Wednesday, November 30, 2022
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Die nichtswürdigen Tricks des iranischen MOIS mit der Zielscheibe Iranischer Widerstand

Irrsinniges Agieren in der Maschinerie des iranischen Cyber Kriegs, um der internationalen Kampagne des Widerstandes etwas entgegenzusetzen
Das iranische Regime scheint sich vollkommen zu verirren nach den großen Kundgebungen der Opposition in vielen Hauptstädten der Welt und der fünftägigen Versammlung in Ashraf 3, die von 350 politischen Prominenten aus 47 Ländern aufgesucht wurde, zusätzlich zu einem wachsenden Strom an Aktivitäten der Widerstandseinheiten innerhalb des Landes.

Die Veranstaltungen haben dem Regime einen schweren Schlag versetzt mitten in einem umfassenden Ölembargo und internationalen Sanktionen gegen den Obersten Führer des Regimes Ali Khamenei und den Außenminister Mohammad Javad Zarif.
Am 4. August 2019 hat Ali Rabie, Regierungssprecher des Mullah Hassan Rohani und einer der Gründungsmitglieder des iranischen Ministeriums für Nachrichtendienste und Sicherheit (MOIS), sich beklagt, dass die Wortwahl des Weißen Hauses gegen das Regime ähnlich der der Organisation der Volksmudschahedin des Iran (PMOI/MEK) ist.
Khameneis Sprachrohr, die Tageszeitung Kayhan, schrieb am 8. August, dass die MEK „tief in unsere Häuser eingedrungen ist und dass ihr Einfluss fühlbar ist“.
Der Brigadegeneral im Revolutionsgarde (IRGC) Assadollah Nasseh äußerte gegenüber dem staatlichen Fernsehen am 28. Juli: „Wir müssen wissen, dass alles was in der Welt gegen uns geschieht, das Ergebnis ihrer [der PMOI/MEK] Lobby-Bemühungen irgendwo ist oder eines Preises, den sie gezahlt haben… Was die Raketen anbetrifft, so ist uns bezeugt, dass es sich auf Informationen gründete, die sie den Amerikanern lieferten. In Bezug auf die Menschenrechte schreiben sie Dossiers und Aktenmaterial und liefern sie den Europäern und üben damit Druck auf uns aus. Sie benutzen jeden erdenklichen Hebel gegen uns“.
Vertreter des iranischen Regimes sind in Schrecken versetzt durch das Gespenst, wenn sie das herzliche Willkommen der PMOI/MEK und des Iranischen Widerstands in den Netzen der sozialen Medien sehen.
IRGC Brigadegeneral Gholamreza Jalali, der die zivilen Verteidigungskräfte befehligt, erklärte gegenüber der staatlichen ISNA am 29. Juli 2019: „Unser neuer Krieg [mit der PMOI/MEK] im Internet ist schwieriger als die Mersad Operation“. [Mersad oder Operation Ewiges Licht war eine Offensive des Iranischen Widerstands, der 100 Meilen in den Iran eindrang, was im Juli 1988 zur Befreiung zweier Städte führte. Dies erschütterte die Fundamente des Regimes]. „Viele hasserfüllte, beleidigende und verleumderische Kommentare werden von ihnen [PMOI/MEK] mit falschen Konten ins Netz gesetzt. Ihre Fingerabdrücke sind in vielen Kontroversen enthalten, mit denen wir es zu tun haben. Viele der Nachrichten, die im Cyberspace zirkulieren und die gegen den Staat und die Revolution orientiert sind, sind ihre psychologische Kriegführung gegen uns… Sie [PMOI/MEK] nutzen einige der schwachen wirtschaftlichen Umstände zu ihrem Vorteil und stacheln die Leute dazu auf, sich zu erheben… Im Verlauf der Ereignisse des vergangenen Jahres haben wir gesehen, wie die gleichen Falschnachrichten im Internet eine bedeutende Rolle beim Lenken der Art der Wahrnehmung der Knappheit an Artikeln des Grundbedarfs spielten… Sie versuchen, die öffentliche Meinung und die Wahrnehmungen in der Gesellschaft negativ zu beeinflussen und Verzweiflung, Enttäuschung und ein Gefühl des Versagens der Islamischen Republik einzuflößen“.
Der stellvertretende Befehlshaber der Sarollah Hauptquartiere des IRGC meinte: „Heute haben sie [PMOI/MEK] alles daran gesetzt, das heilige System der Islamischen Republik im Internet herabzusetzen“.

