Monday, December 5, 2022
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Bahrain wirft dem iranischen Regime „staatliche Förderung des Terrorismus“ vor

von Bahrain hat dem iranischen Regime vorgeworfen, in einer Kampagne „staatlich geförderten Terrorismus“ gegen die herrschende pro-westliche Monarchie vorzugehen, um sie zum Sturz zu bringen; das teilte die britische Zeitung „Daily Telegraph“ am Mittwoch mit. Beamte der bahrainischen Sicherheitsbehörden behaupten,

das iranische Regime gewähre Terroristen, die Angriffe auf das Königreich planen, Asyl und finanzielle Unterstützung. Sie sagen, Dutzende bahrainische Bürger seien in Lagern, die von den Revolutionsgarden des iranischen Regimes unterhalten würden, in terroristischen Techniken ausgebildet worden. Während eines Besuches in London behauptete Sheikh Khalid bin Ahmad Al Khalifa, der Außenminister von Bahrain, Teheran haben gegenüber den benachbarten Golfstaaten den „Weg der Eroberung und Bemächtigung“ eingeschlagen.

„Wir kämpfen gegen staatlich geförderten Terrorismus,“ sagte Sheikh Khalid. „In Bahrain operieren Zellen, die ihren Vorgesetzten im Iran direkt Bericht erstatten.“

Seitdem das iranische Regime im Juni das umstrittene Abkommen mit dem Westen unterzeichnet hat, haben die Vertreter der bahrainischen Regierung nach eigener Mitteilung in dem Scheichtum eine signifikante Zunahme vom Iran gedeckter terroristischer Aktivität festgestellt.

Im Juli wurden zwei bahrainische Polizisten getötet und sechs weitere verletzt – nach einem Bombenangriff von Terroristen, die, so behaupteten die Bahrainer, von iranisch gedeckten Milizen ausgebildet worden waren.

 

Dabei haben bahrainische Sicherheitsbeamte Versuche der Revolutionsgarden verhindert, auf dem Seewege Waffen und Munition in das Königreich zu schmuggeln. 

Sheikh Khalik sagte, die Westmächte betrachteten das Nuklearabkommen zwar als den Beginn einer neuen Ära der Beziehungen zwischen Teheran und der Welt, es habe aber keinerlei Auswirkung auf die aggressive Haltung des iranischen Regimes gegenüber seinen Nachbarn in der Golfregion. 

Abgesehen von der Förderung des Terrors in Ländern wie Bahrain decken die iranischen Behörden auch die Versuche der Huthi-Rebellen im Jemen, der demokratisch gewählten Regierung die Kontrolle über das Land aus der Hand zu nehmen. 

„Wir müssen über die Beziehungen des Iran zu seinen Nachbarn in der Golfregion sprechen,“ sagte Sheikh Khalid. „Dies war in dem Nuklearabkommen nicht vorgesehen, und es ist ein ernsthaftes Hindernis für die Aufnahme normaler Beziehungen zwischen dem Iran und dem Rest der Welt.“

Der Daily Telegraph fügte hinzu: Die Behauptungen, daß das iranische Regime Versuche, den Bahrain zu destabilisieren, unterstütze, würden von Großbritannien mit ernster Sorge aufgenommen, denn es betrachte Bahrain als wichtigen Verbündeten in dem Bemühen, der ölreichen Golfregion den Frieden zu erhalten.

Bahrain befürchtet jetzt, das iranische Regime werde die Milliarden Dollars, die es nach Aufhebung der Sanktionen einnehmen werde, zu einer gewaltigen Steigerung der Rüstungsproduktion verwenden, um seine Nachbarn in der Golfregion einzuschüchtern. 

„Die Strategie des Iran scheint in maximaler Rüstungsproduktion zu bestehen,“ sagte Sheikh Khalid. Die Iraner „stapeln große Mengen von Raketen, mit denen sie jedes Abwehrsystem in der Golfregion überwältigen können.“

„Wir befürchten, daß die finanziellen Mittel, die nach der Aufhebung der Sanktion an die Revolutionsgarden fließen werden, dazu eingesetzt werden, die Bedrohung durch das iranische Raketenprogramm noch zu steigern.“