleicht haben Sie schon einmal erlebt, daß in einer Familie manche [Mitglieder] eher krank werden als andere. Manche reagieren hoch allergisch auf Medizin, andere nicht. Ebenso werden die produzierten Arzneimittel für einige Rassen von Bedeutung sein, für andere jedoch nicht. Auch Krankheiten wirken auf manche Rassen, auf andere jedoch nicht. Darin zeigt sich, daß die Rezeptoren der Zellen von Rasse zu Rasse unterschiedlich reagieren; ein Virus aber muß, um zu wirken, auf einen Zellen-Rezeptor treffen.“

Die Organisation der Volksmojahedin des Iran (PMOI, Mujahedin-e Khalq oder MEK) enthüllte am 15. Mai 2002 die Rolle des IRGC bei der Herstellung biologischer Waffen und identifizierte ihren Ort als das Gelände „Lavizan Shian“. Dort führte das IRGC Forschungen zur Herstellung sowohl von Nuklearwaffen als auch biologischen Waffen durch. Nach den von der MEK vorgenommenen Enthüllungen sah sich das Regime im Dezember 2003 gezwungen, das Gelände „Lavizan Shian“ zu zerstören und bis in eine Tiefe von 4 m auszugraben.

In ihrer Enthüllung stellte die MEK Ali Karami als einen von den Personen heraus, die an der Produktion biologischer und mikrobiologischer Waffen beteiligt waren. Es heißt in dem Bericht der MEK: „Das Forschungszentrum ‚Baqiyatollah‘ der Revolutions-garden, das mit dem Krankenhaus ‚Baqitollah‘ der Garden verbunden ist, stellt ein weiteres von ihren Zentren dar, das an mikrobiologischen Bomben arbeitet. Der Leiter dieses Zentrums ist Dr. Karami. Er gehörte zu dem wissenschaftlichen Stab der ‚Imam-Hussein-Universität‘ des Corps der Garden und arbeitet seit 18 Jahren an biologischen Waffen. Ebenso ist er ein Mitglied der nationalen Körperschaft der Konvention zur Abrüstung biologischer Waffen und reist regelmäßig nach Genf.“

Daher ist klar, daß Ali Karami, Mitglied des IRGC – ein Spezialist in der Herstellung biologischer Waffen im IRGC und seit fast 36 Jahren tätig in der Produktion biologischer und mikrobiologischer Waffen – jetzt den Versuch unternimmt, den törichten Bemerkungen Khameneis eine „wissenschaftliche Begründung“ zu geben, um andere Länder für die Herstellung des Coronavirus verantwortlich machen zu können.

Khameneis verzweifelte Bemühungen, im Verein mit denen der Kommandeure des IRGC die Rolle des Regimes in der Verbreitung des Coronavirus im Iran zu verheimlichen, koinzidieren mit der Angelegenheit der Übertragung des Virus von China in die Stadt Qom durch die Fluglinie „Mahan Air“ des IRGC, der Ausbreitung des Virus von Qom in den ganzen Iran und ebenso dessen Ausbreitung vom Iran in Länder der Region und der Welt.