Am 29. Juli 2019 beschwerte sich ein Agent des MOIS mit Namen Mohammad Javad Hasheminejad über die „Anwesenheit von 1500 von ihren [der PMOI/MEK] Einheiten in drei Schichten rund um die Uhr“ in den Netzen sozialer Medien und ihre Rolle bei „den Aufständen von 2018 in dem Land“ und ergänzte: „Wir müssen unseren Feind kennen und seine Ziele kennen, damit wir dem etwas Entsprechendes entgegen zu setzen haben“.
Das Gründungsmitglied des IRGC Brigadegeneral Abolghassem Forutan äußerte gegenüber der staatlichen Nachrichtenagentur Mizan am 2. August 2019: „Dieses Mal wollen sie die Werte unserer Nation und unseres Systems verletzen durch den Gebrauch des Cyberspace und der sanften Gewalt“.
Es ist evident, dass das MOIS, das IRGC und die Quds Armee sich auf eine unnütze Kampagne eingelassen haben, um dem wachsenden Widerstand gegen das System etwas entgegenzusetzen, indem sie ihre Maschinerie der Propaganda und des Kriegs im Internet benutzen. Ihre bekannten Taktiken der Unterdrückung, die sie gegen den Iranischen Widerstand anwenden, sind Kampagnen der Dämonisierung, der Ausstreuung von falschen Informationen und Nachrichten, der Gebrauch von betrügerischen Emails und Konten, das Schicken von Drohmails, das Einspeisen von Viren und Würmern, um die Computer und die Emailkonten von Unterstützern des Iranischen Widerstands zu schädigen.

1. Eine Website in englischer Sprache, die vom iranischen Regime unter der Bezeichnung Iran Front Page (IFP) erstellt wurde, hat die lächerliche und ganz sicher falsche Behauptung verbreitet, dass sie Zugang zu einem Videoclip über ein „privates Treffen der MEK in Albanien“ erlangt habe. Der zweiminütige Clip über dieses „private“ Treffen gibt die Stimme von Herrn Mehdi Abrishamchi wieder, der die Politik der vergangenen US Administrationen zur Besänftigung des Kleriker-Regimes schildert. Es wurde flugs in einem Netz von Websites veröffentlicht, die mit dem iranischen MOIS verknüpft sind. Es gibt nichts Neues, Privates oder Vertrauliches in diesem Clip. Er hat aber auch nichts mit Albanien zu tun. Es handelt sich nur um einen aus dem Zusammenhang gerissenen Teil eines öffentlichen Treffens mit Iranern nach der Versammlung der Iraner in Paris am 1. Juli 2017. Ähnliche Kommentare wurden bei verschiedenen Gelegenheiten im Fernsehen Simaye Azadi gesendet und in Websites, die mit dem Iranischen Widerstand in Verbindung stehen. Die Lügen des MOIS gehen sogar so weit, den bankrotten Wunsch des Regimes nach solchen Nachrichten zu zeigen, um die Moral seiner entmutigten Anhänger zu heben. Die Website IFP, die auf Englisch und Arabisch veröffentlicht wird, ist seit Juni 2014 registriert auf Mahmoud Asgari in der Ali Shariati und Pri-Jamali Straße 26 in Teheran. Die Telefonnummer für diese Website ist +93-2177528888. Die Ländernummer 93 ist die von Afghanistan.

