Tuesday, November 29, 2022
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Deutsches Unternehmen bestreitet Verkauf von Teilen für Todeskräne im Iran

uelle: Washington Free Beacon

Der Vorsitzende eines deutschen Unternehmens, dessen Kräne nach einem Bericht für öffentliche Erhängungen im Iran eingesetzt worden sein sollen, bestritt diese und lehnte Aufrufe zu einem Ende der Geschäftsbeziehungen mit Teheran aus humanitären Gründen ab.

Die deutsche Baufirma Atlas geriet unter Beschuß, nachdem eine Anwaltsgruppe darüber berichtet hatten, dass die Firma Kräne an den Iran geliefert hat, die bei öffentlichen Erhängungen von Oppositionellen und anderen Iranern genutzt worden sind.

Der Iran ist die führende Nation in Sachen Hinrichtungen in der Welt. 529 Menschen wurden letztes Jahr hingerichtet, meist durch Erhängungen. Weitere 40 Menschen wurden alleine innerhalb von zwei Wochen im Januar gehängt und bereits zwei Menschen einen Tag nach dem Amtsantritt von Hassan Rohani. 

Das Name Atlas findet sich auf mehrere Fotografien wieder, die auf Kränen bei öffentlichen Erhängungen entdeckt wurden. Auf ihnen ist zu sehen, wie ein maskierter Henker einen Mann an einem Kran hochziehen läßt, während andere zusehen, darunter auch Kinder. 

Die Fotos wurden von der Anwaltsgruppe „Vereinigung gegen einen nuklearen Iran (UANI) veröffentlicht. Sie forderten den Vorsitzenden Fil Filipov auf, „sofort alle Geschäftsbeziehungen mit dem Iran zu beenden“. 

Atlas soll im Iran durch das Tochterunternehmen Hydro Atlas vertreten sein. Atlas sagte jedoch, dass es keine Geschäfte mit dem Iran macht und nicht weiß, wie seine  Kräne in das Land gelangt sind. 

„Wir liefern keine Kräne in dieses Land!“, sagte Filipov per E-Mail gegenüber Washington Free Beacon, nachdem wir ihm die Bilder über die Kräne geschickt hatten, die bei den Erhängungen benutzt wurden.