Ausbruch des Coronavirus im Iran, März 2020
Verhaftungswellen wegen Verbreitung von Gerüchten über Todeszahlen
Khamenei ordnet Übung zur biologischer Kriegsführung an und beschuldigt die USA, den Coronavirus im Labor hergestellt zu haben
Die Volksmojahedin Iran (PMOI/MEK) gaben am Nachmittag des 23. März bekannt, dass die Zahl der Todesopfer durch den Coronavirus die Zahl von 10500 Menschen erreicht hat und dass es in 212 Städten Tote gab. In Isfahan sind 600, in Kashan 500 Menschen gestorben. In der gesamten Provinz Isfahan starben 1262 Menschen am Virus. In Khorasan Razavi starben 872, in Zanjan 83, in Ardebil 160, in Golestan 536, in Khuzestan 369, in Kohgiluyeh und Boyer-Ahmad 41 und in Semnan 40 Menschen.
Viele Patienten, die aus den Krankenhäusern entlassen wurden, starben innerhalb einer Woche. Sie werden nicht als Opfer des Coronavirus gezählt, sagten Ärzte aus Gilan.
Laut der offiziellen Nachrichtenagentur gab die Universität für medizinische Wissenschaften in Ghom bekannt:“ 40 Ärzte und 130 Krankenschwestern sind mit dem Virus infiziert worden, nachdem sie Patienten behandelt haben.“ Dr. Alireza Zali, der das Zentrum zur Bekämpfung des Coronavirus in Teheran leitet, gab bekannt, dass die medizinischen Zentren nun 5% mehr Patienten haben und dass die Zahl der kritischen Fälle um 12% gestiegen ist. Die Sirenen der Krankenwagen sind den ganzen Tag in Teheran und anderen Städten zu hören.
Zeitgleich verweigert das Mullahregime immer noch die Veröffentlichung der aktuellen Todesfälle. Eine Verhaftungswelle findet in verschiedenen Städten statt, weil angeblich Gerüchte über die Todeszahlen verbreitet wurden.
Bei einem Treffen des Hauptquartiers zur Bekämpfung des Coronavirus in West – Azerbaijan, sagte Nasser Khodayari, der Sprecher des Kulturministeriums und für Islamische Richtlinien am 22. März 2020, dass neun Personen wegen der Verbreitung von Gerüchten verhaftet wurden. „Bei Treffen mit der FATA (staatliche Cyber – Polizei), Armee, IRGC und Vertretern der staatlichen Fernseh- und Radiostationen haben wir über Mittel und Wege gesprochen, wie Falschmeldungen im Internet über den Coronavirus bekämpft werden können und wir haben es zu einer weiteren Aufgabe für das Kommandozentrum gemacht“, ergänzte er.
Hussein Shahriar, der IRGC Kommandeur der staatlichen Sicherheitskräfte (SSF) in Maku, gab bekannt, dass Bürger verhaftet wurden, weil sie Vertreter des Regimes im Internet beleidigt und falsche Informationen (bezüglich des Coronavirus) verbreitet haben. Dies wird als Straftat angesehen und die FATA -Polizei wird sich um die Täter kümmern. Einige wurden bereits aufgrund diese fabrizierten Anschuldigungen in Isfahan verhaftet.
Hushang Hosseini, der SSF Kommandeur in der Provinz Ardebil, gab die Verhaftung von 11 Personen bekannt, welche falsche Informationen über den Coronavirus verbreitet haben sollen.
Außerdem hat die Armee des iranischen Regimes bekannt gegeben, dass der Generalstab der Armee eine Übung im Hinblick auf biologische Kriegsführung abhält.
Die Anweisung von Khamenei zu dieser Übung kommt einige Tage nach seinen Aussagen, dass die USA den Coronavirus im Labor hergestellt habe und ihn nun exportieren würde. Es ist eindeutig, dass seine absurden Aussagen vor allem dazu dienen, um weitere Verhaftungen und Inhaftierungen zu rechtfertigen.
Sekretariat des Nationalen Widerstandsrates Iran (NWRI)
23. März 2020

Das Regime weist die MSF („Ärzte ohne Grenzen“) aus dem Land aus, während es die Repression steigert

Am Montag hat das iranische Regime die „Médecins Sans Frontières“ (‚MSF‘ oder ‚Ärzte ohne Grenzen), die sich im Land befanden, um den vom Coronavirus Befallenen zu helfen, ausgewiesen.

Inzwischen hatte Alireza Vahhabzadeh, ein Berater des Gesundheitsministers des Regimes, auf Twitter bekanntgegeben, seitdem die sog. Nationale Mobilisierung zur Konfrontation mit dem neuartigen Coronavirus im Gange sei und „die medizinischen Ressourcen der Streitkräfte des iranischen Regimes vollkommen zu ihrer Verfügung stehen, benötigt der Iran keine Krankenhäuser, die von Ausländern gegründet werden. [Deshalb] ist die Anwesenheit der MSF im Iran bedeutungslos.“

Während das Regime sich über die internationalen Sanktionen beschwert, lehnt es Hilfe vom Ausland ab.