2. Ebenso lächerlich und amateurhaft ist es, wenn das MOIS behauptet, Zugang zu einem anderen Tondokument mit Herrn Abrishamchi über ein anderes internes Treffen in Albanien bekommen zu haben, und diese Behauptung auf einer Website Mozahemin.org [was „Störungen“ bedeutet] wiedergibt. Die Internetseite verbreitet eine Tonspur über eine Frau, die unter dem Bild, das Herrn Abrishamchi bei einem öffentlichen Treffen in Paris zeigt, eine Frage stellt. Die Frau fragt: „Im Jahr 2013 hat eine Botschaft angekündigt, dass das Regime in sechs Monaten gestürzt würde…“ Die Internetseite des MOIS fährt dann damit fort, die aus dem Zusammenhang gerissene Tonaufzeichnung als Beweis für Proteste hochrangiger Mitglieder der PMOI in Albanien auszugeben. Aber das Foto in dem Artikel und die Stimme der Frau (falls sie nicht überhaupt vom MOIS fingiert sind) haben keinerlei Beziehung zu Albanien. Die Frage (eine Botschaft von 2013) hat auch keine Beziehung zu irgendeiner der Treffen oder Ansprachen von Herrn Abrishamchi, in denen er Fragen seiner Landsleute beantwortet. Abgesehen davon, dass es die dort erwähnte Botschaft von 2013 nie gegeben hat. Die Internetseite Mozahemin, die in Maschad registriert ist, hat als Adressen die Büros des MOIS und projiziert ihr eigenes Motto auf die PMOI/MEK, wenn sie schreibt: „Wo immer es Terrorismus, Mord und Verrat gibt, sind wir da“. Die Internetseite stellt sich selbst vor als eine „Website für die Störung des Volkes des Iran“, um die MEK zu parodieren und fährt fort, dass sie „ein Fenster in eine studentische, wissenschaftliche und menschenrechtliche Organisation ist, die das Ergebnis von Bemühungen einiger Studenten im ganzen Iran ist und im Wesentlichen von denen, die an dem Feld der Bekämpfung von Terrorismus interessiert sind“. Die Bedeutung von Student, Wissenschaft und Menschenrechte in der vulgären Welt der Kleriker im Iran kann nicht mehr als das sein. Die Betreiber der Internetseite sind wahrscheinlich die gleichen Studenten, über die Khamenei am 22. Mai gesprochen hat, als er sagte: „Nach Berichten, die ich bekomme, haben Organisationen und Assoziationen von Studenten in den letzten ein bis zwei Jahren auf verschiedenen Feldern gute Arbeit geleistet. In nationalen und internationalen Angelegenheiten. Das ist eine gute Form von Präsenz. Eine Versammlung vor einigen Botschaften ist manchmal gut. Natürlich sollte das beschränkt bleiben, wohl kalkuliert und vernünftig sein und unsere moralische und spirituelle Überlegenheit zeigen. Es ist nicht so, dass das Übersteigen der Mauern [von Botschaften] immer gut ist. Manchmal jedoch ist es gut“.

3. Die Unfähigkeit des MOIS, der MEK etwas entgegenzusetzen, wurde augenfällig in einem Artikel der staatlichen Zeitung Khorasan vom 3. Juni 2019 unter der Überschrift: „Veröffentlichung des ersten Dokuments über das Eingreifen der MEK beim Aufruhr im Dezember 2017“. Er zitiert Khamenei unter dem 9. Januar 2018 und stellt fest, dass die MEK die dritte Seite eines Dreiecks ist, das die Aufstände hervorgebracht hat, die sie Monate früher vorbereitet hatten. Dann lässt es die Siegesfanfare ertönen: „Wir veröffentlichen zum ersten Mal Teile von einem geheimen internen Treffen der Monafeghin [Schmähausdruck für PMOI/MEK] im Januar 2018, in dem Mehdi Abrishamchi, der zweite Kommandeur der Gruppe, explizit die terroristische Rolle beim Aufruhr im Dezember 2017 enthüllt hat“. Der Artikel fährt fort: „Die Tonaufzeichnung dieses fünfstündigen vertraulichen Treffens wurde von einem hochrangigen Mitglied dieser terroristischen Gruppe veröffentlicht und Teile des Transskripts sind hier in der Khorasan publiziert“. Danach berichtet er über die Rolle der PMOI/MEK und von Widerstandseinheiten bei Protesten in Kazeroun, Ahvaz, und Touysirkan aufgrund einer „hoch vertraulichen“ Quelle. Es wird Mehdi Abrishamchi zitiert, wie er die Notwendigkeit betont, 1000 Ashraf Basen zu aktivieren, was 1000 Widerstandseinheiten bedeutet und das Anfachen der Aufstände in den genannten Städten. Kurz gesagt, ist das der Albtraum dieses Regimes und des MOIS.

