Tuesday, December 6, 2022
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EDITORIAL: Rouhanis roter Hering

NCRI – Im Mittelalter pflegten Banditen Hufeisen verkehrt herum anzubringen, um durch Tarnung ihres Weges die Sicherheitsbehörden auf die falsche Fährte zu setzen. In der persischen Literatur ist dies Mittel zum Sprichwort geworden – mit einem Ausdruck, der dem in der westlichen Welt gebräuchlichen „roten Hering“ ähnelt.

 Während der religiöse Faschismus, der den Iran beherrscht, sich der technischen Mittel des 21. Jahrhunderts bedient, um zu plündern, zu morden und zu massakrieren, verlegt er sich auf dieselbe Taktik, die die Banditen schon im Mittelalter verwandten.

Bemerkungen von Hassan Rouhani, dem Präsidenten des iranischen Regimes – unter dessen zweijähriger Herrschaft bereits 2 000 Menschen hingerichtet wurden – aus Anlaß der „Woche der Einheit der islamischen Welt“ laufen exakt auf den ‚roten Hering’ hinaus.

Die Mullahs, die den Iran beherrschen, feiern sich als die Wächter der Einheit der islamischen Welt – und dies der Tatsache entgegen, daß eben sie in der islamischen Welt die stärkste Quelle der Zwietracht sind, da sie ja in muslimischen Ländern den Brand sektiererischer Gewalttätigkeit in beispiellosem Ausmaß entfacht und somit 300 000 unschuldigen Syrern den Tod gebracht haben.

Es gibt in Teheran, einer Stadt von 14 Millionen Einwohnern, keine einzige sunnitische Moschee, und Agenten des Regimes haben den einzigen sunnitischen Gebetsraum zerstört. Und doch brüstet sich Rouhani mit der Gleichberechtigung von Sunniten und Schiiten im Iran. 

Indem sie unter dem Banner der „velayat-e faqih“ (der absoluten Herrschaft der Geistlichen) ein islamisches Kalifat errichtet haben, kamen Ruhollah Khomeini, Ali Khamenei und Rouhani dazu, die Steinigung, die Glieder-Amputation und das Ausschaben von Augen im Namen des Islam zu legitimieren und auf diese Weise das Bild des Islams und der Muslime zu verdüstern. Und doch brüstet sich Rouhani: „Wir müssen das negative Bild vom Islam aus dem Internet entfernen.“ In Wahrheit hat niemand das Bild des Islams und der Muslime stärker beschmutzt als die Verbrecher, die den Iran beherrschen.

Rouhani ist der Präsident eines Regimes, zu dessen Bilanz 

120 000 Hinrichtungen aus politischen Gründen, der Tod von einer Million Iranern in dem unpatriotischen achtjährigen Krieg gegen den Irak, die Ausplünderung des iranischen Nationalvermögens, der Export des Terrorismus und das Streben nach Atomwaffen gehören. Die Terroristen des Regimes haben kein Geld gespart – von Abuja bis nach Beirut, von Damaskus bis nach Bagdad und Kabul, und in der gesamten islamischen Welt. Und doch erklärt Rouhani unverschämt: „Wir müssen uns zusammenschließen und zusammenstehen gegen die Ideologie und die Sprache der Gewalt, die von den bewaffneten jihadistischen Gruppen wie Daesh gebraucht wird.“

Man muß Rouhani daran erinnern, daß das iranische Volk ein weiteres Motiv zum Sturz des geistlichen Regimes gewonnen hat: Das erste besteht in der Befreiung des Iran von der üblen Herrschaft der Mullahs, das zweite in der Befreiung des Islams und der Muslime, die dies Regime seit 37 Jahren als Geiseln gefangen hält. Die Mullahs können ihren blutbefleckten Weg vor dem iranischen Volk nicht verbergen; es wird nicht ruhen, bis es den Sturz dieser religiösen Tyrannei zuwege gebracht hat.