Am 22. März beschuldigte eklatant der Höchste Führer des Regimes, Ali Khamenei, die Vereinigten Staaten, die Krise des Coronavirus im Iran geschürt zu haben und lehnte jegliche Hilfe von den USA ab: „Erstens werden Sie (die Vereinigten Staaten) selbst mit Engpässen konfrontiert. … Was Sie haben, benutzen Sie selbst! Zweitens: Sie werden beschuldigt, das Virus hervorgebracht zu haben. Man muß schon verrückt sein, um darauf zu vertrauen, daß Sie uns Medizin bringen werden. Eher könnten Ihre Arzneien das Virus noch weiter verbreiten oder stabilisieren. Oder wenn Sie einen Arzt senden, könnte es sein, daß sie die toxische – giftige – Wirkung des von Ihnen geschaffenen Virus in der Nähe erproben wollen. Man sagt ja, daß Sie das Wissen über die iranischen Gene besitzen; ein Teil der Menge des Virus wurde besonders für den Iran hergestellt.“

http://https://youtu.be/qRpqYG365yY

 

Das State Department der Vereinigten Staaten sagte am 22. März in einer Presseerklärung: „Die Vereinigten Staaten haben dem iranischen Volk bei der Bewältigung der Verbreitung des Coronavirus humanitäre Hilfe angeboten; sie tun es immer noch. Es ist ein Unglück für das iranische Volk, daß seine Regierung dies Angebot abgelehnt hat. Unsere Priorität liegt darin, daß wir dem iranischen Volk beistehen – dies Angebot ist immer noch auf dem Tisch. Die von den USA verhängten Sanktionen hindern keine Hilfe daran, in den Iran zu gelangen. Die Vereinigten Staaten sind umfassend autorisiert zum Verkauf von Lebensmitteln, landwirtschaftlichen Geräten, Medizin und medizinischen Geräte durch Bürger der USA und von den USA an den Iran.“

US-Außenminister Mike Pompeo sagte dazu am 17. März: „Ferner möchte ich auf die vom iranischen Regime betriebene Desin-formationskampagne hinweisen, die sich auf den Ursprung des Wuhan-Virus bezieht. Anstatt sich auf die Bedürfnisse des iranischen Volkes zu konzentrieren und ehrliche Angebote der Unterstützung anzunehmen, verbreiten ranghohe Iraner seit Wochen über den Ausbruch des Virus Lügen.“

Die Verbreitung des Coronavirus im Iran, die nach von der Organisation der Volksmojahedin des Iran (PMOI, Mujahedin-e Khalq oder MEK) veröffentlichten Berichten schon fast 11 000 Menschen das Leben gekostet hat, hält aufgrund der Tatenlosigkeit des Regimes und der von ihm betriebenen Vertuschung ungebremst im Lande an.

 

Die Bedrohung, die auf das Regime wirklich ausgeht, ist nicht das COVID-19. Dazu sagte Frau Maryam Rajavi, die gewählte Präsidentin des Nationalen Widerstandsrates des Iran (NWRI): „Khameneis Gefasel über die Herstellung des Virus durch die USA ist ein verzweifelter Versuch, die Unfähigkeit des Regimes und die kriminelle Rolle der Mullahs bei der explosiven Ausbreitung des Virus im ganzen Lande zu vertuschen und den Zorn des Volkes auf die USA abzulenken. Diese Rechtfertigungen funktionieren aber nicht mehr und können den Zorn des Volks nur steigern.“

Ähnlich erklärte Hossain Shariatmadari, Chefredakteur der Tageszeitung „Keihan“, des Sprachrohrs Khameneis, in einem Interview mit der staatlichen Nachrichtenagentur „Fars“ am Montag, der Grund der Ausweisung der MSF aus dem Iran sei das „Mißtrauen“ des Regimes „gegenüber dieser Organisation“. Er sagte außerdem, dies Mißtrauen liege an der Präsenz des iranischen Widerstands, besonders der MEK, in europäischen Ländern, darunter Frankreich.