4. Unmittelbar nach dem Skandal wegen des gefälschten Twitter Kontos des französischen Generalkonsuls in Jerusalem (über den der Ausschuss zur Abwehr von Terrorismus im NWRI eine Erklärung abgegeben hat) brachte das MOIS eine gefälschte Twitter-Botschaft im Namen eines Vertreters der Polizei in Toronto (Donald Belanger) heraus. Am 8. August schrieb The Daily Beast darüber: „Vertreter des amerikanischen Nachrichtendienstes haben eine Desinformationskampagne in den sozialen Medien unter Kontrolle gebracht, die versucht hat, den Nationalen Sicherheitsberater des Weißen Hauses fälschlich mit einer Operation der Geldwäsche und des Drogenhandels in Verbindung zu bringen. Am Montag hat ein Twitter-Benutzer, der von sich behauptete, er sei ein hochrangiges Mitglied der kanadischen Strafverfolgungsbehörde, Nachweise darüber ins Netz gestellt, die mutmaßlich eine elektronische Überweisung über 350 000 $ von einem kanadischen Unternehmen für Kinderbekleidung an ein Konto der Tochter des Nationalen Sicherheitsberaters John Bolton in einer Schweizer Bank belegen… Twitter hat das gefälschte Konto von Belanger gesperrt und der Sprecher der Polizei in Toronto Alex LI bestätigte gegenüber The Daily Beast, dass es sich um eine betrügerische Personenangabe handelte. Der reale Vertreter der Polizei, dem das Konto zugeordnet wurde, hatte niemals ein Twitter-Konto. Ein US Politiker, der mit der offensichtlichen Desinformationskampagne vertraut ist, erklärte, Vertreter der Gemeinschaft der Nachrichtendienste wüssten sehr gut Bescheid über die Bemühungen. Und Lee Foster, ein Analyst von nachrichtendienstlichen Operationen in der Firma für Sicherheit im Internet FireEye, sagte gegenüber The Daily Beast aus, dass die Techniken dieser Fälscher ‚konsistent sind mit dem, was wir bei vorherigen pro-iranischen Operationen der Beeinflussung festgestellt haben‘. Bolton gehört innerhalb der Trump Administration zu den aggressivsten Kritikern des iranischen Regimes. Der oben erwähnte US Politiker, gab zwar keinen besonderen Kommentar zur Desinformationskampagne in dieser Woche ab, meinte aber, Bolton sei das Ziel staatlich geförderter Operationen zur Einflussnahme, die dazu dienten, seine Stellung in der Administration zu schwächen. Obwohl Twitter am Montag sehr schnell die Twitter-Botschaft entfernte und das Konto sperrte, war sie schon aufgegriffen worden und in einer Reihe von Internetseiten aufgeführt, deren editorische Positionen mit der iranischen Regierung sympathisieren. Nachrichtenmedien wie Iran Front Page schmetterten die Aussagen ‚Belangers‘ heraus, dass ein kanadisches Unternehmen mutmaßlich die betreffenden Gelder überwiesen habe und beim Schmuggel einer beträchtlichen Menge an Opium erwischt worden sei“ und „enge Verbindungen zur terroristischen Gruppe Mujahedin Khalq Organisation (MKO) habe“.

