Monday, January 30, 2023
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Das Parlament des iranischen Regimes verdoppelt das Budget für die öffentlichen Sender des Regimes

Montag, den16. Januar 2017 um 18:16 Uhr

NWRI – Mit 130 Stimmen dafür hat das Parlament des iranischen Regimes am Sonntag, dem 15. Januar, das Budget für die öffentlichen Sender verdoppelt.

Das Geld, das von der Regierung für die öffentlichen Sender aufgebracht wird, umfasst 3,5 Prozent des nationalen Budgets. Damit ergibt sich durch die jetzige Erhöhung ein Betrag von fast 3000 Milliarden Toman (1 Milliarde Dollar) gegenüber den vorherigen 1500 Milliarden (500 Millionen Dollar).
Bei der Sitzung am Sonntag hat Ahmad Salek, Parlamentsmitglied des Regimes für Isfahan, seine Besorgnis darüber geäußert, dass sich Satellitenkanäle ausbreiten, die gegen das Regime eingestellt sind. Er erklärte: „Feinde des Islam haben große Satellitenkanäle gegen uns eingerichtet. Es gibt heute mehr als 250 oppositionelle Sender, die Pläne gegen uns schmieden und versuchen, die Bevölkerung und die Jugend von der Revolution und den würdigen Auffassungen des Obersten Führers (Khamenei) abzubringen. Das gehörte zu den 14 Zielen, die vom Aufruhr (Aufstand von 2009) proklamiert worden sind“, meinte Salek.
Ein anderes Parlamentsmitglied, Bahram Parsai, hat sich jedoch gegen die Erhöhung des Budgets für die öffentlichen Sender des Regimes gewandt und erklärt: „Das Budget des IRIB (staatliche Rundfunkgesellschaft mit mehreren in- und ausländischen Sendern)  liegt derzeit bei 1200 Milliarden Toman. Mit diesem Beschluss erhöhen wir das Budget auf mehr als 2000 Milliarden, das bedeutet einen Zuwachs um 50 Prozent. Welches andere Budget haben wir um soviel erhöht? Wann haben wir das Budget für die Armen und die ländlichen Gebiete um soviel erhöht, wie wir es jetzt für die öffentlichen Sender tun? Das bedeutet, dass die Finanzierung anderer Sektoren vermindert wird“.
Ein anderes Mitglied des Parlaments des Regimes räumte ein, dass die öffentlichen Sender in der Bevölkerung verhasst seien, und konstatierte: „Die verbreitete Verwendung von Satellitenschüsseln im ganzen Land zeigt, dass es unseren Staatssendern leider an einem hinreichend großen Publikum mangelt. Die schlechte Leistung von IRIB veranlasst leider die Menschen dazu, sich bösartigen Satellitenkanälen zuzuwenden. Dafür muss IRIB verantwortlich gemacht werden, es hat seine Rolle nicht angemessen gespielt“.