Eine andere Entwicklung: Die Armee des iranischen Regimes gab bekannt, ihr seien vom Generalstab der Bewaffneten Streitkräfte Übungen zur biologischen Kriegführung befohlen worden. Dieser Befehl, der direkt von Khamenei kommt und den Bemerkungen folgte, in denen er die USA biologischer Kriegführung bezichtigte, beleuchtet seine wirkliche Absicht und macht klar, daß seine Bemerkungen nichts anderes waren als das Vorspiel zu weiterer Repression. Die MEK hatten schon in früheren Berichten bestätigt, seit dem Ausbruch des Coronavirus befänden sich die Revolutionsgarden (IRGC) und alle anderen Truppen des Regimes in voller Alarmbereitschaft, um einem möglichen Aufstand des Volkes begegnen zu können.

Dazu schreibt der Think-Tank Asra, der mit der Fraktion Khameneis verbunden ist, in einem analytischen Bericht mit dem Titel „Ist der Iran auf Schwelle zu einer Rebellion?“, der im März veröffentlicht wurde: „Der Übertritt über die Schwelle zur Widerständigkeit und der Mangel an einem zentralen Krisen- management könnten örtliche und regionale Erhebungen in einen nationalen Aufstand verwandeln. Wenn man die Coronakrise im Iran mit vergangenen Entwicklungen in Verbindung bringt, darunter dem November 2019, könnte es zu einem Prozeß der Rebellion kommen.“ Der Bericht fährt fort, das Regime sollte, um möglichen Aufständen zu begegnen, „die Rolle militärischer Institutionen wie der Armee und dem Revolutionscorps bei der Kontrolle der Städte und Regionen, die von dem Virus betroffen sind, steigern.“

Das Regime ist destabilisiert. Die Kette der Ereignisse – angefangen von den Demonstrationen im November, die das ganze Land überzogen, über die Demonstrationen im Irak und im Libanon gegen die Einmischung des Regimes in ihre Angelegenheiten, die Ausschaltung des Kommandeurs der Qudstruppe des IRGC, Qassem Soleimani, den vom IRGC begangenen Abschuß eines ukrainischen Flugzeuges, den Fehlschlag der Farce der Parlamentswahl aufgrund des allgemeinen Boykotts des Volkes bis hin zu der beispiellosen internationalen Isolation des Regimes haben dessen Fundamente erschüttert. Daher ist die Ausbreitung des Coronavirus in der Tat eine Bedrohung der Sicherheit und der Existenz des Mullah-Regimes; niemals würde es versuchen, dem Volk zu helfen; es wird stattdessen die Vertuschung und Tatenlosigkeit fortsetzen, um die Nation zu lähmen und auf diese Weise seine Herrschaft fortzusetzen.

Doch ein Aufstand ist unvermeidlich. Die internationale Gemein-schaft sollte sofort tätig werden, um den im Iran vom Coronavirus Befallenen zu helfen und die Krise zum Ende zu bringen. Sie sollte das Recht des iranischen Volkes auf Widerstand und den Sturz des Regimes anerkennen.

Rumänische Politiker unterstützen die Opfer des Coronavirus im Iran und verurteilen Vertuschung durch das Regime Politiker aus Rumänien,

die Mitglieder im parlamentarischen Komitee für einen freien Iran sind, veröffentlichten am 21. März eine Erklärung, in der sie ihre Solidarität mit den Opfern des Ausbruchs des Coronavirus im Iran ausdrückten. Sie verurteilten zudem die Vertuschung und das Scheitern zur Hilfe der Opfer durch das Regime, was die Zahl der Todesopfer in die Höhe schnellen ließ. Laut den Volksmojahedin Iran (PMOI, Mujhaedin-e Klhalq oder MEK) haben fast 10.000 Menschen im Iran ihr Leben verloren.
Hier der vollständige Text der Erklärung.