5. Im Juli 2019 begann das MOIS damit, an Unterstützer des Iranischen Widerstands über gefälschte Email Konten, wie [email protected] und [email protected]  zu versenden. Mit Hilfe dieser Emails, die gut bekannte Personen als Absender haben oder auf ähnliche, aber gefälschte Emailkonten zurückgehen, hat das iranische Regime versucht, falsche und irreführende Informationen unter Iranern und Unterstützern des Widerstands auszustreuen.

6. Ende Juli benutzte die Cyberarmee des Regimes ein gefälschtes Konto in Telegram. @SetaregaZamini, um mehrere Iraner und Sympathisanten des Widerstands zu kontaktieren und sie um finanzielle Hilfe für Widerstandseinheiten innerhalb des Iran zu bitten.

7. Auch im Juli benutzte sie den Namen und die Emaildaten eines PMOI Unterstützers Zahra Asl Rousta ([email protected]), um eine Botschaft mit einer Pdf-Datei zu schicken, die mehrere Fragen enthielt und die Empfänger um Antwort bat. Die Pdf-Datei enthielt einen Virus und sollte die Computer der Empfänger hacken und Daten daraus entwenden.

8. Im April und Mai stellte sich eine Person mit dem gefälschten Namen Arezoo als Vertreter der PMOI vor, die sich mit den Problemen im Zusammenhang mit PMOI Unterstützern befasse. Sie stellte den Kontakt zu vielen von ihnen her, um ihnen mitzuteilen, dass eine andere Person Homa an ihre Stelle treten werde, weil sie viel Arbeit mit den anstehenden Demonstrationen habe. Die MOIS Agentin, die sich als Homa vorstelle, werde andere Fragen stellen, um Informationen über den Iranischen Widerstand zu bekommen. Zum Beispiel werde sie schreiben: „Ich möchte wissen, ob sie jemanden im Iran kennen, den sie mir vorstellen können und mit dem ich sprechen kann. Lassen Sie uns über irgendjemanden irgendwo etwas wissen, der mit uns in Verbindung treten könnte oder der uns Nachrichten vermitteln oder der eine kleine Aufgabe übernehmen könnte. Ich wäre Ihnen sehr dankbar”.

9. Im April 2019 schickte das Regime mit einer gefälschten Emailadresse, [email protected] , eine Pdf-Datei mit dem Namen „a visual report on the residents of Ashraf in Albania“ [ein Augenzeugenbericht über die Bewohner von Ashraf in Albanien]. Die Datei enthielt einen Virus, der jeden Computer infizieren würde, von dem aus darauf geklickt würde.

10. Auch im April 2019 benutzte ein Cyber Agent des Regimes ein gefälschtes Emailkonto, das den Namen eines Vertreters des Widerstands trug, um dringende Botschaften zu schicken und zu warnen, dass einige Emails gehackt worden seien. In einer dieser Botschaften hieß es: „Hi, ich möchte sie darüber informieren, dass die Emailadresse von … gehackt worden ist. Wenn er/sie Ihnen eine Email schickt, klicken Sie nicht darauf, weil es ein Virus ist, der Ihren Computer und Ihr Handy infizieren wird. Bitte lassen Sie das auch alle Freunde wissen“. Eine kurze Zeit darauf würde er/sie Botschaften senden und die Empfänger auffordern, eine besondere Emailadresse zu kontaktieren. Mit der Behauptung, er habe ihre Telefonnummern verloren, versuchte er Leute mit MOIS Emailkonten in Verbindung zu bringen und Informationen zu erhalten.

