Monday, November 28, 2022
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Das iranische Regime ist dabei, die Irak Krise und das Vordringen von ISIS anzuheizen

Die Krise im Irak und das Vordringen der Terrorgruppe ISIS werden durch die Einmischung des iranischen Regimes angeheizt, meint eine britische Würdenträgerin.

 

Der Iran ist auch ein zentraler Faktor für den breiteren Konflikt, der den ganzen Mittleren Ostens ins Chaos stürzt, äußerte die frühere stellvertretende Sprecherin des Oberhauses Baroness Turner of Camden

In einem Beitrag zur Nachrichtenseite The Diplomat im Internet schreibt sie, dass der Iran eine bedeutende Rolle bei der Eskalation der Unruhen in der Region gespielt habe, seit sie im Frühsommer angefangen haben.

Weiter schreibt sie: „Wer die Aktivitäten des Iran im Mittleren Osten genau verfolgt, der begreift, dass seine Regierung und seine Revolutionsgarden eine wichtige Triebkraft im Bürgerkrieg sind, der weiterhin den Irak zerreißt“.

Mehr noch, der Iran ist ein zentraler Faktor für den breiteren Konflikt, der anscheinend dazu führt, dass der ganze Mittlere Osten sich jenseits aller Hoffnungen auf Stabilität befindet.

Dieser Konflikt hat einem multinationalen ‚Kalifat‘, dem Islamischen Staat (ISIS), Auftrieb gegeben und es ist kein Zufall, dass er in den beiden Ländern hochgekommen ist, wo der Iran den stärksten Einfluss ausübt“.

Sowohl der schiitische Iran als auch die sunnitische Theokratie ISIS haben ihre Geringschätzung für menschliches Leben mit Hinrichtungen auf dem Schlachtfeld und mit öffentlichen Erhängungen demonstriert, schreibt Baroness Turner.

Sie setzt hinzu: „Wenn das der Grundzug beider Seiten im Konflikt ist, dann ist es töricht, anzunehmen, eine sei irgendwie besser als die andere.

Ohne Zweifel ist sich der Iran sehr wohl dessen bewusst, dass ein starker sunnitischer Aufstand der Sache der Solidarität unter fundamentalistischen Schiiten Dringlichkeit verschafft, solange dieser Aufstand die schiitischen Führer in Teheran nicht bedroht. Einige der iranischen Regierungsleute haben ausdrücklich erklärt, dass ISIS keine Bedrohung für sie darstelle.

Das hat sie nicht davon abgehalten, Mittel in den Irak fließen zu lassen, um schiitische Milizen zu mobilisieren und sie mit Waffen zu unterstützen, und nicht von einer wachsenden Rolle der Qods Armee der Revolutionsgarden auf dem Schlachtfeld. 

Analytiker aus anderen Ländern haben beobachtet, dass der Kommandeur der Qods Truppen Qassem Soleimani die mächtigste Einzelperson im heutigen Irak  und die Hauptquelle der Gewalt von iranischer Seite ist“.

Baroness Turner, die jetzt ein führendes Mitglied des Britischen Parlamentsausschusses für Freiheit im Iran (BPCIF) ist, schreibt weiter: „Inzwischen ist es der iranische Einfluss im Irak, der ISIS in die Lage versetzt, sunnitische Kämpfer für ihre Seite zu gewinnen. Die Unterstützung für eine Seite gegen die andere setzt nur den Kreislauf fort und spielt den Extremisten in die Hände.

Es war überhaupt der Iran, der diese Krise vor allem geschaffen hat. Die Rückendeckung des Iran für Maliki bestärkte ihn darin, sunnitische und andere Minoritäten von der Regierung auszuschließen, diejenigen, die sich ihm widersetzten, anzugreifen und den Status Bagdads als Handlanger der schiitischen Führer in Teheran zu bestätigen, um zu versuchen, die iranischen Oppositionsgruppen in Camp Ashraf und Liberty  zu zerstören“.

Sie unterstützt auch die Versicherung der Leiterin des Iranischen Widerstands Maryam Rajavi, dass Stabilität und Demokratie im Irak nur möglich sind, wenn Nuri al-Maliki nicht mehr im Amt ist und das iranische Regime aus dem Land vollständig vertrieben ist.

Sie ergänzt: „Mit der Ernennung von Haider al-Abadi zu Iraks neuem designierten Premierminister ist das erste dieser Erfordernisse erfüllt. Aber die zweite wichtigere Bedingung scheint in trauriger Weise unwahrscheinlich. So prominente westliche Politiker  wie Premierminister Cameron haben vorgeschlagen, dass der Iran ein möglicher Partner im Kampf der Welt gegen die Ausbreitung der ISIS im Irak sein könne.

Die Politik des Westens sollte islamischen Extremismus in der Region bekämpfen und eine nachhaltige Verringerung der Gewalt herbeizuführen.

Das wird nicht möglich sein, solange das iranische Regime und seine wohlbekannte Geringschätzung von Menschenleben über seine eigenen Grenzen hinaus Einfluss behält. Der erste logische Schritt in diese Richtung würde sein, das Streben des iranischen Volkes nach Demokratie  zu unterstützen und Frau Rajavis Bewegung, den iranischen Widerstand,  Rückendeckung zu geben und sich dafür einzusetzen“.