Saturday, November 26, 2022
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Der ehemalige argentinische Außenminister räumt ein, daß das iranische Regime ein jüdisches Zentrum gesprengt hat

Am Freitag legte der argentinische Journalist Daniel Santoro zwei Aufnahmen vor, in denen man hört, wie der frühere argentinische Außenminister Hector Timerman zugibt, daß die Bomben, die im Jahre 1994 das Zentrum AMIA der jüdischen Gemeinde in Buenos Aires zerstörten,

vom iranischen Regime gelegt worden waren. 

Timerman sprach im Jahre 2012 mit Guillermo Burger, dem Präsidenten der örtlichen jüdischen Gemeinde, als die Verhandlungen mit dem iranischen Regime über dessen Verantwortung für den terroristischen Akt eben begonnen hatten. 

Santoro erklärte, während der Unterhaltung, die er in seinem neuen Buch „Nisman Must Die“ (‚Nisman muß sterben’) enthüllte, habe „Timerman auf die Mitglieder der AMIA dahingehend Druck ausgeübt, daß sie zu Beginn zu Verhandlungen mit dem Iran keine Erklärung herausgäben“. 

Die Verhandlung gestaltete sich, so Santoro, sehr dramatisch, weil die damalige Präsidentin Cristina Fernández de Kirchner sich offiziell auf die Haltung festgelegt hatte: „Wir verhandeln nicht mit Terroristen.“

Der neue Justizminister Argentiniens, Germán Garavano, hat bereits erkärt, er werde nicht gegen eine Gerichtsentscheidung Berufung einlegen, wonach eine Übereinkunft mit dem Regime des Iran zu annullieren wäre, die Teheran von der Verantwortung für die Schandtat in der AMIA, bei der 85 Personen getötet und 330 verwundet worden waren, reinwäscht. 

Garavano amtiert im Kabinett des neuen argentinischen Präsidenten Mauricio Macri, der sein Amt vor zwei Wochen angetreten hat.