Tuesday, November 29, 2022
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Iran: IRGC intensiviert Repressalien und den Export von Terrorismus

IRGCNWRI- Auf einer Pressekonferenz am Mittwoch im französischen Presseklub warnte der Präsident des Friedenskomitees des nationalen Widerstandsrates Iran (NWRI), Mehdi Abrishamchi vor den steigenden Anstrengungen der islamischen Revolutionsgarden (IRGC) bzw. Qods Streitkräfte in verschiedenen Ländern, besonders in Afghanistan.

Am 10. November startete das Mullahregime in Teheran eine für 6 Tage andauernde militärische Übung (wir berichteten). 

30.000 Soldaten der IRGC, der staatlichen Sicherheitspolizei (SSF), Geheimdienste und andere Exekutivorgane waren daran beteiligt.

Die Manöver waren so aufgebaut, dass sie eine schnelle Besetzung von Städten und wichtigen Orten üben sollten, wie zum Beispiel dem Teheraner Basar. Außerdem wurde eine schnelle Umstrukturierung von Einheiten aus anderen Provinzen in die Hauptstadt geübt.

In der Konferenz erklärte Herr Abrishamchi, das die Übungen Teil einer Neuorganisation der IRGC sind, um den steigenden Protesten der Bevölkerung entgegen zu treten.

Nach dem neuen Plan werden die IRGC in 31 unabhängige Kommandoeinheiten eingeteilt, von denen jede eine Provinz mit Ausnahme der Hauptstadt kontrolliert. In der Hauptstadt befinden sich zwei IRGC Garnisonen, die sich mit den steigenden Protesten auseinander setzen sollen.

Im letzten Jahr gab es im Iran in Universitäten, Fabriken und in den Basaren mehr als 5000 Protestaktionen.
Zusätzlich wird die Rolle der IRGC in Bezug auf die wirtschaftliche Entscheidungsmacht festgelegt. Die IRGC kontrolliert 75 % der Öl – Exporte und 30% der restlichen Exporte des Landes.

Herr Abrishamchi bezog sich dann auf den Export von Fundamentalismus und Terrorismus durch die IRGC. Er deckte auf, dass die Qods Streitkräfte in den letzten Wochen einige Landminen geschickt hatten, die Militärfahrzeuge der NATO Streitkräfte in Afghanistan zerstören sollen. Die NATO Fahrzeuge sind gegen solche Bomben nicht ausreichend geschützt.

Er stellte auch sein neues Buch „Die Revolutionsgarden, die Armee des Fundamentalismus und Terrorismus“ vor, das von Jean Picollec veröffentlicht wurde.

Es handelt von der Ansar Militärbasis, die sich in der heiligen Stadt Mashhad befindet und die von Brigadegeneral Moussavi geführt wird, dessen Qods Streitkräfte in Afghanistan involviert sind. Er schickt ihnen logistische Unterstützung und loyale Söldner. Herr Abrishamchi ergänzte, das Fada Hossein Maleki, der iranische Botschafter des Regimes in Kabul ebenfalls ein Kommandeur der Qods Streitkräfte ist. Die Streitkräfte wurden von dem obersten geistlichen Führer Ali Khamenei und der obersten iranischen Staatssicherheitskommission (SCNS) geschickt, um Afghanistan zu schützen.

Im SCNS wurde ein Komitee gegründet, dass von Saeed Jalili, dem SCNS Chefunterhändler geführt wird. Es vertritt das Regime in den Nuklearverhandlungen mit dem Westen und überwacht alle Operationen in Afghanistan ( zu Jalili http://de.wikipedia.org/wiki/Saeed_Jalili ).

Sid Ahmed Ghozali, der frühere algerische Premierminister nahm ebenfalls an der Konferenz teil. Er zeigte die Aktivitäten des Mullahregimes in den arabischen Staaten und im mittleren Osten auf.

Er sagte, dass die Zersplitterung der Gruppen das Regime nicht davon abhält, einige Allianzen für den Export von Fundamentalismus zu finden. Ghozali ergänzte, dass das iranische Regime seine Chancen in fundamentalistischen Trends, wie sie bei Sunniten und Schiiten zu finden sind nutzt, um seine politischen Ideologien über sie zu verbreiten.

Das Buch „Die Revolutionsgarden, die Armee des Fundamentalismus und des Terrorismus“ enthält viele Details über die Struktur und die Aktivitäten des IRGC als das Rückrat des Mullahregimes.

Neben der historischen und aktuellen Struktur des IRGC und seinem Einfluß auf die Schaltzentralen im Iran erklärt das Buch auch, wie die Truppen loyal zu Teheran standen, als sie 2003 in den Irak geschickt wurden, um bei der Bildung spezieller Kampfeinheiten im Irak zu helfen.

Ein Teil des Buches bezieht sich auch auf die letzten Entwicklungen im IRGC in Bezug auf den Bau von Atomwaffen und den Bau von Langstreckenwaffen im Khojeir Center im Südosten von Teheran.

Das Sekretariat des Nationalen Widerstandsrates Iran
14. November 2008