Erklärung zur Solidarität mit den Opfern des Coronavirus und Verurteilung der Geheimnistuerei des Regimes im Iran
21. März 2020
Während die Welt alle Anstrengungen unternimmt, um das Leid der Menschen zu lindern, die am tödlichen Coronavirus erkrankt sind und während der Generaldirektor der Weltgesundheitsorganisation (WHO) den schnellen Anstieg der Fälle außerhalb Chinas als „äußerst besorgniserregend“ bezeichnet, hat die Verbreitung des Coronavirus im Iran einen katastrophalen Zustand erreicht. Die iranischen Behörden fallen dabei durch eine große Geheimnistuerei auf, wenn es darum geht, wie viele Menschen mit dem Virus infiziert und daran gestorben sind.
Laut Berichten des Nationalen Widerstandsrates Iran hat der Coronavirus bis zum 20. März mehr als 8200 Menschen das Leben gekostet.
Der UN Hochkommissar für Menschenrechte hatte bereits zuvor bei der 43. Sitzung des Menschenrechtsrates (HRC) seine größten Sorgen über den Einsatz von exzessiver Gewalt und dem Sperren des Internets im Iran für die Vertuschung der Ereignisse rund um den Aufstand Mitte November 2019 im Iran ausgedrückt.
Die iranischen Machthaber fürchten sich über den Zorn und das Mißtrauen des Volkes gegenüber dem, was die Regierung in dieser Krise sagt. Die Welt hat dies bereits bei der Geheimnistuerei des Regimes nach dem Abschuss eines ukrainischen Passagierjets erleben dürfen.
Der Iran befindet sich im Hinblick auf den Coronavirus in einer Katastrophe im großen Ausmaß. Die Vertreter des Iran beharren auf ihrer Geheimnistuerei, verbreiten falsche Informationen, unternehmen keine Gegenmaßnahmen und bleiben mit China in Kontakt, was die Verbreitung des Coronavirus in verschiedenen Bereichen des Iran beschleunigt hat. Die Aktionen des Regimes haben die Zahl der Opfer rapide ansteigen lassen und den Virus in die Nachbarländer verbreitet.
Laut Bürgern, Ärzten und Krankenschwestern sind außer in Ghom und Teheran mehrere Menschen in Tabriz, Isfahan, Najafabad, Kashan, Kermanshah, Rasht, Khorramabad, Kashan, Kermanshah, Rasht, Khorramabad und vielen anderen Städten gestorben.
Trotz der Aufrufe aus dem Inland und auch auf internationaler Ebene, die Flüge nach China zu stoppen, fliegt Mahan Air, die Fluglinie der IRGC, immer noch von und nach China.
Wir fordern die Ärzte, Doktoren, Krankenschwestern und Mitarbeiter der Krankenhäuser im Iran auf, ihre Informationen mit der Öffentlichkeit zu teilen, damit das Leben und die Gesundheit des iranischen Volkes geschützt und die Geheimnistuerei und die Fehlinformationen des Regimes umgangen wird.
Wir rufen die Vereinten Nationen, die Weltgesundheitsorganisation und die internationalen Menschenrechtsorganisationen auf, dass das iranische Regime alle öffentlichen und internationalen Gremien mit den Fakten über die Verbreitung des Coronavirus versorgt, damit das Leben und die Gesundheit des iranischen Volkes und der Völker in aller Welt geschützt wird. Die Übergabe solcher Zahlen in Echtzeit zwingt die iranische Regierung, die exakten Statistiken über Opfer mitzuteilen und zwingt es auch, notwendiges medizinisches Material an das Volk zu verteilen, welches im Monopol der IRGC und dem Sicherheitsapparat liegt.
In einer Reihe von Nachrichten hat Maryam Rajavi die internationale Gemeinschaft und die internationalen Organisationen auf diese Dinge aufmerksam gemacht.
Der UN Sicherheitsrat, der UN Generalsekretär, der Menschenrechtsrat und der UN Hochkommissar für Menschenrechte müssen das Mullahregime für ihre fortgesetzte Geheimnistuerei über den Ausbruch des Coronavirus verurteilen. Sie gefährdet das Leben des iranischen Volkes und auch das Leben anderer Länder.
Wir fordern die Weltgesundheitsorganisation auf, die medizinische Situation im Iran direkt zu beobachten und Berichte an den Generalsekretär und den UN Sicherheitsrat zu schicken.
Sofortige Aktionen des Generalsekretärs, des Hochkommissars und des UN Menschenrechtsrates sowie der EU und seinen Mitgliedsstaaten sind elementar notwendig, damit auch das Leben der Gefangenen im Iran geschützt wird. Eine globale Intervention ist dringender denn je, um eine humanitäre Katastrophe in den Gefängnissen des Regimes zu verhindern.
Die iranische Regierung vertuscht in krimineller Weise Informationen über die Zahl der Insassen, die aktuell mit dem Coronavirus infiziert sind und die eine Behandlung benötigen. Wir rufen die Weltgesundheitsorganisation auf, die Gefängnisse im Iran ohne Verzögerung zu besuchen.
Wir rufen zudem die Weltgesundheitsorganisation auf, dass Transparenz vom iranischen Regime im Hinblick auf Prävention, Behandlung und Betreuung des iranischen Volkes eingefordert wird und dass sie die Welt über Verletzungen informiert. Nur eine globale humanitäre Solidarität wird die Gesundheit zurück in die internationale Gemeinschaft und das iranische Volk bringen.

