Saturday, December 3, 2022
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Sky News: Iranisches Regime befreit Al Kaida Terroristen

Das iranische Regime entließ fünf hochrangige Akteure von Al-Kaida aus der Haft und wird ihnen bald gestatten, das Land zu verlassen. Das läßt die Befürchtungen wachsen, dass sie sich anderen Terroristen in Syrien anschließen werden,

die Angriffe auf den Westen planen. Das berichtete Sky News. 

Laut Sky News haben Quellen aus dem Geheimdienst bestätigt, dass drei der fünf Mitglieder des Shura Rates, des Leitungsgremiums von Al-Kaida, frei gelassen wurden. 

„Sie wurden im Austausch für einen iranischen Diplomaten frei gelassen, der Anfang diesen Jahres im Jemen entführt wurde“, heißt es in dem Bericht. 

„Diese Aktion findet kurz nach der Bombardierung und Tötung von mehreren Mitgliedern einer Organisation mit dem Namen Khorasan Gruppe durch US – geführte Streitkräfte in Syrien statt. Die Gruppe betreibt ein Netzwerk von Al-Kaida in Syrien, welches das Ziel hat, Terroranschläge im Westen mit Hilfe von ausländischen Pässen zu verüben.“

„Unter den Getöteten der Angriffe war auch Mohsin al Fadhli, der ebenfalls im Iran in Haft war und von Teheran frei gelassen wurde.“ 

„Geheimdienstquellen berichten, dass die schiitische Theokratie im Iran und die sunnitische Extremistengruppe Al-Kaida zwar theoretische Feinde sind, aber dass es ein gemeinsames „Verständnis“ dafür gibt, dass sie sich nicht gegenseitig bekämpfen, sondern ihre Angriffe und Operationen auf den „gemeinsamen Feind im Westen“ konzentrieren.“ 

„Unter den frei gelassenen im Rahmen des Austausches mit dem iranischen Diplomaten war auch Abu al Kheir al Masri, der frühere Leiter des Komitees für „externe Beziehungen“ bei Al-Kaida. Er galt als einer der möglichen Nachfolger für Osama Bin Laden an der Spitze der Organisation.“

„Ebenfalls befreit wurde Saif al Adel. Er gilt als Nummer drei in der Hierarchie von Al-Kaida“, sagte Sky News nach Durchsicht eines Geheimdienstberichtes, der dem TV Sender vorliegt. 

In dem Geheimdienstbericht heißt es weiter:“ In der Vergangenheit leitete al Adel die Sicherheits- und Militärkomitees der Gruppe und er diente viele Jahre als führender Stratege.“

„Er nahm zudem an den Terroranschlägen 1998 auf die US Botschaft in Kenia und Tansania und bei der Entführung des Wall Street Reporters Daniel Pearl 2002 in Pakistan teil, der später von seinen Entführern ermordet wurde.“ 

Weiter heißt es:“ Al Adel begann seine Karriere im ägyptischen Militär und diente dort später als Offizier. Dann wendete er sich terroristischen Gruppen zu und spielte 1981 eine Rolle bei der Ermordung des ägyptischen Präsidenten Anwar Sadat“

Die Nummer drei in der Hierarchie von Al-Kaida wurde im Iran inhaftiert, ist aber nun ebenfalls frei gelassen worden. Es ist Abu Muhammad al Masri, ein Mitglied des militärischen Arm der Gruppe, so Sky News.

Der Geheimdienstbericht sagt, dass auch er bei „Terroranschlägen in Kenia und Tansania 1988 beteiligt war und auch bei den Anschlägen am 11. September sowie gegen nachfolgende Anschläge in Großbritannien und gegen „Zionistische“ Ziele.“

„Die Iraner ließen auch zwei weniger bekannte, jedoch nicht weniger gefährliche, Terroristen frei, die jordanischer Abstammung sind: Khaled El-Arouri (auch als Abou El-Kasam bekannt) sowie Sari Shihab. El-Arouri diente als stellvertretender Kommandeur der al-Kaida im Irak (AQI) unter der Führung von Abu Musab al-Zarqawi, bis dieser 2006 getötet wurde. El-Arouri war an zahlreichen Terroranschlägen persönlich beteiligt.“

Die fünf sind – so die Quellen aus dem Geheimdienst –wahrscheinlich noch immer im Iran, aber es wird befürchtet, dass sie das Land bald verlassen werden, um dort von Drohnenangriffen getötete Führungsstrukturen aufzufüllen, vor allem in Pakistan, Jemen, Syrien und Somalia, ergänzte Sky News.

„Einige Geheimdienste glauben, dass sie nach Syrien reisen werden, um dort die chaotische Situation zu nutzen und Angriffe auf ausländische Ziele vorzubereiten. Sie haben bereits zugesichert, nicht gegen das Regime von Bashar Assad aktiv zu werden, weil dieses von Teheran unterstützt wird.“ 

Der Geheimdienstbericht schließt mit den Worten:“ Die westlichen Geheimdienste sind alarmiert über die Entlassung der hochrangigen al-Kaida Kommandeure und andere wichtiger Mitglieder, denn sie stellen ein ernstes Sicherheitsrisiko dar. Diese Personen sind sehr gefährlich und erfahrene Terroristen, welche bereits eine lange Erfahrung im Ausführen von tödlichen Terroranschlägen haben.“