11. Ebenfalls im April 2019 benutzte ein Cyber Agent die Adresse [email protected], um zu zeigen, dass das Regime die Reihen der PMOI infiltriert habe. Dazu kopierte er einen Text mit der Überschrift „Alarm Nummer 10“, der vorher an PMOI Unterstützer geschickt worden war, und schrieb: „Alle diese Probleme in den letzten Tagen zusammengenommen sprechen für die Anwesenheit von Infiltrierern in den Reihen der Unterstützer der PMOI und der PMOI selbst, was es nur um so notwendiger macht, auf die Leute um uns herum aufzupassen, Grenzen zu ziehen und wachsam zu sein“. Der gleiche Text enthielt eine Reihe falscher Aussagen über Regime Emails oder verdächtige Telefonnummern, die benutzt wurden, um Unterstützer der PMOI zu kontaktieren und um Spenden zu bitten. Das diente dazu, das Vertrauen der Empfänger zu gewinnen. Selbstverständlich benutzen Unterstützer der PMOI niemals solche Methoden, um Spenden zu sammeln.

12. In einem anderen Fall benutzte das Regime das Telegram-Konto einer in Haft befindlichen Person, um ihren Bruder im Ausland zu kontaktieren und ihn in den Iran einzuladen. Er ging dem nach und brachte in Erfahrung, dass sein Bruder verhaftet worden war und dass dessen Telegram-Konto benutzt worden war.

13. Ein Cyber Agent des Regimes benutzte das gefälschte Emailkonto [email protected] (ähnlich dem Emailkonto von Hambastegi Meli), um Falschinformationen und Verleumdungen gegen die PMOI und den Widerstand zu verbreiten. Die richtige Email-Adresse lautet [email protected]

14. Agenten des MOIS haben zwei Email Adressen: [email protected]  und [email protected] , um Botschaften an Iraner und Unterstützer der PMOI zu schicken. Sie gaben sich als Dissidenten aus und stellten eine Reihe von Fragen und wiederholten dann Einiges von der Propaganda gegen die PMOI des Regimes und Unterstellungen gegen sie.

15. Die Cyber Agenten des Regimes benutzten auch ein gefälschtes Skype Konto, ISSA, dessen Bezeichnung der ähnelt, die von einem Mitglied des Widerstands benutzt wird, um Informationen von PMOI Unterstützern zu bekommen.

16. Eine andere Taktik, die vom MOIS angewendet wurde, bestand darin, Drohbotschaften an PMOI Unterstützer zu schicken, die auf Telegram aktiv sind. In einer solchen Botschaft von „didban fazaye majazi“ heißt es: „Lieber Telegram Benutzer, Sie haben sich der Telegramgruppe landesweiter Aufstand angeschlossen, die zur PMOI gehört. Bis jetzt scheint es, dass diese Mitgliedschaft aus Unwissenheit existiert. Wenn Sie weiterhin ein Mitglied bleiben, würde es als absichtliche Mitgliedschaft ausgefasst werden müssen und das würde rechtliche Konsequenzen für Sie nach sich ziehen“.
17. In den letzten paar Monaten haben Agenten des Nachrichtendienstes des Regimes die Telefonnummer 33937502075 benutzt, um Unterstützer der Widerstands in Frankreich zu kontaktieren, um ihre Facebook und Email Kontos zu bekommen.

18. Kürzlich hat das MOIS eine Email-Adresse ähnlich der eines US Journalisten und sein Bild und Informationen über ihn benutzt, um um ein Interview mit einem PMOI Unterstützer zu bitten. Es wurde ein gefährlicher Virus geschickt, um seinen Computer zu hacken, was aber scheiterte.
Der Ausschuss für Sicherheit und Abwehr von Terrorismus ruft alle Landsleute und Unterstützer der PMOI auf, die erbärmlichen Tricks des Regimes bloßzustellen und ihre Anschläge im Internet zu neutralisieren. Er fordert sie auf, verdächtige Emails oder solche mit unbekannter Herkunft und Versuche von Kontaktaufnahmen von Unbekannten nicht zu beantworten, sei’s in Telegram, Skype, Whatsapp oder wo auch immer und verdächtige Vorkommnisse dieser Art den NWRI Vertretungsbüros oder PMOI Ortsverbänden in den verschieden Ländern mitzuteilen.

Nationaler Widerstandsrat Iran
Ausschuss für Sicherheit und Abwehr von Terrorismus
14. August 2019