Mitglieder des rumänischen parlamentarischen Komitees für einen freien Iran
Romeo Nicoara
Titus Pasca
Cristina Iurisniti
Maria Eugenia Barna
Maria Grecea
Adrian Nicolae Deaconu
Andrei Gerea
Janil Budorescu und Petru Stirbate

Inmitten der Epidemie-Krise werden im Iran Dutzende von der Flut getötet; das Regime hat dagegen nichts getan

 

In den südlichen Provinzen des Iran hat eine Hochflut bisher das Leben von elf Menschen gefordert; sie hat in der Zeit, in der sich das Coronavirus im Iran verbreitet, eine weitere humanitäre Katastrophe geschaffen.

Zu den Todesopfern gehören eine 32 Jahre alte Frau und ein fünf Jahre altes Mädchen in der Stadt Bandar Abbas im südlichen Iran sowie ein 58 Jahre alter Mann in Larestan. Berichte sprechen von Schäden, zwei davon in Bandar Kangan in der Nähe von Bushehr im südlichen Iran, einem weiteren in der Stadt Darab. Diese Krise hätte verhindert werden können, denn schon am Sonntag, den 22. März war von jahreszeitbedingten Regenfällen in den Provinzen Hormozgan, Fars, Bushehr, Sistan und Belutschistan sowie Kerman berichtet worden. Dies traurige Ereignis findet nur wenige Tage nach dem persischen Neujahrsfest statt. Auch während des vorigen Nowruz hat die Hochflut in vielen iranischen Städten Todesopfer gefordert.

Nahrung im Iran – Kerman, Kahnuj im März 2020

Berichte aus Kangan bestätigten: Es seien 120 mm Regen gefallen, allein am Sonntag 100 mm. Der Regen hat in einigen Dörfern – in der Nähe dieser Städte – zum Stromausfall geführt; hinzu kamen zwischen den beiden Städten Rahak und Dir – in der Provinz Bushehr – gefährliche Schlammlawinen. Der Gouverneur in Kangan hat bestätigt, daß diese Regenfälle in der lokalen Infrastruktur Schäden angerichtet haben – an den Häusern, am Viehbestand und an den Fahrzeugen.

In der Stadt Poledokhtar in der Provinz Lorestan sind viele Straßen von der Flut umzingelt worden. Wohnhäuser und Scheunen wurden beschädigt. Viele zu den Dörfern führende Straßen – darunter die in dem Bezirk Paie von Lorestan gelegenen – sind durch die Hochflut unpassierbar geworden.

