Saturday, November 26, 2022
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Freilassung von Kazem Darabi ist ein Zugeständnis an Terroristen

NWRI – Die Überlegung Deutschlands, einen wegen der Ermordung von vier kurdischen Dissidenten 1992 zu lebenslanger Haftstrafe verurteilten Terroristen freizulassen, hat unter den Menschenrechtlern große Besorgnis ausgelöst. Die Freilassung Kazem Darabis wäre ein Zugeständnis an Terroristen für ihre menschenunwürdigen Verbrechen. 

Das Berliner Gericht brauchte in diesem Fall fünf Jahre für sein Urteil. Das Gericht schlussfolgerte, dass eine Gruppe iranischer Führer, zu denen der Höchste Führer Ali Khamenei, der frühere Präsident Ali Akbar Hashemi Rafsanjani, der frühere Außenminister Ali Akbar Velayati, der frühere Minister für Nachrichtendienste und Sicherheit, Ali Akbar Hashemi, gehörten entscheidend an dem Mordauftrag im Mykonos Restaurant beteiligt waren. Zu einem späteren Zeitpunkt wurde ein internationaler Haftbefehl gegen Fallahian erlassen. Am 20. April 1997 befand das Gericht die vier Hauptangeklagten – darunter Darabi – wegen der Schüsse für schuldig.

Die Entscheidung der deutschen Behörden, die Terroristen, die mit der herrschenden religiösen Diktatur im Iran in Verbindung stehen, auf freien Fuß zu setzen, fällt in eine Zeit, in der das Regime wegen seiner Rolle beim Export von Fundamentalismus und Terrorismus ständig genauen Prüfungen durch die internationale Gemeinschaft unterzogen wird. Das Regime gefährdert den Frieden in der Region und der ganzen Welt. Anstelle solche Terroristen freizulassen, sollte die deutsche Regierung Gerechtigkeit walten lassen und  die Entscheidungsträger, Khamenei, Rafsanjani, Velayati, Fallahian und andere vor ein internationales Gericht wegen der Verbrechen gegen die Menschlichkeit stellen.

Der Iranische Widerstand appelliert an die deutschen Justizbehörden, solch einen kaltblütigen Terroristen nicht freizulassen und wiederholt, dass die Terroristen der Mullahs weder eine Belohnung für ihre barbarischen Verbrechen noch eine falsche Botschaft erhalten sollten, dass ihre Geschäfte ohne Bestrafung durch das Gesetz bleiben.

Das Sekretariat des Nationalen Widerstandsrats Iran
19. Oktober 2007