Thursday, February 9, 2023
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Agenten des iranischen Regimes töten Revolutionsgardisten die nicht in Syrien kämpfen wollen

NWRI – Eine Führungskraft der Revolutionsgarden wurden von Geheimdienstagenten unter der Folter getötet, weil sie ablehnte, im Bürgerkrieg in Syrien zu kämpfen.

Die Fotos zeigen die Folterungen an seinem Körper.

Glaubhafte Quellen belegen, dass eine Geheimdienstabteilung der iranischen Revolutionsgarden ein Führungsmitglied zu Tode folterten, weil er ablehnte, im syrischen Bürgerkrieg zu kämpfen.

Bei dem Toten handelt es sich laut dieser Quelle um Mohammad Reza Hamidavi. Er war 27 Jahre alt, verheiratet mit einem Kind. Er lehnte es ab, nach einem Befehl der iranischen Revolutionsgarden im syrischen Bürgerkrieg zu kämpfen. Doch anstatt seine Verweigerung vor einem Militärgericht zu behandeln, folterten ihn Geheimdienstoffiziere zu Tode.

Die Revolutionsgarden lieferten seinen Leichnam an seine Familie aus, die im Süden des Iran in Ahvaz lebt. Seine Beerdigung fand am Sonntag morgen unter scharfen Sicherheitsvorkehrungen statt. Die Beerdigung fand in der Ortschaft Shokriat statt, die sich in der Nähe von Ramshir (auch bekannt als Kholfabad) nordöstlich von Ahvaz befindet. Sicherheitskräfte beobachteten die gesamte Beerdigungszeremonie.

Die glaubhafte Quelle berichtete weiter, dass die Verwandten des Opfers die Folterungen an seinem Körper bemerkten. Es gab Prellungen an seinem Nacken, Händen und Füßen und weitere beschädigte Körperteile wiesen darauf hin, wie brutal er gefoltert worden sein muss.

Die Behörden lehnen jegliche Verantwortung für die Ermordung des früheren Mitgliedes ab und versuchten seinen Tod mit widersprüchlichen Erklärung zu rechtfertigen. Sie sagten der Familie des Opfers, er hätte einen Herzinfarkt gehabt, obwohl die Revolutionsgarden ihnen sagten, er habe sich in einer Zelle im Verhörzentrum selbst erhängt.

Bereits zuvor hatten die iranischen Revolutionsgarden einige Balochi inhaftiert, weil sie ebenfalls ablehnten, im syrischen Bürgerkrieg für Bashar al-Assad zu kämpfen. Die Balochi lehnten es ab, in diesem Krieg zu kämpfen, weil eine sunnitischer Geistlicher eine Fatwa herausgegeben hatte, welche ihnen die Teilnahme an dem Krieg untersagte. Außerdem stiegen die Proteste einiger Politiker im Iran gegen die iranische Einmischung in Syrien an. Die Aktivisten sagten, dass die immensen Kosten der Militärintervention in Syrien die nationalen Interessen des Iran bedrohen. Die Kosten, die in den letzten Jahren von Teheran zur Unterstützung des Assad Regimes verursacht worden seinen, hätten immense Auswirkungen auf den Iran.