Diese Hochflut ist zurückzuführen auf die Mißwirtschaft des Regimes, das die Infrastruktur zerstört, indem es überflüssige Dämme errichtet, Flußläufe austrocknet, vor allem aber die Hilfe für die Opfer versäumt, wenn einmal die Flut gewütet hat.
Berichte aus dem Iran bestätigen die Tatenlosigkeit des Regimes. Sie zeigen außerdem an, daß trotz verschiedener Flutkrisen im Jahre 2019 das iranische Regime sich weiterhin weigert, nach den Regenfällen Geld für die Reparatur der Infrastruktur zur Verfügung zu stellen. Es ist die gleiche kriminelle Haltung wie die während des Ausbruchs des Coronavirus festgestellte. Diese Tatenlosigkeit hat nach den Berichten, die von der Organisation der Volksmojahedin des Iran (PMOI, Mujahedin-e Khalq oder MEK) veröffentlicht wurden, bereits fast 10 000 Menschen das Leben gekostet.

Dazu schrieb Frau Maryam Rajavi, die gewählte Präsidentin des Nationalen Widerstandsrates des Iran (NWRI), auf Twitter: „Die Bekundungen meines Mitgefühls mit unseren Landsleuten sind in neun iranischen Provinzen, die von der Hochflut, bei der Flüsse über ihre Ufer stiegen, umzingelt wurden, gestrandet. Mein Beileid gebührt den Familien in Larestan und Bandar Abbas. Wie bei der Verbreitung des Coronavirus im Iran waren von dem depravierten Regime der Mullahs keine Bemühungen um Erleichterung zu erwarten. Das Volk des Iran wird zum Opfer von Vorfällen, die verhindert werden könnten.“

Ali Safavi: Die iranischen Mullahs verstecken den Coronavirus unter ihren Roben

Dr. Ali Safavi, ein Mitglied des Auswärtigen Komitees im Nationalen Widerstandsrates Iran (NWRI), schrieb einen Kommentar, der in Communities Digital News veröffentlicht wurde. Dort schreibt er über die aktuellen Situation im Iran inmitten des Ausbruchs des Coronavirus und wie die Vertuschung des Regimes dazu führte, dass dadurch nun 5950 Menschen ihr Leben verloren haben.

Coronavirus Pandemie: Unterschiede zwischen dem Iran und anderen Ländern

Iran, Ausbruch des Coronavirus – Ein Krankenhaus in Teheran
Der Coronavirus hat sich zu einer Pandemie entwickelt. Doch es gibt klare Unterschiede zwischen dem Ausbruch des Coronavirus im Iran und in anderen Ländern.

Iran: In 186 Städten hat das Desaster des Coronavirus schon mehr als 5.500 Menschen das Leben gekostet

Iran: Die Ausbreitung des Coronavirus auf das Land

Repressive Mobilmachung, um einer Erhebung der Jugend während des Feuerfestes entgegenzutreten – unter dem Vorwand des Kampfes gegen das Coronavirus

Steht der Iran kurz vor einer landesweiten Rebellion?

Analyse des „Asra Thinktank” über die derzeitige Situation der iranischen Gesellschaft nach dem Ausbruch des Coronavirus

Analyse eines Thinktanks der Fraktion Khameneis 

Am 14. März hat die staatliche Tageszeitung Mizan, die mit

Internationales Panel mit Meinungsäußerungen zur Coronavirus Epidemie im Iran

Namhafte Ärzte äußern sich zur Coronavirus Epidemie im Iran—15. März 2020
Mehr als 20 Ärzte und Spezialisten für Medizin aus sieben Ländern in drei Kontinenten haben sich am Sonntag, dem 15. März, an einer besonderen Internetkonferenz beteiligt, in der es um die Pandemie Krise im Iran und um die Reaktion ging, die beim Mullah Regime zu sehen ist, das die iranische Bevölkerung wehrlos sich selbst überlassen hat.